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Offene Kinder- und Jugendarbeit in Corona-Zeiten

Zuletzt geändert: 07.05.2020 15:56:55 CEDT

Von den Einschränkungen des öffentlichen Lebens während der Corona-Epidemie, die sich unter anderem in Schließungen von Schulen, Sportvereinen, Spiel- und Bolzplätzen, Kulturorten und Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit zeigten und immer noch zeigen, sind auch zahlreiche Kinder und Jugendliche betroffen. Die Fachkräfte der Krefelder Kinder- und Jugendarbeit entwickelten deshalb in den vergangenen Wochen viele spannende und kreative Angebote, um auf verschiedenen Wegen für die jungen Stammbesucher der Jugendeinrichtungen, deren Eltern und Familien, Kooperationspartner oder die Bürger im Sozialraum erreichbar zu sein.

Fachkräfte sind aktiv und erreichbar

Von Einkaufshilfen für Risikogruppen im Rahmen von „Krefeld solidarisch - Jugend hilft!", Wunder- und Backtütenaktionen mit Bastel-, Spiel- und Backmaterialien für zuhause, von Jugendlichen gebastelte Ostergrußkarten für Senioren, Stadtteilrallyes mit Telefonhinweisen durch die Einrichtungsmitarbeiter, Online-Spielerunden von bekannten Gesellschaftsspielen, virtuellen Zoorundgängen, DJ Live-Sets im Online Stream bis hin zur Online-Hausaufgabenhilfe und telefonischen Beratung - die Mitarbeitenden der Einrichtungen nutzen die digitalen und analogen Möglichkeiten, um den Kindern und Jugendlichen Ideen für ihre Freizeitgestaltung zu geben und weiterhin ein offenes Ohr für sie zu haben.

Darüber hinaus bereiten zahlreiche Krefelder Jugendeinrichtungen ihre Häuser während der Schließungszeit räumlich und konzeptionell auf eine baldige Wieder- oder Neueröffnung vor. So öffnen die Jugendeinrichtung der Erlöserkirche unter dem Namen „K³-Erlöserkirche" sowie die städtische Jugendeinrichtung Stahlnetz in Stahldorf im Anschluss an die Corona-Pandemie mit neuen Leitungen und Einrichtungskonzepten ihre Türen.

Viele Absagen

Die Aktivwochen der Krefelder Ferien musste in diesem Jahr abgesagt werden. Zurzeit arbeiten die Fachkräfte der Kinder- und Jugendarbeit an einem alternativen Konzept zur Umsetzung der Krefelder Ferien in den Sommerferien. Ziel ist es, viele dezentrale Angebote zu schaffen, bei denen die Ganztagesbetreuung in Kleingruppen mit fünf bis maximal zehn Schulkindern ermöglicht wird. Einen Anmeldetermin gibt es bislang noch nicht. Neue Informationen hierzu werden über www.krefeld.de/krefelderferien und über die Medien bekannt gegeben. Ersatzlos absagen musste die Abteilung Jugend hingegen zahlreiche geplante Veranstaltungen. Dazu gehören die Weltreise durch die Stadt (26. April), die Kinder-Expo (7. bis 10. Juni), die internationale Begegnung mit Poznań (4. bis 9. Juni) und die Ferienstadt in den Sommerferien (27. Juli bis 7. August).