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Modernisierung der Stadtverwaltung geht voran

Zuletzt geändert: 08.02.2019 13:09:10 CET

Die serviceorientierte Umstrukturierung der Stadtverwaltung schreitet weiter voran: Nach der Gründung des Kommunalbetriebs Krefeld und des Fachbereichs Migration und Integration auf Initiative von Oberbürgermeister Frank Meyer ist nun die Neuorganisation des Zentralen Gebäudemanagements auf den Weg gebracht worden: Der Stadtrat hat den Maßnahmenkatalog des Soll-Konzeptes „Weiterentwicklung des Gebäudemanagements der Stadt Krefeld" sowie die Umsetzung der Handlungsempfehlungen beschlossen. Ziel ist es, aus dem Fachbereich eine eigenbetriebsähnliche Einrichtung zu machen.

"Schneller und wirtschaftlicher arbeiten"

„Ein eigenständiges Gebäudemanagement wird nach unserer Vorstellung schneller und wirtschaftlicher arbeiten sowie die Dienstleistungen der Stadt Krefeld für die Bürgerinnen und Bürger verbessern. Das wäre der wichtigste nächste Schritt bei der Modernisierung der Verwaltung", erklärt Oberbürgermeister Frank Meyer. Der Fachbereich Zentrales Gebäudemanagement gliedert sich in das kaufmännische Gebäudemanagement (beispielsweise Immobilienservice, Energie- und Portfoliomanagement) und das technische Gebäudemanagement (Neubau und Planung, Gebäudeinstandhaltung). Zu den stadteigenen Immobilien gehören unter anderem Verwaltungsgebäude, Kindergärten, Schulen, Museen, Friedhofsanlagen und Wohnhäuser.

Gründung zum 1. Januar 2020

Es ist beabsichtigt, die eigenbetriebsähnliche Einrichtung wegen der noch anstehenden Abstimmungen und Vorarbeiten zum 1. Januar 2020 zu gründen. Als nächstes werden die erforderlichen Unterlagen wie Betriebssatzung und Wirtschaftsplan den zuständigen Ausschüssen sowie dem Rat im Laufe des Jahres zur Beschlussfassung vorgelegt. Der Stadtrat behält dabei einen entscheidenden Einfluss auf den Eigenbetrieb. Dafür wird ein Betriebsausschuss gegründet. Dieser berät die Angelegenheiten des Rates vor und entscheidet in denjenigen Punkten, die in der Betriebssatzung auf ihn übertragen wurden. Auf diese Weise soll eine Verkürzung von Entscheidungswegen ermöglicht werden. Der Rat trifft jedoch weiterhin die grundsätzlichen Entscheidungen. Der Oberbürgermeister besitzt Unterrichtungs- sowie Weisungsrechte gegenüber der Betriebsleitung. Er ist Dienstvorgesetzter aller Dienstkräfte der Einrichtung. Die Beschäftigten bleiben Mitarbeiter der Stadt.