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Dr. Eckart von Hirschhausen ist „Fahrradfreundlichste Persönlichkeit"

Veröffentlicht am: 19.02.2021

Dr. Eckart von Hirschhausen, bekannt als Arzt, Komiker, Autor und Gründer der Stiftung „Gesunde Erde - Gesunde Menschen", erhält in diesem Jahr die Auszeichnung „Fahrradfreundlichste Persönlichkeit". Die „Fahrradfreundlichste Persönlichkeit" ist seit 2003 Bestandteil des bundesweiten Wettbewerbs, einer Initiative des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur sowie der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW (AGFS). Die AGFS mit Sitz in Krefeld ist eines der größten kommunalen Netzwerke und versteht sich als Vorreiter moderner Mobilitätspolitik. Ihr Ziel ist die Realisierung von „gesunden Städten", in denen ein Großteil der persönlichen Alltags- und Freizeitwege zu Fuß und/oder mit dem Fahrrad abgewickelt wird. Vorsitzender des Präsidiums der AGFS NRW ist Krefelds Oberbürgermeister Frank Meyer.

Dr. Eckart von Hirschhausen, bekannt als Arzt, Komiker, Autor und Gründer der Stiftung „Gesunde Erde – Gesunde Menschen“, erhält in diesem Jahr die Auszeichnung „Fahrradfreundlichste Persönlichkeit“.  Foto: Deutscher Fahrradpreis/WDR/Ben KnabeDr. Eckart von Hirschhausen, bekannt als Arzt, Komiker, Autor und Gründer der Stiftung „Gesunde Erde - Gesunde Menschen", erhält in diesem Jahr die Auszeichnung „Fahrradfreundlichste Persönlichkeit".
Foto: Deutscher Fahrradpreis/WDR/Ben Knabe

„Gesunde Menschen gibt es nur auf einer gesunden Erde. Radfahren bedeutet nicht nur Mobilität, es ist gleichzeitig gesund für einen selber - und für alle anderen auch. Ich atme auf der Straße lieber die Abgase von zehn Radfahrenden ein, als von einem SUV", sagt von Hirschhausen. Ein praktisches Vorbild für Deutschland auf dem Weg zu einem „Fahrradland" sind für ihn die skandinavischen Länder, die mehr in Gesundheit und Bildung investieren und vor allem in Fahrradwege. „In Kopenhagen zu leben ist kein ‚Verzicht' - es ist eine der Städte mit der höchsten Lebensqualität und den gesündesten Menschen. Wir brauchen mehr Diensträder als Dienstautos. Die Verkehrswende ist gesund. Als Arzt vermisse ich bei der ganzen Diskussion die Tatsache, dass Umwelt und Mensch davon profitieren, wenn die Entscheidung, aus eigener Kraft voran zu kommen, die leichtere und sichere Entscheidung wird", sagt der 53-Jährige. Das Interview mit ihm in voller Länge steht auf www.der-deutsche-fahrradpreis.de. Die Verleihung des Deutschen Fahrradpreises findet im Rahmen des Nationalen Radverkehrskongresses am 27. April 2021 digital statt.

Das neu gewählte Präsidium der AGFS; Dr. Alexander Berger, Bürgermeister der Stadt Ahlen, Frank Meyer, Oberbürgermeister der Stadt Krefeld (Vorsitzender) sowie neu mit dabei Dr. Christian Schulze-Pellengahr, Landrat im Kreis Coesfeld. Foto: AGFSDas neu gewählte Präsidium der AGFS; Dr. Alexander Berger, Bürgermeister der Stadt Ahlen, Frank Meyer, Oberbürgermeister der Stadt Krefeld (Vorsitzender) sowie neu mit dabei Dr. Christian Schulze-Pellengahr, Landrat im Kreis Coesfeld. Foto: AGFS

Den Radwegebau und die Radinfrastruktur fördert das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur bis 2024 mit insgesamt rund 1,63 Milliarden Euro. Auch in Krefeld werden in den kommenden Jahren sechs Millionen Euro in den Neu-, Aus- und Umbau von Radwegen investiert. Aktuell wird an einem Radverkehrskonzept gearbeitet, das zum Ziel hat, den Radverkehrsanteil in Krefeld von zurzeit 21 Prozent auf 30 Prozent bis zum Jahr 2030 anzuheben.