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Corona: Nachrichten-Archiv (16.-22.3.)

Zuletzt geändert: 25.03.2020 13:11:47 CET

Sonntag, 22. März 2020

Weitreichendes Kontaktverbot für Nordrhein-Westfalen ab Montag, 23. März

Die Landesregierung hat ein weitreichendes Kontaktverbot für Nordrhein-Westfalen per Rechtsverordnung erlassen, das ab Montag (23. März 2020) in Kraft tritt. Demnach werden Zusammenkünfte und Ansammlungen in der Öffentlichkeit von mehr als zwei Personen untersagt. Ausgenommen sind die Verwandten in gerader Linie, Ehegatten, Lebenspartnerinnen und Lebenspartner sowie in häuslicher Gemeinschaft lebende Personen, die Begleitung minderjähriger und unterstützungsbedürftiger Personen, zwingend notwendige Zusammenkünfte aus geschäftlichen, beruflichen und dienstlichen sowie aus prüfungs- und betreuungsrelevanten Gründen. Die Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs bleibt zulässig. Weiterlesen

Krefeld: 93 Personen mit Corona-Infektionen

In der Krefelder Bürgerschaft sind Stand Sonntag, 22. März, 0 Uhr, bei insgesamt 93 Personen Infektionen mit dem Coronavirus nachgewiesen worden, das sind neun mehr als am Vortag. Von den Infizierten werden aktuell acht stationär behandelt. Bei allen Betroffenen hat der Fachbereich Gesundheit die Quarantäne angeordnet, die Kontaktpersonen ermittelt und die nötigen Schutzmaßnahmen eingeleitet. In Krefeld sind bis zum 21. März, 12 Uhr, insgesamt 1034 Abstriche genommen worden.

Neureglung zur Betreuung von Kindern von Personen, die in kritischer Infrastruktur tätig sind (Schlüsselpersonen)

Ab Montag, 23. März, gilt eine Neuregelung, wer anspruchsberechtigt ist. Um den Betrieb der kritischen Infrastruktur sicherzustellen, hat die Landesregierung entschieden, dass jede Person, die in kritischer Infrastruktur tätig ist, und eine Bescheinigung des Arbeitgebers zur Unabkömmlichkeit vorlegen kann, unabhängig von der familiären Situation einen individuellen Anspruch auf eine Betreuung ihrer Kinder in Kindertagesbetreuungsangeboten hat, wenn die Betreuung nicht anderweitig verantwortungsvoll - entsprechend der Empfehlungen des RKI - organisiert werden kann. Es reicht damit, wenn von einem Elternteil eine entsprechende Bescheinigung vorlegt wird, es müssen nicht länger von beiden Elternteilen Bescheinigungen vorgelegt werden. Alleinerziehende, die in kritischer Infrastruktur tätig sind, brauchen neben der Arbeitgeberbescheinigung keine weiteren Nachweise zu erbringen.

Weitere Informationen und die entsprechenden Formulare dazu stehen auf www.krefeld.de/notbetreuung

Samstag, 21. März 2020

In der Krefelder Bürgerschaft sind Stand Samstag, 21. März, 0 Uhr bei insgesamt 84 Personen Infektionen mit dem Coronavirus nachgewiesen worden. Davon werden aktuell acht stationär behandelt. Bei allen Betroffenen hat der Fachbereich Gesundheit die Quarantäne angeordnet, die Kontaktpersonen ermittelt und die nötigen Schutzmaßnahmen eingeleitet. In Krefeld sind bis zum 21. März insgesamt 1031 Abstriche genommen worden.

Freitag, 20. März 2020

In der Krefelder Bürgerschaft sind Stand Freitag, 20. März, 0 Uhr bei insgesamt 76 Personen Infektionen mit dem Coronavirus nachgewiesen worden. Davon werden aktuell acht stationär behandelt. Bei allen Betroffenen hat der Fachbereich Gesundheit die Quarantäne angeordnet, die Kontaktpersonen ermittelt und die nötigen Schutzmaßnahmen eingeleitet. In Krefeld sind bis zum 19. März insgesamt 755 Abstriche genommen worden.

