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Leiterin des LVR-Amtes für Denkmalpflege zu Besuch

Zuletzt geändert: 13.09.2019 14:07:43 CEDT

Die Leiterin des LVR-Amtes für Denkmalpflege im Rheinland, Dr. Andrea Pufke, hat die an Denkmälern reiche Stadt Krefeld besucht. Die Landeskonservatorin schaute sich gemeinsam mit Mitarbeitern der Unteren Denkmalbehörde Krefeld unter anderem die Herberzhäuser am Uerdinger Marktplatz an. Die Sanierung des 1832 errichteten Gebäudeensembles in der Rheinstadt beginnt im Herbst. „Die klassizistischen Herberzhäuser sind beeindruckende Denkmäler und die Stadt sowie die privaten Eigentümer können nicht genügend gelobt werden für ihr Engagement zur Erhaltung der Gebäude. Nur so kann Denkmalpflege gelingen", so Pufke.

Sehen sich in Uerdingen die Herberzhäuser (hier Rathaus Uerdingen) an (von links): Klaus Palm, Gebäudemanagement, Bezirksvorsteher Jürgen Hengst, Landeskonservatorin Dr. Andrea Pufke, Dr. Dorothee Heinzelmann, ebenfalls vom Landschaftsverband, Eva-Maria Eifert von der Unteren Denkmalbehörde. Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, A. Bischof
Sehen sich in Uerdingen die Herberzhäuser (hier Rathaus Uerdingen) an (von links): Klaus
Palm, Gebäudemanagement, Bezirksvorsteher Jürgen Hengst, Landeskonservatorin Dr.
Andrea Pufke, Dr. Dorothee Heinzelmann, ebenfalls vom Landschaftsverband, Eva-Maria
Eifert von der Unteren Denkmalbehörde.
Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, A. Bischof

Anschließend besuchte die Landeskonservatorin das 1908 errichtete Alte Klärwerk am Rundweg. Die engagierten privaten Eigentümer setzen das Gebäude nicht nur instand, sondern erforschen dessen Historie. „Beide Projekte werden von den unterschiedlichen Fachdiensten des Landschaftsverbandes Rheinland, wie Fachgutachtern, Restauratoren und praktischen Baudenkmalpfleger und Baudenkmalpflegerinnen mit Untersuchungen und Beratungen eng begleitet", erklärt Eva-Maria Eifert von der Unteren Denkmalbehörde in Krefeld.

Ein weiteres bedeutendes Baudenkmal stand mit einem Besuch des alten Stadtbades an der Neusser Straße auf dem Programm. Parallel zu den denkmalpflegerischen Sicherungs- und Instandsetzungsarbeiten hat die Stadt mit der Entwicklung einer Nutzungsstudie für das 1899 in Betrieb gegangene Bad begonnen. Auch hier unterstützt der Landschaftsverband Rheinland die Stadt und ihre Untere Denkmalbehörde.