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2020-03-15: KFC Uerdingen spielt ab Sommer 2021 wieder in der Grotenburg

Zuletzt geändert: 15.06.2020 10:00:03 CEDT

Die Stadt Krefeld hat in einem virtuellen Fan-Hearing gemeinsam mit dem KFC Uerdingen die Pläne für die Sanierung der Grotenburg präsentiert. Fast 3000 Fans und Interessierte verfolgten live per Facebook und Youtube die Übertragung. Sie hatten auch Gelegenheit, ihre Fragen zu 7stellen, die von Vertretern der Stadtverwaltung, des Planungsbüros und des Vereins beantwortet wurden. Das eigentlich im Seidenweberhaus als öffentliche Veranstaltung geplante Hearing war im Zuge der Corona-Krise aus Gründen des Gesundheitsschutzes abgesagt und auf die sozialen Netzwerke verlagert worden.

Auf dem Podium von links: Sport-Dezernent Markus Schön, Bau-Dezernent Marcus Beyer, Stadt-Pressesprecher Timo Bauermeister, Oberbürgermeister Frank Meyer, Matthias Schöner (Architekturbüro Albert Speer und Partner), KFC-Präsident Mikhail Ponomarev, KFC-Geschäftsführer Frank Strüver und KFC-Verwaltungsrat Andreas Galland (nicht im Bild). Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, A. Bischof
Auf dem Podium von links: Sport-Dezernent Markus Schön, Bau-Dezernent Marcus Beyer,
Stadt-Pressesprecher Timo Bauermeister, Oberbürgermeister Frank Meyer, Matthias Schöner
(Architekturbüro Albert Speer und Partner), KFC-Präsident Mikhail Ponomarev,
KFC-Geschäftsführer Frank Strüver und KFC-Verwaltungsrat Andreas Galland (nicht im Bild).
Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, A. Bischof

Oberbürgermeister Frank Meyer gab während des Hearings bekannt, dass der Spielbetrieb in der 3. Liga zur Saison 2021/22 wieder in Krefeld aufgenommen wird. „Wir werden das hinkriegen. Die Grotenburg wird ab dem Sommer 2021 wieder die Heimat des KFC Uerdingen sein. Auf dieses Ziel wollen wir gemeinsam hinarbeiten. Damit tragen wir auch der erfreulichen und erfolgreichen Entwicklung des Krefelder Fußballs in den vergangenen Jahren Rechnung. Es tut einer Stadt gut, wenn sie im Profifußball zu Hause ist: Das bietet Identifikation und Gelegenheit zu Begegnung - und es bringt die Stadt überregional auf die Landkarte." KFC-Geschäftsführer Frank Strüver erklärte: „Wir freuen uns, dass neben unserer sportlichen Entwicklung künftig auch die Infrastruktur Schritt halten wird. Eine echte Heimstätte ist für uns als Verein eminent wichtig."

Zahlreiche Medienvertreter waren bei der Pressekonferenz und dem Fanhearing im Rathaus anwesend. Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, A. Bischof
Zahlreiche Medienvertreter waren bei der Pressekonferenz und dem Fanhearing im Rathaus
anwesend.
Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, A. Bischof

Planer Matthias Schöner vom Architektenbüro Albert Speer und Partner (AS+P) erläuterte Einzelheiten zur nun geplanten Grundsanierung. So soll die neue Grotenburg eine Gesamtkapazität von 10.868 Plätzen besitzen, darunter 1541 Stehplätze für die Heimfans auf der Haupttribüne und 500 Stehplätze für die Gästefans auf der Westtribüne. Geplant sind weiterhin gut 7000 Sitzplätze und 480 Business-Seats. Schöner erläuterte außerdem den Ausbau der Leitzentrale, der Sektoren und Eingänge, der Polizeiwache und der Bereiche für die Fernsehsender. „So entsteht ein sicheres und betriebsgerechtes Stadion, das darauf ausgelegt ist, es weiter entwickeln zu können, wenn Bedarf besteht", sagte Schöner.

