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2017-01-06: In Krefeld wurde 1022-mal in 2016 „ja" gesagt

Im Jahr 2016 haben sich in Krefeld 1022 Paare das Ja-Wort gegeben (2015: 1022). 1005-mal wurde eine Ehe geschlossen (2015: 999), 17-mal eine Lebenspartnerschaft (2015: 23). Bei den Eheschließungen haben sich wie im Vorjahr 85 Prozent für einen gemeinsamen Namen entschieden, davon wählten 91 (2015: 92) Prozent den Namen des Mannes. Bei den Lebenspartnerschaften sieht das anders aus. Hier wählten lediglich 53 (2015: 48) Prozent einen gemeinsamen Familiennamen. Bei 79 (2015: 83) Prozent der Eheschließenden waren beide deutsch, in 17 (2015: 13) Prozent war einer der beiden nicht Deutsch und bei vier Prozent waren beide nicht Deutsch. In 85 (2015: 90) Prozent der Lebenspartnerschaften waren beide Deutsch, in 15 (2015: zehn) Prozent einer der beiden nicht Deutsch.

Hochzeit im Blauen Enzian. Foto: Privat
Hochzeit im Blauen Enzian.
Foto: Privat

Eine Anmeldung zum „Ja-Wort" ist sechs Monate vorher beim Standesamt möglich. Schon jetzt gibt es für das gerade gestartete Jahr Tage, die „gut gebucht" sind. So wird besonders gerne freitags und samstags geheiratet, hier fallen allerdings zusätzliche Gebühren an. Eine Besonderheit für Heiratswillige sind die unterschiedlichen Trauorte in Krefeld. Neben den Rathäusern sind Eheschließungen in der Musikschule, der Egelsberg Mühle, der Hülser Burg und dem Stadtpalais möglich. Auch auf Burg Linn kann geheiratet werden, und zwar im Jagdschloss oder im Rittersaal. Gerade das Jagdschloss ist sehr gefragt, hier sind einige Termine in 2017 schon ausgebucht. „Rollende Trauzimmer" sind der Blaue Enzian und der Schluff. Eine Übersicht über die Trauorte und Termine gibt es auch im Internet, wo auch die anfallenden Gebühren je Trauort gelistet sind.