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Stadtrat startet Planung für Verwaltungsstandort in der Innenstadt

Zuletzt geändert: 29.11.2018 15:17:55 CET

Mit breiter Mehrheit hat der Stadtrat die Zukunft des Seidenweberhauses, des Theaterplatzes und des Umfeldes beschlossen - und damit dem Vorschlag der Verwaltung und einem erweiterten Antrag von SPD und CDU zugestimmt. Damit wurde auch der Beschluss des Stadtrates aus dem Dezember 2016 zur Modernisierung des Stadthauses aufgehoben. Die Verwaltung ist nun beauftragt, schnellstmöglich die formalen Rahmenbedingungen und darauf aufbauend eine Beschlussvorlage zu erarbeiten, die es dem Stadtrat ermöglicht, einen Grundsatzbeschluss zum Neubau eines Verwaltungsgebäudes in der Innenstadt zwischen Theaterplatz und Rathaus zu fassen.

Das Seidenweberhaus samt Theaterplatz, Mediothek und Theater von obene. Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation
Das Seidenweberhaus samt Theaterplatz, Mediothek und Theater von obene.
Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation

Ferner soll die Verwaltung im kommenden Jahr einen Wettbewerb für die funktionale und städtebauliche Neufassung des Theaterplatzes vorbereiten, der es ermöglichen soll, im Anschluss einen Gestaltungswettbewerb für das neue Verwaltungsgebäude sowie die Darstellung des neuen Theaterplatzes durchzuführen. Die Verwaltung wird außerdem beauftragt, eine Beschlussvorlage vorzubereiten, die eine neue Führung des Verkehrs durch die Innenstadt in Ost-West-Richtung über den Ring und eine Neugestaltung der Sankt-Anton-Straße beinhaltet.

Das Stadttheater am Theaterplatz. Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation
Das Stadttheater am Theaterplatz.
Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation

Die Verwaltung wird ferner beauftragt, das Seidenweberhaus im Rahmen der im Haushalt eingeplanten Finanzmittel bis zur Eröffnung einer neuen Veranstaltungsstätte „spielfertig" zu halten. Die Verwaltung soll dem Rat eine entsprechende Beschlussvorlage vorlegen, soweit die Anforderungen von dem bisher Bekannten und Eingeplanten relevant abweichen sollten. Die Verwaltung soll zudem ihre Bemühungen intensivieren, für das Stadthaus am Konrad-Adenauer-Platz beziehungsweise dessen sogenannten Flachbau, der übergangsweise noch als Verwaltungsstandort benötigt wird, einen privaten Käufer zu finden. Dieser soll bereit und in der Lage sein, das Gebäude als Denkmal zu erhalten und einer passenden Nutzung zuzuführen.