Inhalt

2019-09-26: Symbolischer erster Spatenstich an der 5. Krefelder Gesamtschule ist erfolgt

Zuletzt geändert: 01.10.2019 12:31:28 CEDT

Der symbolische erste Spatenstich mit Oberbürgermeister Frank Meyer für den Neubau im Rahmen der Umbau- und Erweiterungsarbeiten an der 5. Krefelder Gesamtschule ist erfolgt. Auf dem Gelände der ehemaligen Realschule am Sandberg in Oppum soll für die seit dem Schuljahr 2016/2017 dort angesiedelte Gesamtschule Oppum ein fünfzügiger Unterricht für rund 1130 Schüler ermöglicht werden. Im Auftrag der Stadt entsteht an der Schmiedestraße nach der Planung der Firma SSP ein klar organisierter, zusammenhängender Schulkomplex aus bestehenden Gebäuden und Erweiterungsbauten. Frank Meyer freute sich über die Bauentwicklung seit Beginn dieses Jahres und bezeichnete die Baumaßnahme als riesigen Kraftakt innerhalb der Schulbauoffensive: „Der Ausbau der Gesamtschule Oppum steht stellvertretend für die ganze Schulentwicklung in der Geschichte Krefelds", sagte er.

Der symbolische erste Spatenstich für die Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen an der 5. Krefelder Gesamtschule erfolgte durch (von links) Rachid Jaghou, Leiter des Zentralen Gebäudemanagements, Oberbürgermeister Frank Meyer, Schulleiterin Birgit Oelmüllers-Hoff, Schuldezernent Markus Schön, Baudezernent Marcus Beyer und Architekt Sven Seidensticker vom Zentralen Gebäudemanagement.  Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, L. Strücken
Der symbolische erste Spatenstich für die Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen an der 5. Krefelder Gesamtschule erfolgte durch (von links) Rachid Jaghou, Leiter des Zentralen Gebäudemanagements, Oberbürgermeister Frank Meyer, Schulleiterin Birgit Oelmüllers-Hoff, Schuldezernent Markus Schön, Baudezernent Marcus Beyer und Architekt Sven Seidensticker vom Zentralen Gebäudemanagement.
Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, L. Strücken

Nach Aussagen des neuen Baudezernenten Marcus Beyer beläuft sich die Gesamtinvestition der Stadt dort auf 23,6 Millionen Euro, die Fertigstellung sei für Ende 2021 vorgesehen. „Sowohl bei den Kosten als auch bei der zeitlichen Einschätzung verläuft bislang alles planmäßig", bestätigte Rachid Jaghou, Leiter des Zentralen Gebäudemanagements. Die Umbauarbeiten an den bestehenden Gebäuden und der Neubau zweier zusätzlicher Gebäudeteile erfolgen im laufenden Schulbetrieb in mehreren Abschnitten und in enger Abstimmung mit der Schulleitung. Auch in die Planung wurden Schulleitung und Lehrerschaft zuvor mit einbezogen. Immerhin führen die umfangreichen Bautätigkeiten zu Veränderungen im späteren Schulleben. Neben 39 Klassenräumen sollen unter anderem 18 Inklusionsräume, zwei Seiteneinsteigerklassen, neun naturwissenschaftliche Räume, Büros und Arbeitsplätze für 120 Lehrer sowie ein Selbstlernzentrum Platz finden. Es wird erweiterte Flurzonen vor den Unterrichtsräumen mit Lernnischen und offenen Räumen geben. „Unsere Schule ist dann nicht mehr nur Lernort, sondern auch Aufenthaltsort", äußerte sich Schulleiterin Birgit Oelmüllers-Hoff voller Vorfreude. „Es ist wichtig, dass die Kinder eigenständig werden. Sie sollen Kernkompetenzen erwerben, müssen lernen, im Team zu arbeiten und benötigen hierfür Rückzugsmöglichkeiten", erklärte sie. „Generell geht die Tendenz weg vom Flurschulenmodell hin zum Lerninselmodell, bei dem der Flurbereich einer Schule intensiv mitgenutzt wird", ergänzte Jaghou.

Lageplan der Gesamtschule Oppum.  Pdf: Stadt Krefeld, Zentrales Gebäudemanagement
Lageplan der Gesamtschule Oppum.
Pdf: Stadt Krefeld, Zentrales Gebäudemanagement

Im Gebäudeteil C der Gesamtschule Oppum läuft derzeit noch bis Ende dieses Jahres der Innenausbau. Nebenan entsteht zeitgleich als einladender, eingeschossiger Holzbau ein Gebäude für Werkunterricht, einschließlich einer sanitären Anlage für Schüler. Die Fertigstellung ist für Januar vorgesehen. Der erste Spatenstich erfolgte in der Baugrube für einen dreigeschossigen Neubau (Gebäude D), der ab Anfang 2021 die Unterrichtsräume der älteren Jahrgänge enthalten soll. Ferner nimmt er die Aula und Mensa mit Küche, Verwaltungsräume, das Selbstlernzentrum und die musisch-künstlerischen Unterrichtsräume auf. Ab Februar 2020 sollen die Umbauarbeiten im Bestandsgebäude B beginnen, in dem die naturwissenschaftlichen Räume und weitere Unterrichtsräume untergebracht werden. Der Gebäudeteil A wird als wesentliche Elemente eine Turnhalle mit Umkleiden und Duschen, das Lehrerzimmer und Teile der Verwaltungs-, Hauswirtschafts- und Unterrichtsräume aufnehmen. Der Umbaubeginn ist für Anfang 2021 vorgesehen.