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2017-05-18: Haushalt: Stadt erhält Genehmigung von Bezirksregierung ohne Auflagen

Einen weiteren wichtigen Schritt zu einem ausgeglichenen Haushalt hat die Stadt Krefeld getan. Oberbürgermeister Frank Meyer hat von Regierungspräsidentin Anne Lütkes schriftlich die Genehmigung für den städtischen Haushalt 2017 bekommen. „Wir freuen uns sehr, dass die Genehmigung jetzt erfolgt ist - und das ohne jegliche Auflagen!" macht Stadtkämmerer Ulrich Cyprian deutlich. Die Stadt Krefeld verlässt mit der Genehmigung die sogenannte vorläufige Haushaltsführung. Damit können nun auch Vereinen, Verbänden, Institutionen und anderen Trägern, die sogenannte freiwillige Leistungen der Stadt erhalten, die finanziellen Zuschüsse wie vom Stadtrat beschlossen in voller Höhe zur Verfügung gestellt werden.

In ihrer Verfügung vom 17. Mai 2017 erklärt Regierungspräsidentin Lütkes: „Da zudem das Jahresergebnis des vergangenen Haushaltsjahres 2016 sich besonders positiv entwickelt hat, bleibe ich weiterhin optimistisch, dass die Stadt Krefeld den geplanten Haushaltsausgleich im Jahr 2020 erreichen kann."

"Ergebnis einer konstruktiven Zusammenarbeit von Politik und Verwaltung"

Für Oberbürgermeister Frank Meyer ist die Genehmigung des Haushalts ohne Auflagen auch das Ergebnis einer konstruktiven Zusammenarbeit von Politik und Verwaltung. „Deshalb möchte ich mich an dieser Stelle nochmal bei den haushaltstragenden Fraktionen im Stadtrat bedanken - und ebenso bei allen Kolleginnen und Kollegen der Verwaltung, die am Haushalt mitgearbeitet haben", so Frank Meyer. Der Rat der Stadt hatte am 8. Dezember 2016 im Wesentlichen mit den Stimmen von SPD, CDU und Bündnis90/Die Grünen den von der Verwaltung vorgelegten Haushalt mit großer Mehrheit beschlossen.

Stadtkämmerer Ulrich Cyprian richtet den Blick nach vorne: „Bei aller Freude über die Genehmigung geht es jetzt darum, die Zügel nicht schleifen zu lassen und mit dem gleichen Elan und Sparwillen wie in den vergangenen Jahren den Haushalt im Jahr 2020 mit einer schwarzen Null ins Ziel zu bringen. Und das nach Möglichkeit weiter mit einer großen und verlässlichen Mehrheit."