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Perspektivwechsel für Kulturmarken-Award nominiert

Zuletzt geändert: 13.11.2018 15:56:16 CET

Der Krefelder Perspektivwechsel ist für den Europäischen Kulturmarken-Award 2018 nominiert. Eine 39-köpfige Expertenjury unter Vorsitz von Professor Dr. Oliver Scheytt hat das Konzept des Krefelder Stadtmarketings in der Kategorie „Preis für Stadtkultur" unter die ersten drei gesetzt. Um den wichtigsten Preis im Kulturmarketing hatten sich 99 Kulturanbieter, Städte, Regionen und Kulturinvestoren aus ganz Europa beworben. Der Preis wird in acht Kategorien verliehen - in jeder wurden drei Bewerber nominiert. Die acht Kulturmarken-Awards werden am kommenden Montag, 12. November, bei der „Night of Cultural Brands" im Radialsystem Berlin vor Gästen aus Wirtschaft, Kultur, Medien und Politik überreicht.

Gute Stimmung im Krefelder Produkthaus. Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation
Gute Stimmung im Krefelder Produkthaus.
Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation

Der „Preis für Stadtkultur" zeichnet vorbildliche Impulse in Städten in Form von Projekten, Aktionen oder Kampagnen aus, welche die Stadtkultur als Kultur des städtischen Zusammenlebens begreifen und fördern. Die Projekte sollen sich unter anderem mit Zukunftsfragen der Stadt auf besonders originelle und kreative Weise auseinandersetzen und möglichst viele städtische Milieus einbeziehen. Oberbürgermeister Frank Meyer freut sich über die Nominierung. Er sieht im Prozess des Perspektivwechsels einen Mehrwert für die Weiterentwicklung der Stadt und die Vernetzung der Akteure innerhalb der Stadtgesellschaft. „Der Perspektivwechsel hilft uns dabei, unsere eigene Sicht auf Krefeld zu hinterfragen und die Stärken unserer Stadt besser herauszuarbeiten. Die Formate, die das Stadtmarketing dafür entwickelt, sind lebendig, originell und publikumswirksam. Die Nominierung ist deshalb eine große Anerkennung für Uli Cloos und sein Team."

Blick in die Goldschmiede Eurskens bei "Garagen und Hinterhöfe". Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation
Blick in die Goldschmiede Eurskens bei "Garagen und Hinterhöfe".
Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation

Der Krefelder Perspektivwechsel wurde Ende 2014 ins Leben gerufen. Die Idee entstand aus gemeinsamen Überlegungen von Uli Cloos, dem Leiter des Stadtmarketings, Mario Bernards von Currenta und Eckart Preen von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft. Daraus haben sich zahlreiche Projekte entwickelt, die sich mit der Kultur des Zusammenlebens in der Stadt befassen. „Der Perspektivwechsel versteht sich als urbanes Labor, das mit Experimenten nach Potenzialen und Chancen sucht und auf eine enge Zusammenarbeit mit Bürgerinnen und Bürgern setzt. Wir wollen den Blick für die Potenziale und damit die Zukunft der Stadt schärfen, indem wir - konsequent abgeleitet aus der Krefelder Geschichte - auf die drei Markenattribute innovativ, kreativ und weltoffen setzen und hierüber an einer Allianz der Engagierten arbeiten", erklärt Uli Cloos.

Produkte "Made in Krefeld." Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation
Produkte "Made in Krefeld."
Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation

Der Krefelder Perspektivwechsel greift im Zweijahresrhythmus stadtprägende Handlungsfelder auf und macht durch kreative Projekte, Formate und Dialogplattformen Kompetenzen, Potenziale und Chancen der Stadt sichtbar. Bis zum Stadtjubiläum im Jahr 2023 soll durch die enge Zusammenarbeit über die kommunalpolitischen Handlungsfelder hinweg das Stadtimage verbessert und Identität gestiftet werden. Dies geschieht über die Themenfelder „Made in Krefeld" (2017), 100 Jahre Bauhaus (2019) und Stadtkultur (2021). Der Kulturmarken-Award wurde im Jahr 2006 ins Leben gerufen und wird in diesem Jahr bereits zum 13. Mal verliehen. Der Preis steht für die Exzellenz, Attraktivität und Offenheit des europäischen Kulturmarktes und versinnbildlicht die Vermittlungsarbeit der europäischen Kulturanbieter und das Engagement europäischer Kulturinvestoren.