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Programm der Interkulturellen Woche ist im Internet verfügbar

Zuletzt geändert: 30.07.2019 09:45:12 CEDT

„Zusammen leben - Zusammen wachsen - Zuhause in Krefeld" - so heißt das Motto der diesjährigen Interkulturellen Woche vom 21. bis 28. September, die bundesweit stattfindet und doch in jeder teilnehmenden Kommune in individueller Weise konzipiert wird. Das Krefelder Programm steht und ist nun in den Druck gegangen. Ab Anfang August soll es an öffentlichen Stellen ausgelegt werden und ist ab sofort schon digital über die Integrationshomepage www.krefeld-verbindet-menschen.de unter Service in der Rubrik Downloads herunterzuladen. Das Programm hat es in sich: Mit 34 beteiligten Kooperationspartnern und 26 Veranstaltungen ist es umfangreicher als im vergangenen Jahr. Neue Vereine beteiligen sich und auch der noch junge Dachverbund der Migrantenorganisationen VKMO spielt eine tragende Rolle.

Logo der Interkulturellen Woche.
Logo der Interkulturellen Woche.

Einige Punkte des Programms: Traditionell eröffnet Bürgermeisterin Gisela Klaer zusammen mit der Integrationsbeauftragen Dr. Tagrid Yousef und dem Vorstand des Dachverbundes auf dem Evangelischen Kirchplatz die Woche. Dort gibt es rund ein Dutzend Stände mit Kulinarischem und Handwerklichem aus aller Welt. Außerdem stellen sich wichtige Akteure der Integrationsarbeit vor. Folkloretanz aus Peru, Rumänien und Griechenland sorgt für Feierstimmung. Es wird ein Abend in der Villa Merländer unter dem Thema „Wehrdienstverweigerung: Todesurteil früher - Fluchtgrund heute" stehen. Zwei Veranstaltungen nehmen sich auf unterschiedliche Weise der Gruppe der Roma an: Es geht um das Bildungssystem der Herkunftsländer einerseits, um einen preisgekrönten Dokumentarfilm andererseits. Ein syrischer Abend in der Mediothek wird von Verwaltungspraktikanten gestaltet, die erst vor einigen Jahren wegen des Krieges flüchten mussten. Sie erzählen und informieren über ihre Heimat, aus erster Hand. Weitere Veranstalter sind kirchliche und islamische Vereine, die Mediothek und Akteure im sozialen Feld, die informieren, aber auch immer wieder zu Begegnung bei Lesungen, Ausstellungen, beim Sport und nicht zuletzt beim Feiern einladen. Die Veranstaltungen sind allesamt kostenfrei.