Informationen jetzt auch auf Großwerbetafeln

Die Stadt Krefeld informiert die Bürger ab sofort über die aktuelle Entwicklung und Informationsquellen zur Corona-Krise auch über Großwerbetafeln (sogenannte Roadside Screens) der Ströer Media Deutschland. Diese stehen an einigen Straßen wie der St.-Töniser-Straße. Die Anzeigetafeln sind täglich von 6 bis 24 Uhr aktiviert. Mit der medialen Präsenz an frequenzstarken Top-Knotenpunkten möchte die Stadt auch Bürger erreichen, die sich auf dem Weg zur Arbeit befinden. Zu sehen ist aktuell ein Hinweis auf die Internetseite www.krefeld.de/coronavirus, auf der regelmäßig aktualisiert alle wichtigen Informationen über das Coronavirus sowie Hilfsangebote und Links zusammengefasst sind.

Ab sofort wird auf den digitalen Werbetafeln für die Website www.krefeld.de/corona geworben. Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, L. Strücken
Ab sofort wird auf den digitalen Werbetafeln für die Website www.krefeld.de/corona geworben.
Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, L. Strücken

Die Internetseite sollte allen Bürgern bekannt sein, weil sie unter anderem über das Krefelder Diagnosezentrum an der Schwertstraße informiert und die jeweils aktuellen Erlasse und Verfügungen im Amtsblatt, Informationen für Eltern in Krefeld sowie Hinweise für Arbeitgeber, Arbeitnehmer und Selbstständige bereithält. Zudem sind Links zu den themenbezogenen Internetseiten des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und des Robert Koch-Institutes vorhanden.

Einkaufs- und Besorgungsaktion startet am 23. März

Der städtische Fachbereich Jugendhilfe hat während der Corona-Krise die Einkaufs- und Besorgungsaktion für Risikogruppen „Krefeld solidarisch - Jugend hilft!" ins Leben gerufen. Ab Montag, 23. März, können Personen der sogenannten „Risikogruppen", zum Beispiel ältere Personen, Personen mit bestimmten Vorerkrankungen, Personen mit unterdrücktem Immunsystem sowie ältere Personen mit Grunderkrankungen, bei ihren Einkäufen und Besorgungen für den täglichen Bedarf Hilfe erhalten. Einkaufs- und Besorgungsgänge können durch diese Zielgruppen nur bedingt oder gar nicht durchgeführt werden. Ein Netzwerk aus Krefelder Jugendeinrichtungen, Jugendorganisationen, Sozialbündnissen und Ehrenamtlern möchte diese Menschen unterstützen.

„Sollten Sie zur sogenannten Risikogruppe gehören und dringende Besorgungen von Lebensmitteln oder Hygieneartikeln benötigen, können Sie sich telefonisch an eine der mitmachenden Institutionen wenden. Bitte wählen Sie die nächstgelegene Institution in ihrer Nähe", sagt Dezernent Markus Schön. Der Einkaufswert sollte 30 Euro nicht überschreiten und nur wichtige Lebensmittel und Hygieneartikel umfassen. Eine „Bedienungsanleitung" gibt es auf www.krefeld.de/jugendhilft. Je nach Anfragevorkommen kann es sein, dass nicht alle Einkäufe sofort bearbeitet werden können.

Gerne können sich weitere interessierte Ehrenamtler, Sozialbündnisse, Institutionen oder Getränke- und Lebensmittelversorger unter jugendhilft@krefeld.de oder der Rufnummer 0 21 51 / 86 33 54 melden.

Fachbereich Migration und Integration: Termine in Ausnahmefällen

Im Fachbereich Migration und Integration ist wegen der Coronakrise der Zugang grundsätzlich nicht mehr möglich zu den Standorten Am Hauptbahnhof 5 (Abteilung Migration/Ausländerbehörde), Stadthaus (Kommunales Integrationszentrum), Rathaus (Asylbewerberleistungen, Sozialarbeit, Krankenhilfe, Verwaltung der Unterbringungseinrichtungen für Geflüchtete) sowie zum Büro der Flüchtlingskoordination. Vor dem 18. März vereinbarte Termine finden nicht mehr statt und werden soweit möglich abgesagt. Allerdings können aktuell angesichts der derzeitigen Situation in Ausnahmefällen Termine vereinbart werden. Weiterlesen

