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Stadt stundet Gewerbesteuer für Unternehmen

Zuletzt geändert: 30.04.2020 15:42:48 CEDT

Die Corona-Krise bedeutet eine schwere Belastung für viele Krefelder Unternehmen. Deshalb hat die Stadt Krefeld beschlossen, den Betrieben in der schwierigen Situation steuerliche Hilfsangebote zu machen. Damit flankiert die Kommune die Sofortprogramme des Bundes und des Landes. Die Unternehmen können bei der Stadt Krefeld beantragen, ihre Gewerbesteuern bis 30. Juni 2020 zu stunden oder die Vorauszahlungen zu verringern. Diese Anträge würden in Zeiten von Corona „grundsätzlich wohlwollend geprüft", versichert die Verwaltung. Es werde jedoch weiterhin eine einzelfallbezogene Prüfung erfolgen. Die Stadt bittet deshalb darum, die Angebote nur im Falle einer akuten unternehmerischen Notlage zu nutzen.

Einfahrt in den Krefelder Hafen mit Drehbrücke im Hintergrund. Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation
Einfahrt in den Krefelder Hafen mit Drehbrücke im Hintergrund.
Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation

Der Antrag auf Stundung der Gewerbesteuern bis zum 30. Juni kann bei Liquiditäts-Engpässen gestellt werden. Dazu sind in einem formlosen schriftlichen Antrag die aktuellen wirtschaftlichen Verhältnisse des Unternehmens und die Auswirkungen der Corona-Epidemie darzulegen. Die gleichen Anforderungen gelten für den Antrag auf Reduzierung der Vorauszahlung. In beiden Fällen ist der Antrag an die Steuerabteilung der Stadt Krefeld, Petersstraße 7, 47798 Krefeld, zu richten. Bei Fragen stehen die Mitarbeitenden telefonisch oder per E-Mail zur Verfügung. Der zuständige Ansprechpartner kann dem aktuellen Gewerbesteuerbescheid entnommen werden. Außerdem findet sich eine Übersicht der Mitarbeitenden des Sachgebiets Gewerbesteuer auf der Internetseite der Stadt Krefeld: www.krefeld.de/de/finanzservice/gewerbesteuer/.

Auch den örtlichen Gastronomen und dem Einzelhandel möchte die Stadt Krefeld in der derzeitigen Lage so gut wie möglich helfen. Deshalb werden Sondernutzungsgebühren für die Dauer der durch Corona bedingten Beschränkungen ausgesetzt - zum Beispiel für Außengastronomie oder Aufstellflächen für Warenständer in der Innenstadt.