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2019-10-12: „Drahtseilakt und Eiertanz“ auf der Lewerentzstraße am 12. Oktober

Zuletzt geändert: 14.10.2019 12:38:58 CEDT

Unter dem verheißungsvollen Titel „Drahtseilakt und Eiertanz - Ausgleich, Balance und Kompromisse" verwandelt sich die Krefelder Lewerentzstraße am Samstag, 12. Oktober, in einen geballten Aktionsraum für Kultur, Sport und Architektur. Zwischen 12 und 18 Uhr ist der Straßenabschnitt zwischen Gerberstraße und Frankenring für den Autoverkehr gesperrt und wird zum Tanzen, Ringen, Balancieren und Flanieren genutzt. Über den Straßenraum verteilt laden Slacklines, Parklets, Hollywoodschaukeln oder Liegestühle zum Mitmachen oder Ausruhen ein. Initiator der Veranstaltung im Rahmen des Krefelder Perspektivwechsels ist das Stadtmarketing in Kooperation mit dem Stadtsportbund Krefeld und mit Hilfe von bürgerschaftlichem Engagement aus dem Quartier.Oberbürgermeister Frank Meyer besucht das Straßenfest um 18 Uhr.

Die Krefeld-Ravens verwandeln bei "Drahtseilakt und Eiertanz" die Lewerenzstraße in ein Football-Feld.  Foto: Stadt Krefeld, Stadtmarketing
Die Krefeld-Ravens verwandeln bei "Drahtseilakt und Eiertanz" die Lewerenzstraße in ein Football-Feld.
Foto: Stadt Krefeld, Stadtmarketing

Unter der Überschrift „Stadtbaukultur Krefeld" steht das dritte Themenjahr im Krefelder Perspektivwechsel. „Bei diesem aktuellen Projekt haben wir uns für einen Straßenzug entschieden, den wir aus einem ungewohnten Blickwinkeln betrachten wollen", erklärt Claire Neidhardt, stellvertretende Leiterin des Stadtmarketings. Als Verbindungsachse zwischen Hauptbahnhof und Hochschule sei die Lewerentzstraße nicht im Bewusstsein aller Krefelder, man finde dort jedoch einige schöne Plätze und historische Architektur, so Neidhardt. Mit der Veranstaltung versuche man das Thema Stadtbaukultur auf den Alltag herunter zu brechen und mit der einfachen Darstellung des urbanen Lebens auf drei Straßenabschnitten die Straße in den Fokus zu rücken.

Aktionen und Higlights

Der Stadtsportbund hat das Projekt mitorganisiert. Sieben Krefelder Sportvereine veranschaulichen durch unterschiedliche Darbietungen und Mitmachaktionen die Rolle der „Balance". „Im Austausch mit den Sportvereinen vor allem im Quartier haben wir uns überlegt, wie man einen solchen Raum sportlich nutzen kann", berichtet der Geschäftsführer des Stadtsportbunds, Jens Sattler. So gibt es unter anderem eine Tanzformation des TC Seidenstadt mit Eiertanz mitten auf der Straße, der Fecht Club Krefeld gibt Einblicke in den professionellen Fechtsport und der Ringerverein KSV Germania Krefeld zeigt einen Mehrkampf zweier Altersklassen. Die Krefeld Ravens in voller Montur und ein Tackle-Dummy verwandeln den Straßenraum in ein Football-Feld, der Fischelner Sportverein zeigt die moderne Art des Seilspringens mit modernen Speed Ropes und mit dem TTC Blau-Weiß kann man sich an einer Tischtennisplatte im Rundlauf, Einzel- und Doppelspiel ausprobieren - überhaupt laden alle Vereine zum Mitmachen ein.

Das Stadtmarketing weist auf einige Highlights am Veranstaltungstag hin, darunter zwei Fassadentänzerinnen, die sich an Seilen in verdrehter Perspektive im rechten Winkel gegen die Wand der Alten Samtweberei bewegen. Im Nachbarschaftszimmer (ehemaliges Café Lenz) ist außerdem eine Videoinstallation mit Geschichten von Krefeldern auf einer Wand aus Röhrenfernsehern zu sehen. Hier beginnt auch ab 19 Uhr die „Silent Disco" mit Kopfhörern bei der „Party im Wohnviertel". Im Primus Palast läuft ab 13 Uhr das passende Filmprogramm zu Drahtseilakt und Eiertanz. Die erste „KlubKultur-Nacht" mit Livemusik von Kotzmann und Band steigt dort ab 22.30 Uhr. Das Format soll zukünftig monatlich wiederholt werden.

Sollte es am Veranstaltungstag dauerhaft regnen, werden Teile des Programms in die Shedhalle der Alten Samtweberei verlagert. Informationen dazu gibt es dann am Tag selbst unter www.krefeld.de/drahtseilakt.