Inhalt

Schülerforschungslabor (nicht nur) fürs Gymnasium Fabritianum

Zuletzt geändert: 27.02.2020 16:32:14 CET

Den offiziellen Start zum Baubeginn des Schülerforschungslabors Fabritz-LAB würdigte Oberbürgermeister Frank Meyer gemeinsam mit Schulleitung und Sponsoren am Gymnasium Fabritianum. Ziel ist die Einrichtung eines offenen „Zukunft durch Innovation" (zdi)-Schülerlabors mit den Themenschwerpunkten Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) sowie Informationstechnik- und Nachhaltigkeitsbezug. Mit den beantragten Fördergeldern aus dem Europäischen Fond für regionale Entwicklung (EFRE) sowie weiteren Mitteln von Sponsoren und Förderverein wird das Labor finanziert. Es soll eine Experimentierumgebung (mit Deckenversorgungssystem, IT-Umgebung, Biologie- und Chemiegerätschaften und notwendigem Mobiliar) im ehemaligen Chemiesammlungsraum des Uerdinger Gymnasiums geschaffen werden.

Bildunterschrift: Die stellvertretende Schulleiterin Ute Zöllner Oberbürgermeister Frank Meyer und Schulleiter Eric Mühle geben den offiziellen Startschuss für das Fabritz-Lab Foto: Fabritianum
Bildunterschrift: Die stellvertretende Schulleiterin Ute Zöllner Oberbürgermeister Frank Meyer und Schulleiter Eric Mühle geben den offiziellen Startschuss für das Fabritz-Lab
Foto: Fabritianum

Lob für die geplante Innovation gab es von Oberbürgermeister Frank Meyer, der symbolisch ein Band durchschnitt und so das Startsignal für den Baubeginn gab: „Durch dieses Projekt wird bei den Schülerinnen und Schülern über das normale Maß hinaus das Interesse für die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik geweckt - ein wichtiger Beitrag nicht nur zur Berufsorientierung, sondern auch einer, der am Bedarf der heimischen Industrie orientiert ist. Und ein Beispiel dafür, wie verschiedene lokale wie überregionale Partnerinnen und Partner wie Schule, Stadt, Hochschule und Industrie hervorragend zusammenarbeiten." Die Stadt Krefeld unterstützt das Projekt in den Fachbereichen Schule und Zentrales Gebäudemanagement von der Abwicklung des Förderantrags bis hin zur Fertigstellung. Mit dem Programm „Krefeld macht Schule" wurden schon 143 Maßnahmen zur Sanierung und Modernisierung der Bildungslandschaft an den Schulen abgeschlossen, 180 weitere laufen noch. Das Fabritz-LAB passt da sehr gut hinein, obwohl es auch aus EU-Geldern und Eigenmitteln finanziert wird.

Faritz-Lab ein Ort für Forschergeist

Schulleiter Eric Mühle erklärte: „Unseren eigenen Schülerinnen und Schülern eröffnet Fabritz-LAB vielfältige Möglichkeiten des selbstbestimmten Lernens an naturwissenschaftlichen Fragestellungen, die Gegenstand von Jugend-forscht-Projekten, aber auch anderen hochkarätigen Wettbewerben sein können. Die jungen Forscherinnen und Forscher dürfen ihren persönlichen Interessen und Ideen bei freier Zeiteinteilung in- und außerhalb der Schulzeit nachgehen. Motivation und Spaß am Gegenstand haben hierbei höchste Priorität." Das Fabritz-LAB soll aber nicht nur Lernenden des Fabritz zugänglich sein. Ute Zöllner, stellvertretende Schulleiterin, die den Gästen aus Eltern-, Lehrer- und Schülerschaft, Wirtschaft und Politik das Konzept vorstellte, betonte: „Das Fabritz-LAB wird Anlaufstelle für Schulen des näheren Umkreises sein, die die fortgeschrittene technische Ausstattung unseres Labors nutzen und auch an Workshops teilnehmen können. Damit schaffen wir Möglichkeiten, die diesen Schülerinnen und Schülern ansonsten nicht zugänglich wären und gestalten so aktiv deren Zukunft mit."

Das Projekt Fabritz-LAB knüpft an Ziele verschiedener Handlungskonzepte an, wie beispielsweise den Regionalen Handlungsplan Region Mittlerer Niederrhein im Rahmen der Fachkräfteinitiative NRW, die Innovationsstrategie des Landes Nordrhein-Westfalen oder die Digitalisierungsstrategie der Landesregierung („Strategie für das digitale Nordrhein-Westfalen").