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2018-12-18: Stadt Krefeld baut breites digitales Bürgerangebot auf

Zuletzt geändert: 28.01.2019 08:11:33 CET

Die Krefelder Stadtverwaltung modernisiert sich beständig durch digitale Instrumente. Ein wichtiges Element ist aktuell das Ratsportal in neuer Version -daneben weitere Digitalisierungsprojekte. Mit digitalisierten Produkten und Dienstleistungen bieten sich auch neue Chancen der Kommunikation mit Bürgerschaft, Unternehmen und Institutionen.

"Wettrennen um die besten Köpfe!"

Oberbürgermeister Frank Meyer: „Die Digitalisierung nimmt immer mehr Fahrt auf. Der Verwaltung wird oft Langsamkeit unterstellt, wenn wir unsere Entwicklung der Öffentlichkeit präsentieren höre ich immer öfter die Aussage: Das hätten wir der Stadtverwaltung gar nicht zugetraut". Anhand der jetzt vorgestellten Produkte kann sich die Öffentlichkeit einen guten Eindruck machen, was hinter den Kulissen alles passiert ist. „Wir sind dabei, die Krefelder Stadtverwaltung zu einem digitalen, zukunftsfähigen und auch als Arbeitgeber attraktiven Dienstleistungsunternehmen weiterzuentwickeln. Im Wettrennen um die besten Köpfe ist Digitalisierung ein enorm wichtiger Schritt", so Frank Meyer. Zudem werde die Servicequalität der Stadt bei absehbar sinkenden Mitarbeiterzahlen nur durch Effizienzsteigerung aufrecht zu erhalten sein - dieses Potenzial stecke zum allergrößten Teil in Digitalisierung und Automatisation von Geschäftsprozessen.

Daten der Bürger hochsicher

Die Leiterin des IT-Managements im Fachbereich Verwaltungssteuerung, Claudia Kück, betont, dass die Krefelder Verwaltung bereits seit 20 Jahren strategisch an der Weiterentwicklung ihrer digitalen Angebote arbeite, was nur wenige Städte in Deutschland für sich verbuchen können. Die Erweiterung der Dienste gehe nicht nur nach außen für den Bürger, sondern fördere auch intern die schnellere Bearbeitung. „Dazu kommt vor allem, dass wir unsere Daten sicher verwalten. Mit zwei eigenen Rechenzentren und dem Kommunalen Rechenzentrum Niederrhein als Dienstleiter im Hintergrund verwalten wir die uns überlassenen Daten der Bürger hochsicher. Zudem gewährleisten wir selbstverständlich den gesetzlichen Datenschutz", so Kück.

4000 Seiten barrierefreie Informationen im städtischen Internetauftritt

Der Internetauftritt der Stadt Krefeld biete rund 4000 Seiten barrierefreie Informationen an, die optimiert auf das jeweilige Zugriffsgerät (PC, Notebook oder Handy) dargestellt werden. Zudem seien sie über die Spracheneinstellung am Empfänger-Gerät automatisch in der jeweiligen Nutzersprache verfügbar. Auf www.krefeld.de sind zudem die Links zu den Informationen der städtischen Institute und Töchter sowie anderer Behörden zu finden, um ein umfassendes Angebot für den Bürger zu gewährleisten, dass nahezu ständig und rund um die Uhr verfügbar ist. Die 130 verfügbaren Formulare, die für den Bürger bereits bequem elektronisch unterstützt ausfüllbar sind, werden dank Übergang zur digitalen Aktenverwaltung demnächst auch elektronisch versend- und verarbeitbar sein. Dieser sei in vollem Gange, so Kück. Alleine aus dem Stadthaus seien 13 Kilometer Akten ausgelagert worden, die sukzessive digitalisiert werden, darunter alle Steuerakten. Im kommenden Jahr folge unter anderem das Bauaktenarchiv. Neben der schnelleren Verarbeitung habe dies auch durch Einsparung von Büroraum einen wirtschaftlichen Vorteil für die Stadt.

Neue Bürger-App für iPads und Tablets zum Ratsportal

Karsten Schüller, Leiter der Abteilung Rat und Ehrenamt im Oberbürgermeister-Büro, stellt einen weiteren Vorteil vor, die neue Bürger-App zum Ratsportal für iPads und Tablets. Diese kommt von der Firma Sternberg und kann im App-Store kostenlos heruntergeladen werden (Anleitung siehe Links). Für Apple Geräte (iPads) heißt sie „iRich-Bürger", bei Android „anRich-Bürger". Sie enthält alle Datensätze zu den städtischen Gremien. Wenn sie installiert ist, kann man aus vielen Städten die Daten von Krefeld auswählen. Nun kann man den Sitzungskalender, die Tagesordnungen der Ratssitzungen und aller anderen Gremiensitzungen sowie die für die Beratungen bereitgestellten öffentlichen Unterlagen und Niederschriften ansehen, um immer gut über die Arbeit der Kommunalpolitiker informiert zu sein. Es gibt auch eine Suchfunktion, um nach interessanten Stichworten zu sortieren und die Möglichkeit, sich persönliche Notizen und Markierungen hinzuzufügen.

Wer keine Möglichkeit hat, eine App zu nutzen, aber über einen PC verfügt, kann sich auf www.krefeld.de/ratsportal das Ratsportal ansehen und dort einen Newsletter abonnieren, um immer die neusten Informationen zu erhalten. Auch auf diesem Wege sind für die Bürger alle Infos über die kommunalen politischen Gremien nahezu jederzeit verfügbar.