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Ehrung für Gewinner des Krefelder Stadtradelns in Rathaus-Foyer

Veröffentlicht am: 18.11.2022

Die Stadtradler mit Bürgermeisterin Gisela Klaer (vorne mittig) vor dem Krefelder Rathaus. Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, A. Bischof
Die Stadtradler mit Bürgermeisterin Gisela Klaer (vorne mittig) vor dem Krefelder Rathaus.
Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, A. Bischof

Bürgermeisterin Gisela Klaer würdigte in ihrer Rede die Leistung aller Teilnehmenden

Zahlreiche Gewinner des Wettbewerbs Stadtradeln sind im neu gestalteten Foyer des Krefelder Rathauses durch Bürgermeisterin Gisela Klaer geehrt worden. Die Stadtverwaltung wollte mit dem kleinen - musikalisch begleiteten - Festakt einen Dank an die engagierten Radfahrerinnen und Radfahrer aussprechen, die Krefeld in diesem Jahr zu einem neuen Rekord gestrampelt haben. Gisela Klaer würdigte in ihrer Rede die Leistung aller Teilnehmenden bei dem Wettbewerb, an dem sich zahlreiche Kommunen in Deutschland beteiligen.

Neuer Rekord mit 558.486 gefahrenen Kilometern

Radfahrende waren beim Stadtradeln drei Wochen lang aufgerufen, möglichst viele Kilometer für ihre Kommune zu erradeln. Parallel gab es auch einen internen Wettbewerb in jeder Kommune um den Radfahrer, das Team oder die Familie mit den meisten gefahrenen Kilometern. Bürgermeisterin Gisela Klaer betonte, dass die 2.443 Teilnehmenden in Krefeld ein starkes Bekenntnis für Radmobilität und Klimaschutz gezeigt hätten. Mit 558.486 gefahrenen Kilometern sind sie dabei mehr geradelt als je zuvor bei diesem Wettbewerb. Im deutschlandweiten Vergleich liegt Krefeld derzeit auf dem 26. Rang - bei insgesamt 379 teilnehmenden Kommunen. Ein „starkes Ergebnis" sei die Krefelder Beteiligung schon jetzt, betonte Gisela Klaer und setzt darauf, dass sich noch mehr Krefelder in den kommenden Jahren als Teilnehmende anmelden.

Bewachter Fahrradparkplatz als „Fahrradprojekt des Jahres" gewürdigt

Der von der Stadtverwaltung Krefeld initiierte bewachte Fahrradparkplatz in der Innenstadt ist vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) als „Fahrradprojekt des Jahres 2022" ausgezeichnet worden. Andreas Domanski vom ADFC übergab beim Festakt den Preis an die Stabstelle Innenstadt und die Diakonie als gemeinsame Beteiligte. Das Projekt war in Kooperation mit der Radstation der Diakonie und dem ADFC entstanden. Bürger haben in Krefeld seit einigen Monaten die Möglichkeit, an den Samstagen in der City ihr Fahrrad sicher abzustellen - am 18. Juni startete das Projekt zu „Kultur findet Stadt". Für die Stadtverwaltung nahmen Thomas Brocker und Dr. Christiane Gabbert von der Stabstelle Innenstadtkoordination den Preis in Empfang. Die Diakonie war durch Ludger Firneburg und Zweiradmechaniker Simon Bojanowski vertreten. Christiane Gabbert konnte bei der Ehrung auch verkünden, dass für die Winterzeit nun ein Ladenlokal an der Königstraße 109 als Standort für die Aktion dient. Das Abstellen ist kostenlos möglich, eine Spende für das Personal vor Ort wird erbeten. Erstmals wird das Abstellen an der Königstraße 109 beim Einkaufen bei Kerzenschein am 19. November von 10 bis 20 Uhr möglich sein, dann an allen Adventssamstagen sowie am verkaufsoffenen Sonntag, 11. Dezember.

Letztes Stadtradeln für Fahrradbeauftragten Michael Hülsmann

Auch Michael Hülsmann als Krefelder Fahrradbeauftragter bedankte sich bei allen Stadtradeln-Teilnehmern für die Unterstützung der Aktion in den vergangenen Jahren. Er erinnerte an die Entwicklung des Wettbewerbs in Krefeld und freut sich über die Akzeptanz, die das Stadtradeln nun genießt. Für Hülsmann war es das letzte Stadtradeln als Organisator vor seinem Ruhestand. „Wir hoffen, Sie im kommenden Jahr als Teilnehmer auf der anderen Seite begrüßen zu dürfen", sagte Gisela Klaer.

Ehrung der einzelen Sieger und Siegerteams

In den unterschiedlichen Kategorien wurden danach die einzelnen Sieger und Siegerteams geehrt. In der Kategorie „Beste Radler" ging Gold an Uschi Zeuner vom Team Cube 2022 mit 2.261 geradelten Kilometern, vor Jochen Melles (Team R, 2.249 Kilometer) und Jörg Schmiedel (Team Hüttenzauber, 1.663 Kilometer). In der Teamkategorie „Geradelte Kilometer pro Kopf" siegte das Team Cube (1.268 geradelte Kilometer pro Kopf) vor dem Team Radelfix (1.157) und dem Team HandwerkerOnTour (1.129). Die höchste CO2-Ersparnis hatte das Team Lanxess Uerdingen (36.655 Kilometer, 96 Teilnehmende, 5.645 Kilogramm CO2-Einsparung) vor Team Helios (33.963 Kilometer, 290 Teilnehmende, 5.226 Kilogramm CO2-Einsparung) und dem Team Verein Linker Niederrhein (28.321 Kilometer, 30 Teilnehmende, 4.361 kg CO2-Einsparung).