Fachbereich Jugendhilfe: Wichtige Telefonnummern für Familien

Damit Krefelder Familien in diesen schwierigen Wochen dennoch die bestmögliche Unterstützung bei auftretenden Krisen und erzieherischen Problemen erhalten, hat der städtische Fachbereich Jugendhilfe die zentrale Telefonnummer 0 21 51 / 86 30 03 eingerichtet. Die Beratungs-Hotline steht ab Montag, 23. März, zur Verfügung. Unter dieser Nummer erhalten Betroffene montags bis donnerstags von 9 bis 15 Uhr und freitags von 9 bis 12 Uhr eine telefonische Beratung. Soweit erforderlich können hier auch Auskünfte zu bestehenden Unterstützungsangeboten gegeben werden. Nicht beantwortet werden können Fragen zu fehlenden Betreuungsmöglichkeiten. Meldungen zu möglichen Kindeswohlgefährdungen sind wie bisher an die zentrale Nummer 86 45 45 des Teams Kindeswohl Krefeld zu richten. Weitere wichtige Rufnummern stehen unter Links.

Erreichbarkeit der sozialen Beratungsstellen der Diakonie, Caritas und des Paritätischen Wohlfahrtsverbands

Unter Links haben wir nun die Erreichbarkeit der sozialen Beratungsstellen der Diakonie, Caritas und des Paritätischen Wohlfahrtsverbands aufgeführt.

Donnerstag, 19. März 2020

In der Krefelder Bürgerschaft sind Stand Donnerstag, 19. März, 0 Uhr bei insgesamt 62 Personen Infektionen mit dem Coronavirus nachgewiesen worden. Davon werden aktuell sieben stationär behandelt. Bei allen Betroffenen hat der Fachbereich Gesundheit die Quarantäne angeordnet, die Kontaktpersonen ermittelt und die nötigen Schutzmaßnahmen eingeleitet.

Aktuelles Video zum Tagesgeschehen.
Aktuelles Video zum Tagesgeschehen.

Im Diagnosezentrum sind bis 18. März insgesamt 415 Abstriche genommen worden. Ab sofort werden die Tests in drei Räumen vorgenommen, um die Kapazität zu erhöhen. Die Anrufe unter der Telefonnummer des Diagnosezentrums 0 21 51 / 86 19 700 werden aktuell von mittlerweile neun Mitarbeitenden im Fachbereich Gesundheit entgegengenommen, die nach Abklärung der Kriterien bei Bedarf einen Termin im Diagnosezentrum erteilen. Das zusätzlich geschaltete Informations-Telefon zu allgemeinen Themen im Zusammenhang mit dem Coronavirus (0 21 51 / 86 22 22) wird von 33 besonders instruierten Mitarbeitenden aus der gesamten Verwaltung bedient.

Allgemeinverfügungen im Amtsblatt

Mit der Veröffentlichung von Allgemeinverfügungen in den Amtsblättern Nummer 11a und 11b (siehe Links) hat Krefeld den jüngsten Erlass der Landesregierung umgesetzt. Dieser beinhaltet unter anderem die Schließung der Schulen und Kindertageseinrichtungen sowie von Gastronomie-Betrieben, Gewerbe und Spielplätzen ab 18. März. Die Stadt Krefeld verfügt über den NRW-Erlass hinaus, dass ab dem 19. März Restaurants und Speisegaststätten im gesamten Stadtgebiet ebenfalls durchgängig geschlossen bleiben müssen. Die Amtsblätter mit den entsprechenden Allgemeinverfügungen stehen im Internet unter www.krefeld.de/amtsblatt und hängen an den Rathäusern am Von-der-Leyen-Platz, in Hüls, Fischeln und Uerdingen aus.

Diese Geschäfte bleiben geöffnet

Die Einzelhandelsgeschäfte für Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Apotheken, Großhandelsgeschäfte, Getränkemärkte, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Friseure, Reinigungen, Waschsalons, der Zeitungsverkauf, Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte bleiben geöffnet. Dienstleister und Handwerker können ihrer Tätigkeit weiter nachgehen. Den Geschäften des Einzelhandels für Lebensmittel, Wochenmärkten, Abhol- und Lieferdiensten, Apotheken sowie Geschäften des Großhandels ist bis auf weiteres auch die Öffnung an Sonn- und Feiertagen von 13 bis 18 Uhr gestattet (dies gilt nicht für Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag).

