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2019-11-26: Fabritianum finanziert Grundschule und Trinkwasserbrunnen in Mali

Zuletzt geändert: 11.12.2019 12:42:52 CET

Dank des Engagements von Schülerschaft, Elternschaft und Lehrerkollegium des Gymnasiums Fabritianum (Fabritz) konnten im westafrikanischen Mali im Dorf Birou, das 500 Kilometer von der Hauptstadt Bamako entfernt liegt, eine Grundschule und ein solarbetriebener Trinkwasserbrunnen für die Schule und die umliegenden Dörfer realisiert werden. Das Mali-Projekt wird bereits seit sechzehn Jahren an dem Uerdinger Gymnasium gepflegt, durch vielfältige Aktionen wie Musik- und Zirkusabende oder Kaffee- und Kuchenverkauf an Elternsprechtagen werden immer wieder Spendengelder zusammengetragen. Die gerade gebaute Grundschule ist bereits die dritte, die mit Fabritz-Unterstützung gebaut werden konnte.

Herr Niakaté erläutert den Fabritianern (unter ihnen Lehrerin Anne Kersting), wie mit dem gespendeten Geld in Mali geholfen werden kann. Foto: Fabritianum
Herr Niakaté erläutert den Fabritianern (unter ihnen Lehrerin Anne Kersting), wie mit dem gespendeten Geld in Mali geholfen werden kann.
Foto: Fabritianum

Mitte November besuchte Herr Niakaté, Direktor der Partnerorganisation Solisa aus Bamako, das Fabritianum, um sich für die Hilfe zu bedanken und seine Arbeit in Mali zu erläutern. Schulleiter Eric Mühle versicherte im Gespräch, dass die Zusammenarbeit auch in den nächsten Jahren fortgesetzt werde: „Die nächste Aktion, die unsere Schülerinnen und Schüler in Angriff nehmen, ist die Beteiligung am Besonderen Weihnachtsmarkt am 7. Dezember am Platz an der Alten Kirche. Wir freuen uns auf viele Besucherinnen und Besucher, die sich für selbst gemachten Weihnachtsschmuck und Gebäck mit Spenden für unser Mali-Projekt revanchieren."

Birou liegt nahe der Grenze zu Mauretanien in der Sahelzone, in der es den größten Teil des Jahres extrem heiß und trocken ist. Der Brunnen musste 100 Meter tief gebohrt werden, um die Bevölkerung mit Wasser zu versorgen. Außerdem wurden sie im Umgang mit Hygienemaßnahmen unterrichtet. So sollen Mangelernährung und Krankheitsursachen bekämpft werden. In Mali gibt es zu wenige Schulen, insbesondere in den vielen Dörfern fernab der Hauptstadt. Bei der Realisierung von Schulbauten und Krankenstationen arbeitet das Fabritianum eng mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit zusammen, das Initiativen in Mali fördert und einen großen Teil der Kosten übernimmt (Infos unter www.fabritianum-mali.de).