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Sieben-Tage-Inzidenz sinkt in Krefeld auf 126,6

Veröffentlicht am: 07.04.2021

31 neue Coronafälle meldet der städtische Fachbereich Gesundheit in Krefeld am Mittwoch (Stand: 0 Uhr). Die Gesamtzahl aller bisher bestätigten Fälle liegt somit bei 8.676. Als aktuell infiziert gelten 395 Personen, 30 weniger als am Vortag. Die Zahl der nach einer Corona-Infektion genesenen Personen ist um 61 auf 8.138 gestiegen. 143 Personen sind bisher in Krefeld im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie verstorben. Mit der neuen Entwicklung sinkt für Krefeld die Sieben-Tage-Inzidenz, die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen, auf 126,6. Am Vortag hatte das Robert-Koch-Institut (RKI) diesen Wert für Krefeld mit 136,8 angegeben.

In den Krankenhäusern liegen aktuell 27 Personen nach einer Corona-Infektion. Sechs dieser Patienten liegen auf der Intensivstation, drei von ihnen müssen beatmet werden. In Quarantäne - freiwillig oder behördlich angeordnet - haben sich bisher 27.596 Personen begeben. Bisher sind in Krefeld 46.119 Erstabstriche vorgenommen worden, 442 davon sind noch offen.

Aus einer Krefelder Kindertageseinrichtung, dem Montessori-Kinderhaus St. Stephan, ist ein Corona-Fall gemeldet worden. Der Fachbereich Gesundheit hat dort alle erforderlichen Maßnahmen eingeleitet.

Das Schnelltestangebot in Krefeld wird weiter gut nachgefragt. Am Mittwoch hat die Stadt insgesamt 3.107 sogenannte Bürgertests an das Land gemeldet, neun dieser Tests waren positiv. Insgesamt hat es in Krefeld bisher 28.411 solcher Bürgertests an den öffentlichen Stationen gegeben. 153 Positivfälle wurden dort per Schnelltest registriert.

Wetterbedingt hat der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) bei seinen Kontrollen am Dienstag nur ein geringes Personenaufkommen verzeichnet. Insgesamt sechs bußgeldbewährte Verstöße registrierte das KOD-Team. In einem Fall wurde gegen die Pflicht zur Bedeckung von Mund und Nase in Haltestellenbereichen an der Rheinstraße verstoßen - 150 Euro Bußgeld sind bei diesem Delikt fällig. Fünf Personen trugen im Bereich innerhalb der Wälle keine Maske, wo nach Allgemeinverfügung eine Maskenpflicht gilt. Dies hatte ein Bußgeld von jeweils 50 Euro zur Folge. Die Stadt appelliert weiter an die Bürger, generell auf Abstände, das Tragen von Masken in frequentierten Bereichen sowie die allgemeinen Hygieneregeln zu achten. Ferner soll auf das Treffen in Gruppen verzichtet werden. Sofern Abstände nicht eingehalten werden können, soll der physische Kontakte vermieden werden.

Nächster Schritt: Die Altersgruppe der 79-Jährigen

In einer digitalen Pressekonferenz hatte die Stadtverwaltung am Dienstag nach der Sitzung des Krisenstabs über aktuelle Entwicklungen informiert. Krefelds Gesundheitsdezernentin Sabine Lauxen konnte mitteilen, dass im nächsten Schritt die Altersgruppe der 79-Jährigen mit Impfungen versorgt werden kann. Die Schreiben an diese Zielgruppe sind bereits versendet worden. Rund 2.000 Impfberechtigte gibt es in diesem Alter. Sie dürfen auch ihren Lebenspartner zur Impfung mit anmelden. Lauxen erklärte noch einmal die Sondersituation am Sonntag, als die Stadt kurzfristig zu verbrauchende Impfstoffmengen an das Helios-Klinikum übergeben hatte. Auch in diesem Fall habe man sich zunächst an die Prioritätenlisten gehalten, betonte die Dezernentin. Das Helios habe dann intern Mitarbeitende verständigt und ein Impfangebot gemacht. Später seien pragmatisch Restmengen verimpft worden. „Bevor eine Dosis verfällt, suchen wir immer nach Menschen, denen eine Impfung als Priorisierungsgruppe zusteht", sagte Lauxen. Ab einem gewissen Zeitpunkt müsse aber pragmatisch reagiert werden können, damit keine Impfdosis verkommt. Der Ostersonntag sei ein Ausnahmefall gewesen, weil kurzfristig vom Land eine deutlich größere Impfstoffmenge zur Verfügung stand.

Stadtdirektor Markus Schön konnte ankündigen, dass in dieser Woche die Schulen mit Schnelltests ausgestattet werden. Über die genaue Praxis der Testung werde das Land im Laufe der Woche informierten, erklärte Schön. „Testungen in der Schule sind ganz wichtig, denn bezüglich der Sieben-Tage-Inzidenz bleibt die Lage in Krefeld weiter angespannt", teilte Oberbürgermeister Frank Meyer mit.

Stoff- und Textilhändler wieder auf Wochenmärkten zugelassen

Ab sofort sind „sonstige Verkaufsstände", also zum Beispiel Stoff- und Textilhändler, wieder auf den Wochenmärkten der Stadt Krefeld zugelassen. Möglich wird dies durch die Corona-Schutzverordnung, die seit dem 29. März gilt.

 

 

 

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