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Erster Spatenstich: Neue städtische Kita wird am Appellweg gebaut

Zuletzt geändert: 12.08.2019 14:04:48 CEDT

Mit einem symbolischen ersten Spatenstich haben die Bauarbeiten für die neue städtische Kindertagesstätte am Appellweg in Kliedbruch begonnen. Die Kosten betragen rund 6,45 Millionen Euro. Dort können maximal 130 Kinder von 20 bis 25 Mitarbeitern betreut werden. Die Fertigstellung ist für Sommer 2020 geplant. „Wir haben schon lange auf diese Kita gewartet und freuen uns jetzt, dass sie realisiert wird", so Bürgermeisterin und Bezirksvorsteherin Gisela Klaer. Weil es im Norden der Stadt deutlich zu wenig Kindergartenplätze gebe, sei der Neubau ein Gewinn. „In Krefeld fehlen derzeit 1660 Kita-Plätze, im Norden sind es 181", fügt der Beigeordnete Markus Schön hinzu. Deswegen sei die rasche Umsetzung von Kita-Neubau sehr wichtig. „Es wird nicht nur politisch diskutiert, sondern es rollen die Bagger", betont Schön.

Projektleiterin Eva-Marie Graf, der Beigeordnete Markus Schön, Bürgermeisterin Gisela Klaer, die Architekten Martin Kleinheyer und Bettina Kempen (v.l.) beim symbolischen Spatenstich für die Kita Appellweg.  Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, L. Strücken
Projektleiterin Eva-Marie Graf, der Beigeordnete Markus Schön, Bürgermeisterin Gisela Klaer, die Architekten Martin Kleinheyer und Bettina Kempen (v.l.) beim symbolischen Spatenstich für die Kita Appellweg.
Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, L. Strücken

Das neue Gebäude samt Familienzentrum ist baugleich zur bereits im Bau befindlichen Kita an der Cäcilienstraße in Hüls und wurde von den Krefelder Architekten Bettina Kempen und Martin Kleinheyer geplant. Sie wird in Holzrahmenbauweise mit flach geneigten und begrünten Dächern errichtet. „Alles fügt sich wie ein Baukasten zusammen", so die Architektin. Die Wandelemente werden in Werkstätten vorgefertigt und am Stück zur Baustelle gebracht, wo diese zeitnah nach der Ankunft eingefügt werden. Im 2553 Quadratmeter großen Außenbereich sind Spielgeräte für unterschiedliche Altersgruppen vorgesehen sowie Bewegungs- und Ruhezonen. Es werden neue Bäume und Gehölze gepflanzt. Der sich durch die beiden ein- und zweigeschossigen Gebäudeteile bildende Innenhof dient als Allwettergarten mit Sonnen- und Regenschutz. Zwischen dem ein- und zweigeschossigen Gebäudetrakt entsteht ein Innenhof, der teilweise dem Kita-Bistro zugehörig sein soll und als wettergeschützter Spielbereich genutzt werden kann. Der kindergarteninterne Bistrobereich ist derart baulich gestaltet, dass er unabhängig vom täglichen Kita-Betrieb abends unter anderem für Bezirksversammlungen zur Verfügung stehen kann. „So kommt der Bau auch dem Quartier und Bezirk zugute", so Schön.

Vor dem ersten Spatenstich galt es belasteten Boden auf 60 Zentimeter auszutauschen. Die 4617 Quadratmeter große Fläche wurde mit mehreren Millionen alten Tertiärquarzit, ein Kiesgemisch, verfüllt. Zuvor wurden an dem Standtort alte Gebäude abgerissen, Unrat und eine wilde Müllkippe entfernt.