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2017-12-21: Jana Reddig übernimmt die Leitung des Umweltzentrums

Zuletzt geändert: 06.03.2018 11:24:42 CET

Jana Reddig ist die neue Leiterin des Krefelder Umweltzentrums. Die 28-Jährige folgt auf Volker Bahr, der im Sommer nach 25 Jahren Tätigkeit in der Bildungseinrichtung am Talring in den Ruhestand gegangen ist. Unweigerlich tritt sie damit in große Fußstapfen, denn mit Bahr habe das „Gesicht des Umweltzentrums" die Bildungsstätte am Hülser Berg verlassen, so Oberbürgermeister Frank Meyer. Der Oberbürgermeister, der das Umweltzentrum erstmals im Rahmen seines Zivildienstes beim damaligen Umweltamt im Jahr 1998 kennengelernt hatte, wünscht Jana Reddig viel Glück bei der kommenden Aufgabe: „Ich bin zuversichtlich, dass Sie das schaffen. Sie übernehmen ein gut bestelltes Haus mit viel Ansehen und breiter Unterstützung in Politik und Gesellschaft. Selbst in Zeiten des Nothaushaltes wurde am Umweltzentrum nicht gerüttelt."

Oberbürgermeister Frank Meyer hat die neue Leiterin des Umweltzentrums, Jana Rettig, begrüßt und gleichzeitig ihren Vorgänger, Volker Bahr, verabschiedet. Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, L. Strücken
Oberbürgermeister Frank Meyer hat die neue Leiterin des Umweltzentrums, Jana Reddig,
begrüßt und gleichzeitig ihren Vorgänger, Volker Bahr, verabschiedet.
Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, L. Strücken

Reddig ist seit dem 1. Dezember im Dienst. „Noch befinde ich mich in der Kennenlernphase. Ich bin gespannt, wie es so wird, wenn es richtig losgeht." Richtig, das ist die Phase der vielen Besuche von Schulklassen, die im März beginnt. Rund 500 Schulklassen und Kindergartengruppen kommen jährlich zu Besuch. Zwei Lehrer, acht Honorarkräfte und vier Absolventen des Freiwilligen ökologischen Jahres (FÖJ) begleiten die Kindern und Jugendlichen bei vielen verschiedenen Veranstaltungen auf dem Gelände der ehemaligen Betonfabrik Carstanjen. Seit 1991 dient die Industriebrachfläche mit ihrem herben Charme als außerschulischer Lernort für nachhaltige Umweltpädagogik der Stadt Krefeld. Tausende Schüler haben sie seitdem besucht. Bahr: „Dieses Areal hat einfach eine ganz besondere Ausstrahlung, die es so fast nirgendwo mehr gibt. Nahezu alle Schüler, die hier einmal waren, sind danach hin und weg."

Von der Erwachsenenbildung zu den Kindern

Für Reddig ist es ein Katzensprung, sie wohnt in Neukirchen-Vluyn, muss also nur wenige Minuten fahren, um die Stadtgrenze zu passieren. „Für den Frühling plane ich die Anschaffung eines guten Fahrrades, denn das bietet sich nahezu an." Anders als bei ihrer vorherigen Stelle, für die sie sich ständig über die Autobahn A40 nach Duisburg quälen musste. Nach ihrem Bachelor- und Master-Studium im Studiengang Entsorgungs-Ingenieurwesen an der Universität in Aachen hat sie knapp zwei Jahre beim Bildungszentrum für Ver- und Entsorgungswirtschaft als Projektmanagerin für Bildung im Bereich Abwasser gearbeitet. Nun geht es also von einer Bildungseinrichtung in eine andere, nur die Zielgruppe ist verschieden. Nicht mehr Mitarbeiter aus Tiefbauämtern, von Kanalnetzbetreibern oder Umweltbehörden sind ihre Kunden, sondern Kinder und Jugendliche aus Kindergärten und allen Schulformen. Damit ihr der Start am neuen Einsatzort gut gelingt, erhielt sie zur Begrüßung vom Förderverein des Umweltzentrums einen Kompass.