Auf dem Podium von links: Sport-Dezernent Markus Schön, Bau-Dezernent Marcus Beyer, Stadt-Pressesprecher Timo Bauermeister, Oberbürgermeister Frank Meyer, Matthias Schöner (Architekturbüro Albert Speer und Partner), KFC-Präsident Mikhail Ponomarev, KFC-Geschäftsführer Frank Strüver und KFC-Verwaltungsrat Andreas Galland. Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, A. Bischof
Auf dem Podium von links: Sport-Dezernent Markus Schön, Bau-Dezernent Marcus Beyer,
Stadt-Pressesprecher Timo Bauermeister, Oberbürgermeister Frank Meyer, Matthias Schöner
(Architekturbüro Albert Speer und Partner), KFC-Präsident Mikhail Ponomarev,
KFC-Geschäftsführer Frank Strüver und KFC-Verwaltungsrat Andreas Galland.
Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, A. Bischof

Baudezernent Marcus Beyer schilderte, dass schon jetzt zahlreiche Arbeiten an der Grotenburg ausgeführt wurden. Dazu zählen die umfangreiche Vermessung des Stadions zur Vorbereitung der Sanierung sowie Sachverständigenprüfungen, etwa im Hinblick auf den Brandschutz, die Elektrik, die Lüftung, den Blitzschutz und die Standsicherheit der Tribünen.

KFC-Verwaltungsrat Andreas Galland beantwortet eine Fan-Frage. Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, A. Bischof
KFC-Verwaltungsrat Andreas Galland beantwortet eine Fan-Frage.
Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, A. Bischof

Auch konkrete Arbeiten zur Instandhaltung wurden bereits umgesetzt: So wurde die Trinkwasseranlage umgebaut, Sofortmaßnahmen im Bereich Heizung, Lüftung und Sanitär wurden ergriffen. Auch die Erneuerung der Glasfassaden und die Betoninstandsetzung haben bereits begonnen. Neben diesen vorbereitenden Arbeiten hat die Stadt Krefeld binnen eines knappen Jahres eine Machbarkeitsstudie, zwei Ratsbeschlüsse und ein komplettes, europaweites Ausschreibungsverfahren mit Vertragsabschluss an einen Generalplaner auf die Schiene gebracht.

Über YouTube und Facebook konnten die Fans Fragen stellen, die dann von Mitarbeitern der Stadt Krefeld und des KFC Uerdingen (von rechts: KFC-Pressesprecher André Schahidi, Christoph Elles, Manuel Kölker und Martin Kramer - alle Stadt Krefeld) an die Verantwortlichen weitergereicht wurden. Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, A. Bischof
Über YouTube und Facebook konnten die Fans Fragen stellen, die dann von Mitarbeitern der
Stadt Krefeld und des KFC Uerdingen (von rechts: KFC-Pressesprecher André Schahidi,
Christoph Elles, Manuel Kölker und Martin Kramer - alle Stadt Krefeld) an die Verantwortlichen
weitergereicht wurden.
Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, A. Bischof

Sportdezernent Markus Schön äußerte sich zu den Trainingsbedingungen für den KFC Uerdingen in der kommenden Saison. „Auf Initiative der Stadt ergeben sich Möglichkeiten für den KFC beim SC Bayer am Löschenhofweg. Die beiden Vereine haben dazu bereits eine Absichtserklärung geschlossen - nicht mehr, aber auch nicht weniger. Da nähert sich etwas an, was historisch gemeinsame Wurzeln hat", erklärte Markus Schön.

Auch Kurioses wurde über YouTube und Facebook gefragt bzw. mitgeteilt - so wurden die Socken von Oberbürgermeister Frank Meyer gelobt. Ein anderer Fan wollte wissen, ob es in der Grotenburg auch bald Korn geben würde. Martin Kramer (links) und Manuel Kölker nahmen die Fragen auf und reichten sie an die Verantwortlichen weiter.  Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, A. Bischof
Auch Kurioses wurde über YouTube und Facebook gefragt bzw. mitgeteilt - so wurden die
Socken von Oberbürgermeister Frank Meyer gelobt. Ein anderer Fan wollte wissen, ob es in
der Grotenburg auch bald Korn geben würde. Martin Kramer (links) und Manuel Kölker
nahmen die Fragen auf und reichten sie an die Verantwortlichen weiter.
Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, A. Bischof

Oberbürgermeister Frank Meyer betonte die Bedeutung der Grotenburg-Sanierung für Krefeld, setzte das Projekt allerdings auch in einen gesamtstädtischen Zusammenhang: „In einer Zeit, in der wir ein großes Schulsanierungsprogramm fahren, weitere Kitas bauen müssen und ambitionierte Pläne zur Förderung des Breitensports verfolgen, ist ein Invest von 10,5 Millionen Euro in ein Stadion eine nennenswerte Hausnummer. Ich bin den Fraktionen im Rat dankbar, dass sie gemeinsam diese Verantwortung übernommen haben. Es gibt ein Bekenntnis zum KFC Uerdingen, und es gibt entsprechende Aktivitäten - daran gibt es nichts kleinzureden."

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