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Niepkuhlenfest am 27. Mai mit buntem Programm rund um neue Brücke

Eine kleine Überraschung wartet am 27. Mai auf die ersten Besucher an der neuen Niepkuhlenbrücke. Statt wie in früheren Zeiten einen „Brückenzoll" zu erheben, hält das Stadtmarketing ab 10.30 Uhr für 200 „Frühaufsteher" ein Präsent des benachbarten Heilmannshofes bereit. Um 11 Uhr eröffnet dann Oberbürgermeister Frank Meyer von der Brücke aus das erste Krefelder Niepkuhlenfest. „Fast sechs Jahre mussten wir auf diese Brücke verzichten. Umso mehr freuen wir uns, dass jetzt die Zeit der Umwege vorbei ist und die Holzbrücke die Wege zwischen Egelsberg und Hülser Bruch wieder verbindet", sagt der Oberbürgermeister.

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Für das Niepkuhlenfest gilt einmal mehr das Prinzip „made in Krefeld": Das Programm für den Samstag ist auch mit Unterstützung vieler Anlieger zustande gekommen. Sechs ganz unterschiedliche Führungen, eine private Picknickwiese, ein Skulpturenpark und immer wieder Musik sollen für eine fröhliche, entspannte und gesellige Atmosphäre sorgen. „Wir hoffen, dass viele Krefelder Familien zu Fuß, mit dem Rad oder dem Bus kommen und die Wiese mit Picknickdecken, Speisen und Getränken für ein paar Stunden in Besitz nehmen", macht Stadtmarketingchef Uli Cloos deutlich.

Interessante Informationen versprechen die angebotenen Führungen: Zum Beispiel mit dem Biologen Dr. Karl-Heinz Christmann zu der Entstehung der Niepkuhlen, der Wasserqualität und typischen Pflanzen (12 und 13.30 Uhr), oder auf dem Kliedter Hof der Familie Schulte-Bockholt am Papendyk mit Viehzucht und „Milchtankstelle" (14 und 15.30 Uhr), oder mit Landschaftswächter Dr. Ludger Rothschuh zur Vegetation im Henoumontwald (14.30 und 16 Uhr).

Auch die Kunst soll nicht zu kurz kommen: Das unmittelbar an der Kull gelegene kleine Atelier von Ursula Bröcking und John Higson ist bis 18 Uhr offen und inspiriert zum Fotografieren. Das Künstlertrio Ursula Bröcking, Gisela Rietta Fritschi und John Higson zeigt außerdem im Café-Restaurant Lus Bell die Ausstellung Wasserbilder. Ebenso ein Blickfang ist die Skulpturenwiese am Papendyk 173. Für die musikalische Unterhaltung sorgen der Komponist und Cellist Michael Denhoff auf einer Campanula und der aus Kalifornien stammende Künstler John Higson mit Jazz, Blues und Rock auf der Gitarre.

Lohnen könnte es sich auch, das Fest mit einem blumengeschmückten Fahrrad zu besuchen. Alle „Schmuckräder", die bis 12 Uhr an der südlichen Brückenseite vorfahren, werden von einer Jury in Augenschein genommen. Als Nachwuchsjuroren sind Kinder der Elterninitiative Waldameisen e.V. mit im Boot. Ab 12.30 Uhr gibt es auf der Picknickwiese am Papendyk 173 dann die Prämierung. Den Siegern winken Menü-Gutscheine für zwei Personen im Café-Restaurant Lus Bell.

„Zwischen Heilmannshof, Bauer Schulte-Bockholt, Picknickwiese und Lus Bell lässt sich Krefeld beim Niepkuhlenfest für die Besucher wieder aus einer neuen Perspektive entdecken", so Stadtmarketingchef Uli Cloos. Alles zum Programm ist online auf www.krefeld.de/niepkuhlenfest nachzulesen. Das Stadtmarketing weist ausdrücklich darauf hin, dass Parkplätze nicht vorhanden sind.

Mit 90 Metern Länge, drei Metern Breite und einem Gewicht von 21,5 Tonnen ist die Niepkuhlenbrücke ein imposantes Bauwerk. Holzhandlauf und Holzbohlenbelag der Brücke sind aus einheimischer Eiche. Im überregionalen Radwegenetz ist die Brücke ein wichtiges Teilstück der Niederrheinroute und der Eurogaroute.