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Renaturierung am Flöthbach schreitet voran

Im Rahmen der Umsetzung von Maßnahmen der Wasserrahmenrichtlinie wurden jetzt mit finanzieller Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen in Höhe von 80 Prozent und 20-pozentiger Eigenleistung der Stadt Krefeld erneut Arbeiten zur Renaturierung des Flöthbaches durchgeführt, diesmal im Abschnitt zwischen Hölschen Dyk und Boomdyk. Die Sohle des Flöthbachs wurde deutlich verbreitert. Durch die Abflachung des östlichen Ufers im Bereich, der parallel zur „Pappelallee" in Hüls verläuft, wurde das Rückhaltevermögen für Oberflächenwasser entscheidend verbessert. Das wiederum gestaltet den Lebensraum für die hier lebenden Vögel und Amphibien optimaler.

Demnächst wird noch ein ohne Dünge- und Pflanzenschutzmitteleinsatz bewirtschafteter Saumstreifen entlang des Flöthbachs durch einen Weidezaun von der bewirtschafteten Grünlandfläche abgegrenzt. Einträge von Düngemitteln in das Gewässer werden so vermieden. Bei den Bauarbeiten musste der unterhalb der angrenzenden Grünfläche verlaufende Abwasserkanal berücksichtigt werden und das Gewicht der Baufahrzeuge durch große Platten so verteilt werden, dass dieser nicht beschädigt wurde. Das anfallende Aushubmaterial wurde größtenteils im Bereich der Stadt Krefeld verwertet.