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„Plan der Religionen" liegt als Faltplan und in digitaler Vision vor

Veröffentlicht am: 29.09.2020

Die Abteilung Integration des Fachbereichs Migration und Integration hat gemeinsam mit dem Fachbereich Vermessungs- und Katasterwesen den „Plan der Religionen" entwickelt. Auf dem speziellen Krefeld-Stadtplan sind alle christlichen Gemeinschaften und Kirchen, Moscheen und islamische Gebetshäuser, die Synagoge sowie sonstige religiöse Gemeinschaften geografisch gekennzeichnet. Er liegt gedruckt als Faltplan (aufgeklappt im DIN A3-Format) wie auch digital vor und ist eine Hilfe zur Orientierung für alle, die neu nach Krefeld kommen. „Vor allem Menschen, die auf der Flucht sind und an einem neuen Ort angekommen sind, suchen nach Halt und Trost. Für sie haben Glaube und Religion oft eine wichtige Bedeutung", sagt Andreas Pamp, Leiter des Fachbereichs Migration und Integration. „Es ist toll, dass wir mit dem Plan den Menschen eine Orientierung geben, wo sie hingehen können".

Volker Steinbeck vom Fachbereich Vermessungs- und Katasterwesen, Andreas Pamp, Fachbereichsleiter Migration und Integration, Nafez Omar vom Fachbereich Vermessungs- und Katasterwesen, und die Integrationsbeauftragte Tagrid Yousef (von links) haben den Plan der Religionen vorgestellt. Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, Lothar StrückenVolker Steinbeck vom Fachbereich Vermessungs- und Katasterwesen, Andreas Pamp, Fachbereichsleiter Migration und Integration, Nafez Omar vom Fachbereich Vermessungs- und Katasterwesen, und die Integrationsbeauftragte Tagrid Yousef (von links) haben den Plan der Religionen vorgestellt. Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, Lothar Strücken

Die Integrationsbeauftragte Dr. Tagrid Yousef hat die Idee für den Plan von einem Kongress mitgebracht. Auf ihre Initiative erfolgte in Zusammenarbeit mit Volker Steinbeck und Nafez Omar vom Fachbereich Vermessungs- und Katasterwesen die Umsetzung. Letzterer hat sich mit Begeisterung dem Projekt „Plan der Religionen" gewidmet. Vor fünf Jahren ist Omar aus Syrien nach Deutschland gekommen, hat von Ende 2018 bis Ende 2019 ein Praktikum bei der Stadtverwaltung Krefeld absolviert und sich dort dann um einen Ausbildungsplatz als Vermessungstechniker bemüht. Im Rahmen seiner Ausbildung hat er Volker Steinbeck im Team Geodaten beim Zusammentragen der Daten und bei der Gestaltung des Plans unterstützt.

Die digitale Version des Plans der Religionen ist unter www.krefeld.de/geoportal zu finden oder kann über einen QR-Code auf dem Faltplan abgerufen werden. Der Geoportal-Plan bietet zusätzlich eine Filterfunktion, eine Übersicht über die Friedhöfe der Stadt sowie nähere Informationen zu den markierten Punkten inklusive eines Links zur Website der jeweiligen religiösen Einrichtung. „Bislang bieten wir den Plan nur in deutscher Sprache an. Es gibt jedoch Überlegungen seitens des Software-Anbieters zur Mehrsprachigkeit", erklärt Volker Steinbeck vom Fachbereich Vermessungs- und Katasterwesen. Die Integrationsbeauftragte Dr. Yousef hat zudem den Wunsch, den bislang in einer Auflage von 750 Stück erschienen Plan der Religionen zukünftig allen Krefelder Neubürgern bei der Anmeldung auszuhändigen.

 

In den Geoportalen bietet die Stadt Krefeld neben dem Plan der Religionen weitere Landkarten, Luftbilder und viele zusätzliche Informationen aus unterschiedlichen Themengebieten an, darunter die Themen „Bauen und Planen", „Baulandkataster", „Natur", „Stolpersteine" sowie eine Übersicht „Funktionen und Werkzeuge". Die Daten können flexibel eingeblendet, nach individuellen Vorstellungen gefiltert und mit verschiedenen Hintergrundkarten kombiniert werden.