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Nutzung des Seidenweberhauses bis Ende 2022 sichergestellt

Zuletzt geändert: 14.05.2019 16:15:38 CEDT

Bis zur Errichtung einer neuen Veranstaltungshalle in Krefeld soll der Betrieb des Seidenweberhauses auf dem Theaterplatz weiterhin sichergestellt werden. Auf der Grundlage einer Machbarkeitsstudie der Verwaltung hat der Bauausschuss nun den Weiterbetrieb des Hauses über den 31. Dezember hinaus bis zunächst Ende 2022 beschlossen. Die Kosten der notwendigen baulichen Maßnahmen sind darin mit 2,2 Millionen Euro beziffert. Zudem soll die Geschäftsführung der Seidenweberhaus GmbH zur Disposition von Veranstaltungen bis zum Ablauf des Zeitraums ermächtigt werden. Das Seidenweberhaus ist unter anderem Spielstätte der Niederrheinischen Sinfoniker.

Das Seidenweberhaus samt Theaterplatz, Mediothek und Theater von obene. Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation
Das Seidenweberhaus samt Theaterplatz, Mediothek und Theater von obene.
Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation

In seiner Sitzung Ende November hatte der Rat die Verwaltung beauftragt, das Vergabeverfahren für eine Veranstaltungshalle an einem anderen Standort als dem Theaterplatz vorzubereiten. Der Weiterbetrieb des Seidenweberhauses soll bis auf weiteres sichergestellt werden, soweit dies technisch und bauordnungsrechtlich möglich und wirtschaftlich vertretbar ist. Aufgrund des baulichen Zustandes sollte das Gebäude nur noch bis Ende dieses Jahres genutzt werden. Die im Bauausschuss vorgelegte Planung der Verwaltung zeigt die erforderlichen Sanierungsmaßnahmen und deren Kosten für den Betrieb des Hauses in den kommenden drei Jahren. Mit Blick auf den Buchungsvorlauf der Seidenweberhaus GmbH wurde darüber hinaus ein erweiterter Zeitraum von zusätzlich fünf Jahren abgeleitet.

Die geplanten baulichen Maßnahmen sollen im kommenden Jahr ab Januar bis in den Sommer durchgeführt werden. Dazu gehören Arbeiten am Betonskelett als Haupttragwerk, an der Fassade und am Dach, die Erneuerung der Kälteanlage und der Gebäudeautomation zur Steuerung der Klimatisierung, sowie ergänzende Brandschutzmaßnahmen. Weitere Instandhaltungsmaßnahmen im Laufe der Betriebszeit können nicht ausgeschlossen werden.