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2019-07-25: Geschwister-Scholl-Grundschule erhält einen Erweiterungsbau

Zuletzt geändert: 10.09.2019 10:57:30 CEDT

Die Oppumer Geschwister-Scholl-Grundschule am Fungendonk wird für rund 6,5 Millionen Euro ausgebaut. Ein Video mit Informationen dazu gibt es im Internet auf dem Youtube-Kanal der Stadt Krefeld. In dem Erweiterungsbau sind unter anderem Klassenräumen und eine Mensa vorgesehen. „Wir planen nicht nur, sondern wir bauen auch tatsächlich", sagt Oberbürgermeister Frank Meyer. „Mit dem Programm ‚Krefeld macht Schule' investiert die Stadt etwa 170 Millionen Euro in unsere Schulen. Das ist ein ambitioniertes und ganz wichtiges Programm, das bei mir auf der Prioritätenliste ganz oben steht", betont Frank Meyer. Zurzeit wird am Fungendonk am Rohbau gearbeitet. Die Erweiterung soll ab Oktober 2020 genutzt werden. „Wir sind dem Zeitplan sogar ein bisschen voraus", sagt Schuldezernent Markus Schön.

Stellen die Pläne für die Erweiterung der Geschwister-Scholl-Grundschule vor: v.l. Oberbürgermeister Frank Meyer, Jutta Heintz Fachbereich Gebäudemanagement, Architektin Katharina Kuller und Beigeordneter Markus Schön. Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, L. Strücken
Stellen die Pläne für die Erweiterung der Geschwister-Scholl-Grundschule vor: v.l. Oberbürgermeister Frank Meyer, Jutta Heintz Fachbereich Gebäudemanagement, Architektin Katharina Kuller und Beigeordneter Markus Schön.
Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, L. Strücken

„Mit dem Erweiterungsbau können wir an dieser Schule eine Dreizügigkeit ermöglichen", berichtet der Dezernent. Fünf weitere Klassenräume entstehen in dem Neubau. Der Flurbereich ist offen gestaltet und bildet mit dem Sitzmobiliar eine sogenannte Lernlandschaft. Im kurzen, parallel zum Fungendonk ausgerichteten Gebäudeschenkel sind im Erdgeschoss die Mensa sowie Verwaltungs- und Serviceräume untergebracht. Die Mensa kann unabhängig vom Schulbetrieb abends für die Bürger- und Quartiersarbeit genutzt werden. Bis zu 145 Personen finden dann dort Platz. „Sie wird deshalb auch einen eigenen Eingang bekommen", erklärt Architektin Katharina Kulla.

Das Gebäude wird in Massiv- und Skelettbauweise errichtet, um im Obergeschoss räumlich flexibel auf die zukünftigen Lern- und Unterrichtsformen reagieren zu können. Deswegen sind die Trennwände zwischen den multifunktionalen Räumen sowie zum offenen Flur nicht tragend ausgebildet und können so künftigen Bedürfnissen angepasst werden. Die statische Berechnung der extensiv begrünten Dachfläche über der eingeschossigen Mensa berücksichtigt zudem eine mögliche spätere Aufstockung als Erweiterungsfläche. Auf der Außenanlage ist für die aktive Pause der Kinder unter anderem eine Spiellandschaft aus Seilen, Netzen, Reckstangen und Balancierbalken sowie eine Naturstein-Arena vorgesehen.