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Deutsch-US-amerikanische Freundschaftswoche ab 23. November

Veröffentlicht am: 23.11.2020

Keine andere deutsche Stadt besitzt wohl eine so weit zurückreichende und verbindende Geschichte mit den Vereinigten Staaten wie Krefeld. Von dort begaben sich 13 Familien 1683 auf eine historische Reise: Mit dem Segelschiff „Concord" überqueren sie den Atlantik und landen am 6. Oktober an der nordamerikanischen Küste. In Pennsylvania gründen sie die Stadt Germantown und damit die über 300-jährige deutsch-US-amerikanische Freundschaft. „Unsere Länder und die Menschen in unseren Ländern teilen eine ganze Reihe von wichtigen Werten. Wir sind aber auch durch unsere Geschichte eng miteinander verbunden. Die weltweiten Herausforderungen der Zukunft können wir nur gemeinsam lösen. Dafür ist die deutsch-amerikanische Freundschaft ein wichtiger Beitrag", sagt Oberbürgermeister Frank Meyer. In den Vereinigten Staaten wird vom 23. bis 29. November, rund um den Feiertag „Thanksgiving", diese Freundschaft eine Woche lang gefeiert. Um ihr mehr Aufmerksamkeit zu widmen, hat die Stadt Krefeld in Zusammenarbeit mit dem US-Generalkonsulat Düsseldorf ein Video über die besondere Beziehung zu den USA produziert, das im Youtube-Kanal der Stadt eingestellt ist.

Oberbürgermeister Frank Meyer empfängt die amerikanische Generalkonsulin Fiona Evans Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, A. BischofOberbürgermeister Frank Meyer empfängt die amerikanische Generalkonsulin Fiona Evans
Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, A. Bischof

Die US-Generalkonsulin Fiona Evans hat Oberbürgermeister Frank Meyer zuletzt anlässlich des „German-American-Day" besucht. In den Vereinigten Staaten erinnert man sich seit Ende der 1980er-Jahre am 6. Oktober an die Ankunft der „Original 13" als erste organisierte Auswanderungsgruppe nach Nordamerika und die deutschen Wurzeln zahlreicher US-Bürger. In dem gut einstündigen Gespräch unterhielten sich die Generalkonsulin aus Düsseldorf und der Oberbürgermeister neben wirtschaftlichen Themen und der Corona-Pandemie in Deutschland und den USA insbesondere auch über die 1986 gegründete Städtepartnerschaft mit Charlotte im Bundesstaat North Carolina. Bei einem weiteren Treffen im November im Vorfeld der Freundschaftswoche zeigte Meyer der Generalkonsulin mit deutschen Wurzel zusammen mit Pfarrer Christoph Wiebe die Mennonitenkirche an der Königstraße. Mitglieder aus der Gemeinde, die zu den Quäkern konvertierten, gehörten einst zu den Auswanderern. Weitere Krefelder, auch aus der Mennonitengemeinde, folgten ihnen noch im 17. Jahrhundert und siedelten sich oft in Germantown an.

Oberbürgermeister Frank Meyer in Gespräch mir Julie Eiselt, stellvertretene Bürgermeisterin von Charlotte. Foto: Stadt Krefeld, Presse und KommunikationOberbürgermeister Frank Meyer in Gespräch mir Julie Eiselt, stellvertretene Bürgermeisterin von Charlotte. Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation

Zuletzt tauschten sich Oberbürger Frank Meyer und die stellvertretende Bürgermeisterin von Charlotte, Julie Eiselt, via Video-Schalte über die aktuelle Situation in beiden Städten aus, die seit 1986 als Partnerstädte verbunden sind. Nach Möglichkeit soll es im kommenden Jahr zu einem persönlichen Treffen kommen, bei dem man sich über eine wirtschaftliche Zusammenarbeit, Bildung und Kultur austauschen möchte. Deutschland ist einer der wichtigsten Bündnispartner der Vereinigten Staaten in Europa. Die Beziehungen der Vereinigten Staaten zu Deutschland gründen auf den engen und unverzichtbaren Verbindungen, die beide Länder als Freunde, Handelspartner und Verbündete in gemeinsamen Institutionen pflegen. „Die zwischenmenschlichen Beziehungen sind mindestens so wichtig wie die Beziehungen zwischen den Staaten - Freundschaften, die über den Atlantik bestehen", so Meyer.

 

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