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Krefeld verzeichnet 20 neue Ansteckungen mit dem Corona-Virus

Veröffentlicht am: 26.02.2021

Zum Ende der Woche verzeichnet Krefeld nochmals 20 neue Ansteckungen mit dem Corona-Virus. Damit steigt die Zahl akut erkrankter Menschen auf 218 Personen (Vortag: 200). 6.845 Krefelder gelten als genesen. Seit Beginn der Pandemie wurden 7.193 Krefelder positiv auf Covid-19 getestet, 130 sind an oder mit der Krankheit gestorben. Das Robert-Koch-Institut benennt eine Inzidenz von 65,1 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen.

In den Krankenhäusern werden aktuell etwas weniger Krefelder behandelt als in den vergangenen Tagen. 16 Menschen sind mit Corona-Symptomen in der Klinik, sechs auf der Intensivstation. Drei von ihnen müssen künstlich beatmet werden. 42.242 Erstabstriche wurden bislang im Diagnosezentrum vorgenommen, in den Laboren sind noch 193 Proben offen. 24.013-mal war eine Quarantäne fällig.

In einem Nagelstudio in der Innenstadt hat der Kommunale Ordnungsdienst am Donnerstag die Betreiberin und eine Kundin angetroffen. Das Geschäft war zunächst nicht einsehbar, weil die Rollläden größtenteils heruntergelassen waren. Nach Klopfen war jedoch Bewegung im Innenraum zu vernehmen. Auf dem Hinterhof wurde dann eine 54-jährige Frau barfuß angetroffen. Sie gab zu, die Nagelpflege in Anspruch genommen zu haben. Die Betreiberin muss nun 1.000 Euro zahlen, die Kundin 250 Euro. Jeweils 150 Euro Bußgeld kommen auf acht Personen zu, die an den Haltestellen Hansa-Zentrum und Drießendorfer Straße ohne die vorgeschriebene Mund-Nase-Bedeckung angetroffen wurden.

Infektionsgeschehen an Schulen „bei null"

Stadtdirektor Markus Schön hat die Menschen in Krefeld vor dem Wochenende aufgefordert, sich weiterhin an die Corona-Regeln zu halten. „Man kann gar nicht oft genug den dringenden Appell ausgeben, dass alle weiterhin diszipliniert bleiben. Das Infektionsgeschehen ist durch die Mutationen unberechenbar und diffus. Deshalb gibt es keinen Grund zur Entwarnung. Trotz des frühlingshaften Wetters gilt: Bitte weiter Abstand halten", betont Markus Schön. Die gute Nachricht sei, dass das Infektionsgeschehen an Schulen eine Woche nach dem vorsichtigen Neustart „bei null" geblieben sei: „Lediglich einige wenige Kitas sind betroffen." Schön geht davon aus, dass auch nach dem 8. März in fast allen städtischen Kitas ein reduzierter Stundenumfang gilt: „Personell lässt sich das nicht anders darstellen."

Impfzentrum läuft ab Montag im Zwölf-Stunden-Betrieb

Gesundheitsdezernentin Sabine Lauxen wünscht sich vom Land NRW baldige klare Regeln zum weiteren Fortgang der Impfkampagne. „Es wird sehr viel angekündigt, aber es gibt bis heute keinen Erlass. Dabei müssen wir als Kommune wissen, wann welche Gruppe geimpft werden kann und wann die Arztpraxen verstärkt mit einsteigen dürfen. Und all das macht natürlich nur Sinn, wenn wir auch zusätzliche Impfdosen bekommen", erklärt Sabine Lauxen. So oder so werde das Impfzentrum auf dem Sprödentalplatz ab Montag im Zwölf-Stunden-Betrieb laufen, und zwar sieben Tage die Woche. In den Krankenhäusern ist die Lage laut Lauxen weiterhin stabil. Auch das zuletzt stark betroffene Seniorenheim konnte wieder den Normalbetrieb unter Corona-Bedingungen aufnehmen. „Wir konnten dort so frühzeitig eingreifen, dass keine weiteren Infektionsketten entstanden sind", sagt Lauxen.

 

 

 

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