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2017-07-11: Perspektivwechsel: 30.000 Euro für vier Projekte

Im Rahmen des Krefelder Perspektivwechsels 2017 unter der Überschrift „Made in Krefeld" hat die Wirtschaft insgesamt 30.000 Euro für ein Projekt bereitgestellt, um gute Ideen der Krefelder Bevölkerung zu diesem Perspektivwechsel-Motto verwirklichen zu können. Eine Jury hat nun vier der 24 eingegangenen Bewerbungen ausgewählt, die den Grundgedanken des Wettbewerbs besonders gut erfüllen.

Mit „Made in Krefeld - zeige was in Deiner Stadt steckt!" hat das Stadtmarketing für das Programm des Krefelder Perspektivwechsels im Jahr 2017 eine aussagekräftige Überschrift gefunden. Oberbürgermeister Frank Meyer (Zweiter von rechts) stellte jetzt zusammen mit Uli Cloos, Leiter des Stadtmarketings (links), Eckart Preen, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft WFG (rechts) und Mario Bernards, Leiter Politik und Bürgerdialog des Chemparks Uerdingen, die Idee dahinter vor. Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, L. Strücken
Mit „Made in Krefeld - zeige was in Deiner Stadt steckt!" hat das Stadtmarketing für das
Programm des Krefelder Perspektivwechsels im Jahr 2017 eine aussagekräftige Überschrift
gefunden. Oberbürgermeister Frank Meyer (Zweiter von rechts) stellte jetzt zusammen mit Uli
Cloos, Leiter des Stadtmarketings (links), Eckart Preen, Geschäftsführer der
Wirtschaftsförderungsgesellschaft WFG (rechts) und Mario Bernards, Leiter Politik und
Bürgerdialog des Chemparks Uerdingen, die Idee dahinter vor.
Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, L. Strücken

Tanz in Fabrikhallen und außergewöhnlichen Produktionsstätten

Dabei erstellen die Krefelder Diplom-Designer Anja Hüben und Andreas Willems ein Kalender-Projekt mit Tanz in Fabrikhallen und bieten außergewöhnliche Ansichten Krefelder Produktionsstätten. In ausgewählten Industriekulissen zeigen Tänzer ihr Können und werden dabei von Andreas Willems fotografiert. Anja Hüben widmet sich dem afrikanischen Tanz und kümmert sich um die Tanzperformances und die Gesamtchoreografie. Verschiedenste Tanzrichtungen wie Hip-Hop, Rock'n Roll, Tango, Standard aber auch unbekanntere Tänze wie Sabar oder andere afrikanische Tänze werden mit ungewöhnlichen Blickwinkeln auf die Krefelder Industrie zusammengebracht. Die so entstehenden 13 Motive sollen durch ihren Perspektivwechsel eine neue Sicht auf die Krefelder Industrie bieten. Der Kalender soll ab November 2017 verkauft werden.

Krefelder Musik-Sampler mit 16 Bands

„Music made in Krefeld" ist das Projekt von Philip Lethen. Auf dem durch die Krefelder Industrie erfundenen Grundstoff Makrolon wird ein neuer Sampler entstehen, der 16 Bands der Krefelder Musikszene umfasst. Zwei dieser Plätze sind für Newcomerbands eingeplant. Diese können sich jetzt beim Stadtmarketing bewerben. Einsendeschluss ist der 1. August. Aus den Bewerbungen werden sechs Bands für das Finale am 9. September ausgewählt. Diese werden bis zum 8. August benachrichtigt und öffentlich bekanntgegeben. Zur Bewerbung können Krefelder Bands eine CD mit dem Song/Hit (nur Eigenkompositionen/keinerlei Coverversionen, fertig produziert in amtlicher Studioqualität) plus Bandinfo und Bandfoto senden an: Stadtmarketing Krefeld, c/o Music made in Krefeld I Philip Lethen, Lewerentzstraße 104, 47798 Krefeld. Zum Abschluss des Aktionstages „Garagen und Hinterhöfe" am 9. September spielen die sechs von einer fachkundigen Jury ausgewählten Finalisten je ein kleines Set (rund 25 Minuten) in der Shedhalle der alten Seidenweberei. Die Zuhörerzahl ist auf 199 Personen begrenzt. Die Jury wählt dann zwei der sechs Bands final aus, die mit den 14 kuratierten Krefelder Bands den Sampler füllen werden.

Taschen aus alten Kulissen

Die „Kulturbeutelz" sind Taschen, gefertigt aus den Kulissen abgespielter Stücke des Krefelder Stadttheaters, gestaltet und umgesetzt von Diplom-Designerin Violetta Zerni. Die Taschen werden in Krefeld produziert und mit dem Namen des darauf stattgefundenen Theaterstücks versehen. Sie werden individuell zugeschnitten und in Krefeld genäht und sind nur in begrenzter Anzahl zu erwerben. Die verschiedenen Taschentypen werden nach den unterschiedlichen Protagonisten der Stücke benannt. Sie stehen für die Kultur Krefelds, vom Bemalen des Stoffes in der Werkstatt über dem Bespielen als Theaterboden bis hin zum Entwerfen und Schneidern der Taschen und sind „made in Krefeld" in jederlei Hinsicht.

Weihnachtsmarkt der Begegnungen in Uerdingen

Vom 27. November bis 3. Dezember plant der Uerdinger Kaufmannsbund einen „Weihnachtsmarkt der Begegnungen". Im Mittelpunkt steht ein kleines Zelt der Begegnungen. Inhaltlich werden konkrete Treffen unter dem Aspekt „Industrie trifft .... „ zum Beispiel Einzelhandel, Vereine, Bürger angeboten . Zusätzlich sollen Generationen übergreifende und interkulturelle Aspekte aufgegriffen werden. So soll unter anderem ein Austausch verschiedenster gesellschaftlicher Gruppen hergestellt werden. Wir möchten mit solchen Begegnungen bei den Besuchern und Teilnehmern für Perspektiven werben, die durch Gemeinschaftsgeist und gegenseitiges Interesse füreinander entstehen. Das vorweihnachtliche spezielle Umfeld soll dies mit seiner einladenden Stimmung beflügeln. Abgeschlossen wird dieses Projekt mit der Integration in den bekannten Nikolausmarkt am 1. Adventsonntag.