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Neuer Planungsdezernent der Stadt ein „Krefelder aus Überzeugung“

Zuletzt geändert: 12.11.2019 17:56:32 CET

„Marcus Beyer ist Krefelder aus Überzeugung - ihm liegt unsere Stadt am Herzen: Ich wüsste neben der fachlichen Qualifikation keine bessere Grundvoraussetzung, um hier das Amt des Beigeordneten für Planung, Bau und Gebäudemanagement zu übernehmen," sagte Oberbürgermeister Frank Meyer bei der offiziellen Amtseinführung des neuen Beigeordneten der Stadt Krefeld.

Der Stadtrat hatte Marcus Beyer einstimmig zum Nachfolger von Martin Linne gewählt, der auf die andere Rheinseite zur Stadtverwaltung Duisburg gewechselt war. Marcus Beyer ist 45 Jahre alt, Diplom-Ingenieur und Krefelder. Zuletzt war er Technischer Beigeordneter der Stadt Kempen. Davor hatte er von 2013 bis März 2018 als Fachbereichsleiter „Immobilien und Stadtentwicklung" bei der Stadt Tönisvorst gearbeitet. In der Stadtverwaltung Krefeld ist Marcus Beyer kein Unbekannter: Von 2009 bis 2013 war er hier Sachgebietsleiter „Straßenplanung und Zuschusswesen" und stellvertretender Abteilungsleiter „Straßenplanung und -management, Ingenieur- und Wasserbau".

Die offizielle Amtseinführung ist erfolgt: Beigeordneter Markus Beyer mit Ehefrau Tanja Beyer und Oberbürgermeister Frank Meyer.  Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, L. Strücken
Die offizielle Amtseinführung ist erfolgt: Beigeordneter Markus Beyer mit Ehefrau Tanja Beyer und Oberbürgermeister Frank Meyer. Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, L. Strücken

„Da Marcus Beyer die Menschen in Krefeld ganz genau kennt und in 46 Lebensjahren eine starke innere Bindung zu unserer Samt- und Seidenstadt aufgebaut hat, muss man ihm nicht lange erklären, wie die Leute ticken oder wo die Stärken und Schwächen Krefelds liegen. Er weiß auch genau, dass Stadtentwicklung nicht bei baulichen und technischen Fragen aufhört", so Frank Meyer, und ergänzte: „Ich glaube, wir gehen gemeinsam in ein Jahrzehnt, in dem sich unsere Stadt stark verändern muss und stark verändern wird: Doch so schwierig die Prozesse mitunter sein mögen - am Ende wird es sich lohnen, dass wir diskutieren, abwägen, streiten, Kompromisse suchen und letztendlich demokratisch entscheiden."

Themen gebe es aktuell in Krefeld genug - vom Rheinblick bis zur neuen Veranstaltungshalle, vom Wohnungsbau bis zu den Gewerbeflächen, von der Grotenburg bis zum Badezentrum. Ein ganz großes Thema der nächsten Jahre sei auch die Mobilität. Stadtentwicklung heiße, wenn man das Wort ernst nehme, dass eines absolut verboten sei - nämlich Stillstand. Ein „Das haben wir doch immer so gemacht!" werde unweigerlich dazu führen, dass Krefeld den Anschluss verliere. Deshalb müsse man gemeinsam Veränderung wagen, Visionen zulassen und Fantasie ermöglichen. Oberbürgermeister Frank Meyer: „Dazu werden Sie neben der inneren Nähe zu dieser Stadt auch eine gewisse Distanz brauchen, einen frischen Blick - aber das traue ich Ihnen zu, gerade weil Sie sich nicht nur auf die eigenen Eindrücke verlassen, sondern immer andere Perspektiven einbeziehen."