Bild: Pixabay
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Team Feuerwehr gewinnt in der Kategorie „Ämter/Verwaltung"

In der Kategorie „Ämter/Verwaltung" siegte das Team Feuerwehr (8.957 Kilometer, 36 Teilnehmende) vor dem Team Finanzamt Krefeld (8.339 Kilometer, 33 Teilnehmende) und dem Team KBK (7.248 Kilometer, 29 Teilnehmende). Die Kategorie „Bürgerengagement/Ortsteile" entschied das Team „Fischeln radelt" mit 16.356 Kilometern bei 53 Teilnehmenden für sich, vor dem Team Bücherei St. Cyriakus (12.190 Kilometer, 34 Teilnehmende) und dem Team Rakete Hüls (6.637 Kilometer, 19 Teilnehmende). In der Kategorie „Familien" siegte das Team Bunter Haufen (5.252 Kilometer, 16 Teilnehmende) vor Team Cube (5.070 Kilometer, vier Teilnehmende) und Team Die flotte Eibe (4.607 Kilometer, 16 Teilnehmende).

Team Caritas Krefeld mit 10.558 Kilometern auf dem ersten Platz in der Kategorie „Gesundheitswesen"

Die Kategorie „Gesundheitswesen" entschied das Team Caritas Krefeld (10.588 Kilometer, 41 Radelnde) für sich. Es folgen auf Rang zwei das Team GomamaGo (1.777 Kilometer, 12 Radelnde) und das Team Praxis Frankenring (1.678 Kilometer, 5 Radelnde). In der Kategorie Kindergärten/Kitas siegte das Team Kindergarten Kreuzweg (234 Kilometer, drei Teilnehmende). Die Kategorie „Parteien" entschied das Team Rote Strampler für sich: 5.611 Kilometer erradelten die 22 Teilnehmenden. Dahinter liegen das Green Team mit 5.485 Kilometern bei 23 Teilnehmenden und das Team Schwarze Pfeile mit 3.379 Kilometern und 15 Teilnehmenden. Aktivste Kommunalpolitiker beim Stadtradeln waren Ludger Wilstacke (Rote Strampler, 493 Kilometer) vor Jürgen Hengst (Rote Strampler, 435 Kilometer) und Peter Vermeulen (Schwarze Pfeile, 350 Kilometer). Die Kategorie „Radsport" entschied das Team R (5.207 Kilometer, fünf Teilnehmende) vor dem Team Bootkamp Fischeln (3.120 Kilometer, sechs Radelnde) für sich.

Beim Stadtradeln sind alle Krefelderinnen und Krefelder gefragt. Bild: Stadt Krefeld, Klima Bündnis
Beim Stadtradeln sind alle Krefelderinnen und Krefelder gefragt.
Bild: Stadt Krefeld, Klima Bündnis

Hochschule Niederrhein Sieger bei „Universität/Hochschulen"

In der Kategorie Universität/Hochschulen siegte die Hochschule Niederrhein (7.367 Kilometer, 35 Radelnde) vor dem Team ZfsL (5.986 Kilometer, 27 Teilnehmende) und dem Team „Stadtarchiv & friends) (1.722 km, 12 Teilnehmende). Im Wettstreit der Betriebe siegte Lanxess (36.655 Kilometer, 96 Teilnehmende) vor Team Helios (33.936 Kilometer, 117 Teilnehmende) und Team Sparkasse (21.306 Kilometer, 94 Radelnde). Die Kategorie „Vereine Verbände" entschied der VLN für sich (28.321 Kilometer, 30 Teilnehmende), vor dem Team „Bewahrung der Schöpfung" (12.986 Kilometer, 41 Teilnehmende) und dem Team ADFC (11.566 Kilometer, 29 Radelnde). Im Wettbewerb Schulradeln siegte das Team Gymnasium Moltkeplatz (21.425 Kilometer, 326 Teilnehmende) vor dem Team Gymnasium Fabritianum (17.052 Kilometer, 91 Radelnde) und dem Team MSM-Gymnasium (12.905 Kilometer, 121 Radelnde).

Trompetentrio der Musikschule begleitete den Abend

Bürgermeisterin Klaer überreichte zum Abschluss der Veranstaltung auch Preise an die Einzelgewinner der Verlosung. Zu gewinnen waren Fahrradtaschen, ein Sicherheitsfahrradschloss sowie Helme. Im Anschluss an den offiziellen Festakt waren die Teilnehmenden noch einem kleinen Empfang mit Sekt und alkoholfreien Getränken im neu gestalteten Foyer der Stadt geladen. Musikalisch begleitete das Trompetentrio der Musikschule den Abend: Es spielten Nils Busch, Lambert Hattstein und Jakob von Giesen. Auf der Website www.stadtradeln.de/krefeld können alle Ergebnisse des Stadtradelns eingesehen werden.

 

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