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2020-03-11: Corona: Informationen zum Krefelder Diagnosezentrum

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Die Stadt Krefeld hat für Krefelder Bürger ein zentrales Diagnosezentrum in den Räumen der ehemaligen Kindertagesstätte an der Schwertstraße 80 (Ecke Philadelphiastraße) eingerichtet. Es wird montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr besetzt sein, samstags von 8 bis 12 Uhr. Die Telefonnummer lautet 0 21 51 / 86 19 70 0, per Fax ist die Erreichbarkeit 86 19 701. E-Mails können an Corona.dz@krefeld.de gerichtet werden.

Das zentrale Diagnosezentrum steht nur für Krefelderinnen und Krefelder zur Verfügung, die sich zudem ausweisen müssen. Bürgerinnen und Bürger aus anderen Städten müssen sich an die Gesundheitsämter ihrer Kommunen wenden.

Wer das Diagnosezentrum ohne Termin aufsucht, muss aus organisatorischen Gründen abgewiesen werden.

Die Anrufe werden von neun Mitarbeitenden im Fachbereich Gesundheit entgegengenommen, die nach Abklärung der Kriterien bei Bedarf einen Termin im Diagnosezentrum für einen Test erteilen. Ein Abstrich ist überhaupt nur zielführend, wenn der Betroffene Krankheitssymptome zeigt, weil ansonsten der Nachweis über den Abstrich nicht möglich ist.

Ein Testergebnis liegt spätestens nach zwei Tagen vor. Das Diagnosezentrum wird alle Personen informieren, bei denen es einen Abstrich vorgenommen hat, wenn der Laborbefund negativ ausfällt. Bis zum Eintreffen dieser Nachricht sind sie aufgefordert, sich in häusliche Isolation zu begeben. Sollte ein Befund positiv ausfallen, wird der Betroffene unmittelbar vom Fachbereich Gesundheit informiert. Dieser übernimmt dann sofort die erforderlichen Schritte, insbesondere zur Ermittlung möglicher Kontaktpersonen.

Die Stadt hat die Ausstattung des Zentrums übernommen, das medizinische Personal wird mit Ausnahme der Ärzte vom Deutschen Roten Kreuz rekrutiert, das als Betreiber des Diagnosezentrums fungiert. Das ärztliche Personal wird von der Ärzteschaft (Niedergelassene Ärzte und Klinikärzte) im Rahmen eines Bereitschaftsplanes bereitgestellt. Tests werden in drei Räumen vorgenommen.

Das zusätzlich geschaltete Informations-Telefon zu allgemeinen Themen im Zusammenhang mit dem Coronavirus (0 21 51 / 86 22 22) wird von 33 besonders instruierten Mitarbeitenden aus der gesamten Verwaltung bedient.

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