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Krefeld beteiligt sich an Olympia-Bewerbung für 2032

Die Olympischen Spiele sollen im Jahr 2032 auch in Krefeld stattfinden. Die Stadt ist eine von 13 ausgewählten Kommunen, die heute in der NRW-Staatskanzlei als Teil einer Olympia-Bewerbung der Region Rhein-Ruhr vorgestellt worden sind. Konkret sollen im König-Palast an der Westparkstraße die olympischen Wettkämpfe im Boxen ausgerichtet werden. „Die Olympischen Spiele sind eine großartige Chance, die Stärken unserer Region vor der Weltöffentlichkeit zu präsentieren und unsere Gastfreundschaft zu zeigen", erklärt Oberbürgermeister Frank Meyer, der persönlich an der Pressekonferenz zur „Rhein Ruhr Olympic City" in Düsseldorf teilnahm. Zur Krefelder Rolle erklärte Frank Meyer weiter: „Als lebendige Sportstadt mit zuletzt acht Medaillengewinnern in Rio de Janeiro beteiligt sich Krefeld selbstverständlich an der gemeinsamen Bewerbung. Was könnte da besser passen als Boxen? Wir werden um Olympia kämpfen, gerne auch über viele Runden."

Krefeld würde Boxen als Sportat ziehen.
Krefeld würde Boxen als Sportat ziehen.

Der König-Palast war bereits in den vergangenen Jahren Schauplatz hochrangig besetzter Boxkämpfe. So war dort im Mai 2014 der Weltmeisterschafts-Fight von Felix Sturm gegen Sam Soliman zu sehen, im März 2008 besiegte Ina Menzer in einem hochklassigen Kampf die Kanadierin Sandy Tsagouris. Auch Eishockey-Länderspiele wurden mehrfach im König-Palast ausgetragen. Im Tennis-Davis-Cup begegneten sich im Jahr 2007 Deutschland und Kroatien. Bei den Handballern war sowohl die Nationalmannschaft der Damen als auch die der Herren in der Krefelder Multifunktionshalle zu Gast.

Blick auf Olympia 2032: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet mit Oberbürgermeister Frank Meyer und Michael Mronz, Gründer der Initiative "Rhein Ruhr Olympic City". Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation
Blick auf Olympia 2032: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet mit Oberbürgermeister Frank
Meyer und Michael Mronz, Gründer der Initiative "Rhein Ruhr Olympic City".
Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation

„Rhein Ruhr Olympic City" ist eine Initiative des Sportmanagers Michael Mronz, ein „Angebot an die Politik und Sportpolitik" und „eine Chance, Kirchturmdenken aufzubrechen", wie Mronz formuliert. Neben der Landesregierung unterstützen folgende 13 Kommunen die Bewerbung für die Olympischen und die Paralympischen Spiele im Jahr 2032: Aachen, Bonn, Dortmund, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Gelsenkirchen, Köln, Krefeld, Leverkusen, Mönchengladbach, Oberhausen und Recklinghausen. Zusammen weist diese Metropolregion nach den Berechnungen der „Rhein Ruhr Olympic City" schon Stadion- und Hallenkapazitäten für 618.000 Zuschauer auf, mit rund 147.000 Hotelbetten wird die Anforderung des IOC um mehr als das Dreifache überboten. Im Gebiet der „Rhein Ruhr Olympic" City gibt es allein 16 Stadien und 24 Großsporthallen mit jeweils mehr als 3000 Plätzen. Laut Mronz sind 80 Prozent der benötigten Sportstätten bereits vorhanden.

Gemeinsam für Olympia an Rhein und Ruhr: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet mit Oberbürgermeister Frank Meyer, Michael Mronz, dem Gründer der Initiative "Rhein Ruhr Olympic City", und den Vertretern der beteiligten Kommunen. Foto: Land NRW / R. Sondermann
Gemeinsam für Olympia an Rhein und Ruhr: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet mit
Oberbürgermeister Frank Meyer, Michael Mronz, dem Gründer der Initiative "Rhein Ruhr
Olympic City", und den Vertretern der beteiligten Kommunen.
Foto: Land NRW / R. Sondermann