Aktuelles Video zum Tagesgeschehen.
Aktuelles Video zum Tagesgeschehen.

Spiel- und Freizeit-Tipps vom Kinder- und Familienbüro

Die Kitas sind geschlossen, die meisten Kinder werden zuhause betreut, selbst Spiel- und Bolzplätze dürfen nicht besucht werden. Jetzt sind neue Ideen für die freie Zeit gefragt. Das städtische Kinder- und Familienbüro bietet deswegen nun Spielideen aus den Kitas an und veröffentlicht diese im Online-Familienportal auf www.krefeld.de/familienportal. Die Kita Hermannstraße bietet bereits das „Wurfspiel aus Eierkartons" an und das Kita-Team Fungendonk das Spiel „Wer kommt durch das Spinnennetz?".

Schließung der Kinderspielplätze

Aufgrund des jüngsten Erlasses des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW wurde u.a. die Weisung erteilt, ab dem 18. März zunächst bis zum 19. April Spiel- und Bolzplätze zu schließen. Daraufhin wurden durch den Kommunalbetrieb Krefeld an allen in Krefeld vorhandenen Spiel- und Bolzplätzen entsprechende Hinweisschilder angebracht.

Leider ist vermehrt festzustellen, dass diese Schilder mehrfach herunter- oder abgerissen und vernichtet werden. Auch wenn in diesen Tagen und durchaus schwierigen Zeiten Regelungen getroffen werden, die zum Teil massiv in das öffentliche Leben eingreifen, so entbindet uns alle dies nicht von der Verpflichtung, diese Regeln einzuhalten. Die Beschilderung dient der Information aller Bürger der Stadt Krefeld. Sobald Schilder einfach entfernt werden ist nicht mehr sichergestellt, dass diese Infor-mation auch alle Bürger gleichermaßen erreicht. Die ersatzweise Beschilderung lässt sich nur bis zu einem gewissen Grad sicherstellen, da die dafür benötigten Materialen in Geschäften zu beschaffen sind, die eben nicht der Lebensmittelversorgung dienen und somit aktuell der ganzheitlichen Schließung unterliegen.

Wir bitten deshalb dringend darum, zum Schutz aller Krefelder Bürger, die notwendigen Hinweisschilder nicht zu entfernen, sondern für alle erkennbar hängen zu lassen.

Mittwoch, 18. März 2020

In der Krefelder Bürgerschaft sind Stand Mittwoch, 18. März, 0 Uhr bei insgesamt 54 Personen Infektionen mit dem Coronavirus nachgewiesen worden. Davon werden aktuell zehn stationär behandelt. Bei allen Betroffenen hat der Fachbereich Gesundheit die Quarantäne angeordnet, die Kontaktpersonen ermittelt und die nötigen Schutzmaßnahmen eingeleitet.

Aktuelles Video zum Tagesgeschehen.
Aktuelles Video zum Tagesgeschehen.

Im Diagnosezentrum sind bis zum Vortag (17. März) insgesamt 311 Abstriche genommen worden. Ab sofort werden die Tests in drei Räumen vorgenommen. Die Anrufe unter der Telefonnummer des Diagnosezentrums 0 21 51 / 86 19 70 0 werden aktuell von neun Mitarbeitenden im Fachbereich Gesundheit entgegengenommen, die nach Abklärung der Kriterien bei Bedarf einen Termin im Diagnosezentrum erteilen. Das zusätzlich geschaltete Informations-Telefon zu allgemeinen Themen im Zusammenhang mit dem Coronavirus (0 21 51 / 86 22 22) wird von 33 besonders instruierten Mitarbeitenden aus der gesamten Verwaltung bedient.

Allgemeinverfügungen in den Amtsblättern

Mit der Veröffentlichung von Allgemeinverfügungen in den Amtsblättern Nummer 11a und 11b hat die Stadtverwaltung nun die unter „Downloads" abgelegte „Ergänzung des Erlasses vom 15. März 2020 zu weiteren kontaktreduzierten Maßnahmen ab dem 16.03.2020 und 17.03.2020" umgesetzt. Diese beinhalten unter anderem die Schließung der Schulen und Kindertageseinrichtungen, Gastronomie-Betrieben, Gewerbe und Spielplätzen ab 18. März. Die Stadt Krefeld verfügt über den NRW-Erlass hinaus, dass ab dem 19. März Restaurants und Speisegaststätten ebenfalls durchgängig geschlossen bleiben müssen. Die Amtsblätter mit den entsprechenden Allgemeinverfügungen stehen im Internet unter www.krefeld.de/amtsblatt und hängen an den Rathäusern am Von-der-Leyen-Platz, in Hüls, Fischeln und Uerdingen aus.

