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Stadthaus: Verwaltung prüft weitere Punkte zur Sanierung

Der Rat der Stadt Krefeld hat aufgrund der prognostizierten Kosten von bis zu 83 Millionen Euro für die Sanierung des Stadthauses einstimmig beschlossen, parallel ein von der Verwaltung vorgeschlagenes Bebauungsplanverfahren für einen Neubau einzuleiten. Dabei sollen moderne stadtplanerische, ökologische Erkenntnisse und architektonische Aspekte einfließen, wie sie vergleichsweise in niederländischen Kommunen bei Verwaltungsgebäuden gemacht wurden. Ferner sollen perspektivische Anforderungen für Personal, Technik und Raumausstattung beachtet werden. Gleichzeitig zu dieser Untersuchung soll das Raumangebot für die Ansiedlung weiterer Fachbereiche geprüft werden. Die Verwaltung soll bis Ende Januar 2019 diese Option abschließend prüfen.

Das Stadthaus am Konrad-Adenauer-Platz.
Das Stadthaus am Konrad-Adenauer-Platz. Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation

Das bisherige Verfahren zur Sanierung des Stadthauses soll allerdings uneingeschränkt weitergeführt werden. Der Rat hat der Verwaltung dazu einen Zeitplan festgesetzt: Bis Ende Juli die Einreichung des Antrags auf denkmalrechtliche Erlaubnis bei der Unteren Denkmalbehörde, bis Ende September die Bearbeitung und einen Vorbescheid durch die Untere Denkmalbehörde und bis Ende Januar 2019 der Abschluss der sogenannten Benehmensherstellung der Untere Denkmalbehörde mit dem Landschaftsverband Rheinland. Sollte nach dieser Frist dieses Einvernehmen zwischen den Behörden vorliegen, soll die Kostenübersicht für eine Sanierung bis zum Fertigstellungsdatum aktualisiert werden.

Die Verwaltung soll basierend auf diesen Punkten eine Verwaltungsvorlage mit einem Beschlussentwurf für die Ratssitzung am 5. Juli erstellen. Die politischen Gremien behalten sich weitere Entscheidungen vor, insbesondere unter Beachtung der finanziellen Rahmenbedingungen. Dies bedeute aber keine Präjudizierung auf die Sanierung des Stadthauses.