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Neue Kurzfilme zur Ausstellung „Drachen aus goldenen Fäden"

Veröffentlicht am: 28.04.2021

Der Drache steht in China für ein Mandat des Himmels zu regieren. Bereits 3000 vor Christus ist dieses Symbol als Herrschaftszeichen bekannt, das als zentrales Motiv die Ausstellung „Drachen aus goldenen Fäden" prägt. Das Deutsche Textilmuseum Krefeld kann, wie auch andere Museen, wegen der Pandemie zurzeit zwar nicht für Besucher öffnen. Einen Vorgeschmack auf die üppige Pracht der Exponate ermöglichen jedoch vier neue Kurzfilme mit dem Kurator Walter Bruno Brix, die in den kommenden Wochen in den Youtube-Kanal der Stadt Krefeld eingestellt werden.

Dort ist bereits ein Making-of-Film über die aktuelle Ausstellung „Drachen aus goldenen Fäden" zu sehen. Dieser Film bietet einen Blick hinter die Kulissen, wie die Ausstellung vorbereitet worden ist. Kurator Walter Bruno Brix hat im Rahmen des Forschungsprojekts „Ans Licht" den ostasiatischen Bestand mit über 2.000 Objekten dokumentiert, davon 500 aus China. Für die Ausstellung wählte er 120 chinesische Textilien aus. Allen Objekten ist gemeinsam, dass sie sich mit dem goldenen Drachen, dem Symbol der kaiserlichen Macht, auseinandersetzen.

 

Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen. Der von den Museumsleiterinnen Dr. Annette Schieck und Dr. Isa Fleischmann-Heck herausgegebene Band ist im Nünnerich-Asmus Verlag erschienen. Dieser beinhaltet fünf Essays und 118 Katalogeinträge, die allesamt mit Fotos versehen sind. Brix erläutert Muster und ihre Bedeutung, die Verwendung der Gewänder sowie textile Techniken. Dabei deckt er eine Zeitspanne vom 13. bis ins 20. Jahrhundert ab. Die Publikation (240 Seiten, 223 Abbildungen) kostet 31 Euro und kann im Deutschen Textilmuseum Krefeld bestellt werden (Postversand). Weitere Informationen stehen unter www.deutschestextilmuseum.de. Die Auflage beträgt 500 Exemplare. Die Aufarbeitung der Sammlungsbestände im Deutschen Textilmuseum ermöglicht das auf fünf Jahre ausgelegte Projekt „Ans Licht", das die Sparkassen-Kulturstiftung Krefeld mit 250.000 Euro finanziert.