Verschiedene Geschäfte bleiben geöffnet

Die Geschäfte des Einzelhandels für Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Apotheken sowie Geschäfte des Großhandels bleiben geöffnet. Bis auf weiteres ist ihnen auch die Öffnung an Sonn- und Feiertagen von 13 bis 18 Uhr gestattet (dies gilt nicht für Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag).

Dienstag, 17. März 2020

In der Krefelder Bürgerschaft sind Stand Dienstag, 17. März, 12 Uhr, bei insgesamt 43 Personen Infektionen mit dem Coronavirus nachgewiesen worden - das sind sieben mehr als am gestrigen Montag, 16. März. Sechs der Infizierten werden stationär behandelt, einer davon intensiv-medizinsch. Bei allen Betroffenen hat der Fachbereich Gesundheit die Quarantäne angeordnet, die Kontaktpersonen ermittelt und die nötigen Schutzmaßnahmen eingeleitet. Auffällig ist eine Häufung bei Mitarbeitern des Helios-Klinikums, hier haben sich sieben Krefelder mit dem Corona-Virus angesteckt. Entsprechende Sofortmaßnahmen wurden ergriffen, das Krankenhaus ist voll betriebsfähig und geöffnet. Das gilt auch für den Rettungsdienst.

Aktuelles Video zum Tagesgeschehen.
Aktuelles Video zum Tagesgeschehen.

Städtische Gremien tagen nicht

Vor dem Hintergrund der steigenden Zahl von Coronavirus-Infektionen hat Oberbürgermeister Frank Meyer in Absprache mit den Fraktionen im Rat der Stadt Krefeld entschieden, alle Gremiensitzungen (die Sitzung des Rates, der Fachausschüsse, Bezirksvertretungen und Unterausschüsse) mit sofortiger Wirkung zunächst bis zum Beginn der Osterferien abzusagen. Für den Zeitraum der Ferien waren ohnehin keine Sitzungen terminiert, so dass diese Regelung, analog anderer Entscheidungen der Stadt Krefeld, zunächst bis zum 19. April gilt.

Angesichts der Notwendigkeit, Zusammenkünfte von Menschen auf das allernötigste zu reduzieren, ist es derzeit aus Sicht der Stadtverwaltung Krefeld nicht zu verantworten, öffentlichen Gremiumssitzungen stattfinden zu lassen. Nicht verschiebbare politische Entscheidungen, die kurzfristig getroffen werden müssen, weil sonst erhebliche Nachteile oder Gefahren entstehen könnten, können bei Bedarf derweil in sogenannten Dringlichkeitsbeschlüssen gefasst werden. Diese Entscheidungen müssen den zuständigen Gremien in der nächstfolgenden Sitzung zur Genehmigung vorgelegt werden. Die bereits zur Beratung in den Gremien vorgesehenen Punkte werden ebenfalls in die Tagesordnung der nächstfolgenden Sitzungen aufgenommen.

Infos zum Diagnosezentrum und der telefonischen Erreichbarkeit

Im Diagnosezentrum sind am Montag, 16. März, 89 Abstriche genommen worden, von denen sich eben sieben als positiv erwiesen. Seit Dienstag, 17. März, ist nach fortgesetzten Problemen des Anbieters an der dortigen Telekommunikationsanlage die telefonische Erreichbarkeit über eine externe Leitung sichergestellt. Die Anrufe werden nun von sieben Mitarbeitenden im Fachbereich Gesundheit entgegengenommen, die nach Abklärung der Kriterien bei Bedarf einen Termin im Diagnosezentrum für einen Test erteilen. Ein Testergebnis liegt spätestens nach zwei Tagen vor. Bei einem positiven Befund wird die betreffende Person unmittelbar benachrichtigt, bei einem negativen Befund kann es zu einer Verzögerung von einem Tag kommen.

