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Planung für Sportstätten wird angepackt

Zuletzt geändert: 22.11.2018 09:06:50 CET

Die Mitglieder des Sportausschusses haben in ihrer Sitzung am 7. November den Entschluss gefasst, eine Sportstättenentwicklungsplanung auf den Weg zu bringen und eine Sportstättenkommission einzusetzen. Mit beiden Instrumenten, die unter dem Motto stehen „Dem Sport in Krefeld eine Zukunft geben", möchte die Stadtverwaltung den Sanierungsstau bei den Sportstätten in den Griff bekommen. Unter Einbeziehung von Prognosen mit dem Schwerpunkt des Schul-, Breiten- und Vereinssports und Erstellung einer Prioritätenliste baulicher Maßnahmen sollen die Sportstätten zukunftssicher entwickelt und gestaltet werden. Die Idee entstand auf der Grundlage rund um die Entwicklung des Badezentrums, der Grotenburg und mit Blick in die Quartiere mit ihren Bezirkssportanlagen. Wir müssen die vielen Diskussionen und Ideen der Verwaltung, der Sportvereine, des Stadtsportbundes und der Politik in einem Gremium bündeln. Dadurch verhindern wir, dass gute Ideen verpuffen", so Sportdezernent Markus Schön, der das Vorhaben im Sportausschuss vorgestellt hatte.

Der Kunstrasen-Platz am Hölschen Dyk Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, L. Strücken
Wie hier in Hüls am Hölschen Dyk soll auch in Uerdingen am Löschenhofweg ein
Kunstrasenplatz entstehen.
Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, L. Strücken

Die Mitglieder des Gremiums einigten sich nun auf die Zusammensetzung der Kommisson. Sie besteht aus den sportpolitischen Sprechern aller im Rat der Stadt Krefeld vertretenen Fraktionen sowie einem gemeinsamen Vertreter für Die Partei und die UWG und dem Jugendbeirat mit einer Vertretung. Aus der Verwaltung kommen neben dem Geschäftsbereichsleiter, Markus Schön, der den Vorsitz innehaben wird, die Leiter der Fachbereiche Finanzservice und städtisches Immobilien- / Flächenmanagement, Schule, Pädagogischer und Psychologischer Dienst, Sport und Bäder, Zentrales Gebäudemanagement, Stadtplanung, der Geschäftsbereichscontroller für Sport und ein Vertreter für den Schulsport hinzu. Auf Seiten der Sportnachfrager und -anbieter sitzen in der Kommission Vertreter des Stadtsportbunds, der Fachschaften Eissport, Fußball, Handball und Schwimmen, der Sportjugend, der großen Vereine, darunter ein Schwimmverein, und aus der Arbeitsgemeinschaft der Bürgervereine.

Arbeit soll noch in diesem Jahr beginnen

Die Sportstättenkommission wird noch in diesem Jahr ihre Arbeit aufnehmen. Wegen der Vielfalt und Unterschiedlichkeit der verschiedenen Sportstätten erscheint es sinnvoll, entsprechende Arbeitsgruppen (Sportstätten, Turnhallen, Sportsonderbauten) zu bilden. Über die konkrete Bildung der Arbeitsgruppen unter Hinzuziehung weiterer Mitglieder soll in der ersten Sitzung der Sportstättenkommission befunden werden. „Die Kommission ist kein starres Konstrukt. Wenn wir erkennen, dass wir noch an Stellschrauben drehen müssen, werden wir das natürlich machen", so Schön. Im Fachbereich Zentrales Gebäudemanagement wurden im Zusammenhang mit den Sonderbauten und dem sich ergebenen erhöhten Arbeitsaufwand bereits zwei zusätzliche Stellen eingerichtet. Im Hinblick auf die im Fachbereich Sport und Bäder zukünftig verstärkt anfallenden Aufgaben der Sportstättenentwicklungsplanung ist die Umwandlung von zwei bestehenden Stellen vorgesehen. Diese werden zeitnah besetzt.

Zustand in Mitte und Uerdingen aufgezeigt

Die Mitglieder des Sportausschusses wurden auch über die Sportfreianlagen in den Quartieren Mitte und Uerdingen informiert. Hierzu beauftragten sie die Verwaltung, den mit der Instandsetzung des Tennengroßspielfeldes sowie der Flutlichtanlage auf der Bezirkssportanlage Schroersdyk und der Bezirkssportanlage Rundweg in Zusammenhang stehenden Aufwand zu ermitteln. Die Verwaltung soll auch ein Nutzungskonzept für die Bezirkssportanlage Sprödental und eine Konzeptstudie zur Ertüchtigung der Gebäude sowie Sportfreiflächen der Hubert-Houben-Kampfbahn erarbeiten. In Abstimmung mit dem Verein SC Bayer 05 Uerdingen sollen bestehende Fördermöglichkeiten geprüft werden, um dem Club den Bau eines Kunstrasen-Großspielfeldes im vereinseigenen Covestro-Sportpark zu ermöglichen.