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2019-12-20: OB Frank Meyer besucht Siempelkamp

Zuletzt geändert: 23.03.2020 16:45:41 CET

Bei einem Besuch der Firma Siempelkamp hat sich Oberbürgermeister Frank Meyer über Entwicklung und Perspektiven des Krefelder Familienunternehmens informiert. Gemeinsam mit Eckart Preen, Geschäftsführer der Krefelder Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG), besichtigte er die Produktion und die Forschungsabteilung und tauschte sich mit der Geschäftsführung über die aktuelle Lage in der Branche und im Krefelder Betrieb aus. „Siempelkamp ist ein wichtiger Arbeitgeber in Krefeld und ein gutes Beispiel für die weltweit erfolgreiche Krefelder Industrie. Ich war besonders angetan davon, wie viel Zeit und Geld das Unternehmen in Forschung und Entwicklung steckt. Darunter sind auch Verfahren, die die Umwelt und ihre Ressourcen schonen, zum Beispiel durch die maschinelle Bearbeitung und Veredelung von Reststoffen, die bisher einfach verbrannt werden. Hier zeigt sich für mich beispielhaft: Industrie kann im Hinblick auf umweltpolitische Herausforderungen auch ein Teil der Lösung sein", erklärte Frank Meyer. Ein wichtiges Thema der Gespräche war auch die Fachkräftegewinnung, die in der derzeitigen Arbeitsmarktlage zunehmend zur Herausforderung wird.

Oberbürgermeister Frank Meyer (Mitte) besuchte gemeinsam mit den Wirtschaftsförderern Eckart Preen (rechts) und Andreas Struwe (links) die Firma Siempelkamp. Dort wurden sie von Christoph Michel (2. von rechts), Sprecher der Geschäftsführung der Siempelkamp-Gruppe, und Stefan Ziemes, Geschäftsführer der Siempelkamp Maschinenfabrik, empfangen. Foto: Siempelkamp
Oberbürgermeister Frank Meyer (Mitte) besuchte gemeinsam mit den Wirtschaftsförderern
Eckart Preen (rechts) und Andreas Struwe (links) die Firma Siempelkamp. Dort wurden sie von
Christoph Michel (2. von rechts), Sprecher der Geschäftsführung der Siempelkamp-Gruppe,
und Stefan Ziemes, Geschäftsführer der Siempelkamp Maschinenfabrik, empfangen.
Foto: Siempelkamp

Die Siempelkamp-Gruppe mit ihren weltweit insgesamt knapp 3000 Mitarbeitern ist als Technologieausrüster für den Maschinen- und Anlagenbau, die Gusstechnik und die Nukleartechnik aus Krefeld heraus international aktiv. Siempelkamp ist System-Lieferant von Pressenstraßen und kompletten Anlagen für die Holzwerkstoffindustrie, die Metallumformung sowie die Composite- und die Gummiindustrie. Mit einer der größten Handformgießereien fertigt Siempelkamp am Standort Krefeld Großgussteile mit einem Gesamtgewicht von 320 Tonnen Stückgewicht. Das Unternehmen liefert zudem Transport- und Lagerbehälter für radioaktive Abfälle und ist auf den Rückbau nukleartechnischer Anlagen spezialisiert. „Mir ist der Austausch mit dem Oberbürgermeister und der Wirtschaftsförderung ein Anliegen. Viele der Siempelkamp-Mitarbeiter kommen aus der Region und wir fühlen uns mit der Stadt Krefeld eng verbunden", betont Christoph Michel, Sprecher der Geschäftsführung der Siempelkamp-Gruppe.

Der Austausch mit Krefelder Unternehmen steht für Oberbürgermeister Frank Meyer ganz oben auf der Agenda: Seit Beginn seiner Amtszeit besucht er gemeinsam mit der WFG Betriebe verschiedener Branchen und Größenordnungen. Dadurch verschafft er sich einen persönlichen Eindruck der Krefelder Wirtschaft, ihrer Entwicklung und ihrer Herausforderungen.