Ein zusätzliches Informations-Telefon zu allgemeinen Themen im Zusammenhang mit dem Coronavirus ist unter der Rufnummer 0 21 51 / 86 22 22 geschaltet. Diese Nummer wird von 21 besonders instruierten Mitarbeitern aus der gesamten Verwaltung bedient. Es ist zu den üblichen Sprechzeiten der Verwaltung montags bis freitags von 8.30 bis 12.30 Uhr, montags bis mittwochs nachmittags von 14 bis 16 Uhr sowie donnerstags von 14 bis 17.30 Uhr erreichbar und beantwortet alle Fragen rund um das Coronavirus in Krefeld.

Zudem wird es eine weitere Aufstockung der Mitarbeiter im Diagnosezentrum geben. Bereits am heutigen Nachmittag sollten die Verbesserungen spürbar werden. Hilfreich für den reibungslosen Ablauf ist, dass alle Krefelder, die sich dort testen lassen wollen, folgende Hinweise beachten: Das Telefon des Diagnosezentrums soll nur von denjenigen Krefeldern genutzt werden, die Krankheitssymptome haben und in einem Risikogebiet waren und deshalb abklären möchten, ob sie einen Termin zu einem Abstrich benötigen. Laut Bundesärztekammer (und ähnlichen Einrichtungen) sind auch Hausärzte in der Lage, die Abstriche durchzuführen. Das Diagnosezentrum ist eine freiwillige, unterstützende, Einrichtung der Stadtverwaltung, die es so nicht in allen Kommunen und Gemeinden gibt.

Informationen zu Schließungen von Gastronomiebetrieben (u.ä.) sowie Spielpätzen

Mit der "Ergänzung des Erlasses vom 15. März 2020 zu weiteren kontaktreduzierenden Maßnahmen ab dem 16.03.2020 und 17.03.2020" ist nun auch der erwartete Erlass da, der zum Beispiel die Schließung von Gewerbe, Gastronomie-Betrieben und Spielplätzen regelt. Er ist ab sofort gültig und wird in Krefeld unmittelbar umgesetzt.

Prüfung von möglichen Erstattungen und Stundungen von Gebühren

Er will zudem prüfen, ob Eltern Kita-Gebühren erlassen werden können. „Wir befinden uns noch immer in der Haushaltssicherung, die es zu beachten gilt. Zusammen mit den Fraktionen im Stadtrat werden wir aber die Möglichkeit einer Erstattung prüfen. Ich bin der Meinung, dass wir dies darstellen sollten, wenn es rechtlich machbar ist." Gewerbebetrieben, die sich in städtischen Liegenschaften befinden, will er einräumen, die Pacht zu stunden. „Das werden wir im Einzelfall prüfen."

Krefelder Zoo schließt auf unbestimmte Zeit

Der Zoo Krefeld wird auf unbestimmte Zeit geschlossen. Ebenso werden alle Veranstaltungen abgesagt. Dazu gehören alle gebuchten Führungen, der Rote Panda Tag, die Zoo-Minis und die Eröffnung des Schmetterlingsdschungels und Gorillagartens. Die Versorgung der Tiere ist durch die Tierpfleger und Tierärztinnen vollauf gewährleistet. Die Zoo-Mitarbeitenden richten sich schon seit einer Woche nach speziellen Arbeitsanweisungen für die besondere Situation. Insbesondere die Pfleger mit Kontakt zu den Menschenaffen haben speziell zugeschnittene Arbeitsanweisungen bekommen und setzen diese um. Über die sozialen Netzwerke und die Website www.zookrefeld.de hält der Zoo über aktuelle Entwicklungen auf dem Laufenden.

Wochenmärkte in Krefeld finden wie gewohnt statt

Die Wochenmärkte in Krefeld finden auch in Zeiten von Corona wie gewohnt statt. Weitere Informationen stehen unter https://www.krefeld.de/de/dienstleistungen/maerkte-wochenmaerkte/.

Corona-Virus: Botanischer Garten geschlossen

Der Kommunalbetrieb Krefeld weist darauf hin, dass der Botanische Garten ab sofort bis auf Weiteres geschlossen bleibt.

