Inhalt

2019-03-08: MSM-Schüler zeigen Auschwitz-Ausstellung

Zuletzt geändert: 22.03.2019 10:59:32 CET

Mit einer kleinen Vernissage wird am Dienstag, 12. März, um 17 Uhr im Foyer der Mediothek Krefeld eine Ausstellung eröffnet, die Schüler der Jahrgangsstufe Q1 des Maria-Sibylla-Merian-Gymnasiums (MSM) nach ihrem Besuch des Konzentrationslagers Auschwitz im Februar geschaffen haben. Die Schüler wollen mit ihren Kunstwerken an die Verbrechen der Nationalsozialisten erinnern und daran mitwirken, dass so etwas nie wieder geschehen kann. Organisiert wurde die Fahrt von der Evangelischen Kirchengemeinde Krefeld-Süd und Schulpfarrerin Annette Vetter. Die Ausstellung ist noch bis Samstag, 6. April, in der Mediothek am Theaterplatz zu sehen.

Vom 13. März bis 6. April ist in der Mediothek die Ausstellung der Q1 des MSM zu sehen. Foto: Maria-Sybilla-Merian-Gymnasium
Vom 13. März bis 6. April ist in der Mediothek die Ausstellung der Q1 des MSM zu sehen.
Foto: Maria-Sybilla-Merian-Gymnasium

„Bei der Teilnahme an Gedenkveranstaltungen zum Novemberpogrom und zur Befreiung des KZ Auschwitz haben die Schüler im Gespräch mit Vertretern der Jüdischen Gemeinde und der Gedenkstätte Krefeld unterschiedliche Wege und Formen kennengelernt, wie die Schrecken der Vergangenheit weitergegeben werden können, ohne die Gegenwart ebenfalls mit Schrecken zu belegen", sagt die Schulpfarrerin. Vielmehr gehe es darum, Wege zu finden, wie aus der Erinnerung heraus Verantwortung übernommen werden kann für die Gestaltung der Gegenwart und der Zukunft, so Vetter.

Unter dieser Prämisse ist die Q1 des MSM-Gymnasiums nach Auschwitz gefahren. „Der Holocaust ist eines der größten Verbrechen der Menschheitsgeschichte. Die seit dem Ende des Zweite Weltkrieges lebenden Menschen haben nun die Pflicht, die Wiederholung eines solch grauenhaften Ereignisses zu verhindern. Der beste und einfachste Weg, dies zu tun ist es, die Erinnerung an den Holocaust zu bewahren und Konsequenzen für das eigene Leben daraus zu ziehen. Um dies zu können, muss man sich mit den damaligen Geschehnissen auseinandersetzen", sagt Luc Adelmann, Schüler der Q1 des Gymnasiums.