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Informationen im Forstwald für rund 250 Menschen aus der Ukraine

Veröffentlicht am: 29.04.2022

Eine Informationsveranstaltung in der Unterkunft im Forstwald wurde von zahlreichen Schutzsuchenden aus der Ukraine genutzt, um sich über die wichtigen Themen beraten zu lassen.  Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation
Eine Informationsveranstaltung in der Unterkunft im Forstwald wurde von zahlreichen Schutzsuchenden aus der Ukraine genutzt, um sich über die wichtigen Themen beraten zu lassen.
Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation

Stadt baut Strukturen vor Ort weiter aus

Nachdem die in Krefeld angekommenen Schutzsuchenden aus der Ukraine aus den Sporthallen und Hotelunterbringungen in die neue Übergangseinrichtung im Forstwald umgezogen sind, baut die Stadt die Strukturen vor Ort weiter aus. Am Freitag, 29. April, haben rund 250 Personen aus der Ukraine in der Unterkunft in Forstwald an einer gemeinsamen Infoveranstaltung der Stadtverwaltung und der Malteser Krefeld unter Leitung von Stadtdirektor Markus Schön teilgenommen. Im Aufenthalts-und Speisezelt der für 1.000 Personen ausgerichteten Erstaufnahmeeinrichtung erhielten die Anwesenden in deutscher und ukrainischer Sprache Informationen zu den Themen Leben in Forstwald, Wohnen in Krefeld, Registrierung, Sozialleistungen, Anmeldungen in Kita und Schule sowie medizinischen Fragestellungen durch die Mitarbeiter des Malteser Hilfsdienstes sowie die Stadtmitarbeiter der Fachbereiche Migration & Integration, Schule und Gesundheit.

In Einzelgruppen konnten Fragen gestellt werden

Nach einem rund einstündigen Vortrag zu diesen Themen hatten die ukrainischen Schutzsuchenden auch die Möglichkeit, ihre Fragen in Einzelgruppen an die jeweiligen Ansprechpartner vor Ort zu stellen. Im Anschluss bestand zudem für alle die Möglichkeit, die mündlich vorgetragenen Informationen einschließlich Kontaktadressen zu den entsprechenden Ansprechpartnern als Handout in ukrainischer Sprache mitzunehmen. „Wir wissen, dass die Informationen, die wir den Menschen heute gebündelt übermittelt haben, umfangreich sind. Deshalb war es uns wichtig, dass die Schutzsuchenden auch noch schriftliche Informationen erhalten, die sie in Ruhe durchlesen können. Bei weiteren Fragen bleiben wir natürlich ansprechbar", so Markus Schön.

340 Personen sind aktuell in Forstwald untergebracht

Etwa 340 Personen sind aktuell in Forstwald untergebracht. Vor Ort kümmern sich die Malteser Krefeld um alle Belange rund um den Tagesablauf in der Unterkunft. „Wir sind hier an sieben Tagen in der Woche rund um die Uhr für Sie da", sagte Malteser-Einrichtungsleiter Maurizio Cremonesi in seiner Einleitung an die Zuhörer im gut gefüllten Speisezelt. Die Hilfsorganisation der Malteser, die ebenso wie die Vertreter der Stadtverwaltung freundlichen Applaus nach ihren Vorträgen erhielten, unterhalten die Einrichtung im Forstwald im Dreischichtbetrieb mit jeweils 15 Mitarbeitenden. „Nach der Anfangszeit sind wir jetzt dabei, auch immer mehr Freizeitmöglichkeiten für die Menschen hier vor Ort zu schaffen", teilte Stephan Simon, stellvertretender Bezirksgeschäftsführer des Malteser Hilfsdienstes, mit. „Die Veranstaltung heute war gut, um einige Fragezeichen auszuräumen. Was mich besonders freut ist aber, dass wir in Zukunft noch mehr Gestaltungsmöglichkeiten im Freizeitbereich vor Ort haben werden. Wir haben bereits die Rückmeldung, dass sich unsere Bewohner gerne mehr an solchen Sport-, Kultur- und Freizeitaktionen unterstützend beteiligen würden", berichtet Stephan Simon.

Geflüchtete sollen schnellstmöglich in eigene Wohnungen

Besonders lang war die Schlange im Zelt zum Thema Wohnungsvermittlung. Andreas Pamp, Leiter des Fachbereichs Migration und Integration, ging gemeinsam mit seinen Mitarbeitern auf die vielen Fragen der Menschen vor Ort ein. „Wir wissen natürlich, dass die Menschen schnellstmöglich in eigene Wohnungen wollen. Und wir arbeiten daran, dass es zügig funktioniert. Doch möchten wir auch um Geduld bitten. Der Prozess benötigt einfach Zeit", erklärte Markus Schön. Damit der Austausch zwischen den Geflüchteten und den Fachvertretern der Stadt noch besser gelingt, soll der am Freitag angestoßene Dialog in den kommenden Wochen bestehen bleiben und möglichst unter Einbeziehung der vielen ehrenamtlichen Helfer weiter ausgebaut werden.

 

 

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