Montag, 16. März 2020

Aktuell (Stand Montag, 16. März, 17 Uhr) wurden dem Fachbereich Gesundheit in Krefeld insgesamt 36 nachgewiesene Fälle von Coronavirus-Infektionen gemeldet. Kein Patient wird intensiv-medizinisch behandelt.

Zudem haben wir neue Informationen für Eltern, die unter Links zu finden sind.

Die Stadtverwaltung schließt ab Mittwoch alle Dienststellen für Publikumsverkehr - Bürger können ihre Anliegen online, telefonisch oder per Post vorbringen Im Zuge der Corona-Krise schließt die Stadtverwaltung Krefeld ab Mittwoch,18. März, alle Dienststellen für den Publikumsverkehr. Dies gilt auch für bereits vereinbarte Termine. Alle Vorgänge und Vorsprachen sollen soweit möglich telefonisch, auf elektronischem Weg oder postalisch erfolgen. Die Online-Services der Verwaltung sind unter www.krefeld.de/de/allgemein/online-service-der-stadtkrefeld zu finden. Nur wenn in dringenden, unaufschiebbaren Angelegenheiten das persönliche Erscheinen erforderlich ist, vereinbaren die zuständigen Sachbearbeiter telefonisch Termine über eine Service-Rufnummer des jeweiligen Fachbereiches.
Online Terminvereinbarungen ohne Rücksprache sind vorübergehend nicht möglich. Ansonsten sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung während der allgemeinen Sprechzeiten der Verwaltung unter ihren Telefondurchwahlen und E-Mail-Adressen erreichbar, das heißt montags bis freitags vormittags von 8.30 bis 12.30 Uhr, montags bis mittwochs nachmittags von 14 bis 16 Uhr und donnerstags nachmittags von 14 bis 17.30 Uhr. Zusätzlich wird die Telefonzentrale der Stadtverwaltung (02151 860) personell verstärkt.

Im Hinblick auf die aktuelle Situation betreffend die Ausbreitung des Coronavirus weist der Kommunalbetrieb Krefeld auf folgende geänderte Regelungen hin: Ab sofort bleibt die Friedhofsverwaltung für den Publikumsverkehr geschlossen. Die Auswahl von Grabstätten erfolgt nur noch nach vorheriger Terminabsprache. Bestattungen werden wie gehabt abgestimmt und terminiert. Die telefonische Erreichbarkeit ist über die Nummern 0 21 51 / 36 60 44 51 und 36 60 44 54 sichergestellt.
Die bereits bis einschließlich Dienstag, 17. März, festgelegten Trauerfeiern in den Trauerhallen werden noch planmäßig durchgeführt. Ab Mittwoch, 18. März, werden alle Trauerhallen geschlossen. Eine entsprechende Information an die ortsansässigen Bestatter wurde veranlasst. Angesichts der möglichen Ansteckungsgefahr wurden die Bestatter gebeten darauf hinzuwirken, dass die Trauergesellschaft auf das Nötigste beschränkt wird. Angesichts der derzeitigen außergewöhnlichen Situation bittet der Kommunalbetrieb für diese Maßnahmen um Verständnis. Diese Regelungen gelten bis auf Weiteres.

Im Hinblick auf die aktuelle Situation, betreffend die Ausbreitung des Corona-Virus und den damit verbundenen und bereits ergriffenen Vorsichtsmaßnahmen zur Verlangsamung der weiteren Ausbreitung, weist der Kommunalbetrieb Krefeld AöR auf folgende geänderte Regelungen hin: Das Umweltzentrum bleibt ab sofort geschlossen. Alle dort geplanten Veranstaltungen werden abgesagt. Das Schauhaus im Botanischen Garten bleibt ebenfalls ab sofort geschlossen. Alle im Botanischen Garten geplanten Veranstaltungen werden abgesagt.
Sowohl das Kundencenter des Kommunalbetriebs als auch alle übrigen üblicherweise für Sprechzeiten geöffneten Bereiche des Kommunalbetriebs am Ostwall 175 bleiben ebenfalls geschlossen. Der Kommunalbetrieb ist ausschließlich telefonisch über die bekannte Nummer 0 21 51 / 36 60 36 60 zu erreichen. Diese Regelungen gelten bis auf Weiteres. Sobald eine Rücknahme der geänderten Regelungen möglich ist, erfolgt umgehend eine erneute Information über die Presse.