Inhaltsbereich

Corona - Blog

Veröffentlicht am: 27.02.2020

Dienstag, 26. Januar

Krefeld zählt jetzt mehr als 100 Corona-Tote

Krefeld zählt nun über 100 Todesfälle im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. Nachdem zwei weitere Menschen an oder mit der Infektion gestorben sind, liegt die Gesamtzahl nun bei 101 Verstorbenen. Bei den aktuellen Todesfällen handelt es sich um eine 88-jährige Person mit schweren Vorerkrankungen, die in einem Seniorenheim verstorben ist, und eine 89-jährige Person, die im Krankenhaus verstorben ist. Weiterhin müssen 44 Krefelder mit schweren Corona-Symptomen im Krankenhaus behandelt werden. Sieben von ihnen liegen auf der Intensivstation, vier müssen beatmet werden.

Fachbereich Gesundheit meldet 20 neue Infektionen

Der Anstieg der Infektionen hat sich hingegen etwas abgeschwächt. 20 neue Fälle wurden bis Dienstag, 26. Januar, (Stand: 0 Uhr) bekannt, so dass nun 561 Menschen akut mit der Krankheit infiziert sind (Vortag: 635). 5.816 Personen gelten als genesen. Die Gesamtzahl positiver Tests steigt auf 6.478 an (Vortag: 6.458). Die Sieben-Tages-Inzidenz laut Robert-Koch-Institut sank deutlich auf rund 112 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. 41.444 Erstabstriche zur Feststellung einer Infektion wurden bislang genommen, 446 Proben sind noch offen. 22.546-mal war eine Quarantäne erforderlich oder wurde angeraten.

An der Franz-Stollwerck-Förderschule ist ein Corona-Fall aufgetreten. Sechs Kontaktpersonen aus der Notbetreuung müssen bis zum 4. Februar in häuslicher Quarantäne bleiben.

Der Kommunale Ordnungsdienst verhängte an der Haltestelle Rheinstraße zwei Bußgelder in Höhe von je 150 Euro, weil die betreffenden Personen nicht die vorgeschriebene Schutzmaske trugen.

 

Montag, 25. Januar

Krefeld meldet 38 Neuinfektionen mit dem Corona-Virus

Zum Wochenanfang, Stand: Montag, 25. Januar, 0 Uhr, verzeichnet Krefeld 38 neue Infektionen mit dem Corona-Virus. 635 Menschen sind aktuell erkrankt (Vortag: 652), 5.724 gelten als genesen. Die Gesamtzahl positiv Getesteter hat sich auf nunmehr 6.458 erhöht. Die Sieben-Tages-Inzidenz steigt laut Robert-Koch-Institut auf 138 Fälle pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen (Vortag: 123). Dieser Anstieg hat rechnerisch wohl auch damit zu tun, dass am vergangenen Montag aus technischen Gründen gar keine neuen Zahlen ans Robert-Koch-Institut gemeldet wurden. Diese „Null-Meldung" ist nun aus der Statistik herausgefallen.

In den Krankenhäusern werden aktuell 42 Patienten mit Corona-Symptomen behandelt, sieben von ihnen auf der Intensivstation. Sechs Menschen müssen aktuell künstlich beatmet werden. 41.263 Erstabstriche wurden bislang im Diagnosezentrum genommen, 369 dieser Proben sind noch offen. 22.202 Krefelder mussten bislang eine 14-tägige Quarantäne in Kauf nehmen.

 

Sonntag, 24. Januar

Fachbereich Gesundheit meldet 16 neue Infektionen in Krefeld

Die Stadt Krefeld vermeldet am Sonntag, 24. Januar (0 Uhr), 652 aktuell mit dem Covid 19-Virus infizierte Krefelder (Vortag: 689). Damit hat sich die Zahl der insgesamt Erkrankten seit Beginn der Pandemie von 6404 auf 6420 erhöht. Als genesen gelten 5669 (Vortag: 5616). Die Sieben-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt bei 123 (Vortag:116).

42 Covid-19-Patienten liegen im Krankenhaus, sieben davon werden intensiv-medizinisch behandelt, sieben werden beatmet (Vortag: 42 / 7 / 7). 99 Krefelder sind in Verbindung mit dem Virus verstorben (Vortag: 99). In Quarantäne waren seit Beginn der Pandemie 21.935 Krefelder (Vortag: 21.726). Bisher wurden 41.263 Erstabstriche durchgeführt, 371 davon sind offen, der Rest negativ (Vortag: 41.150 / 302).

Der KOD war am Freitag, 22. Januar, von 8 Uhr bis 20 Uhr sowie am Samstag, 23. Januar, von 10 Uhr bis 20 Uhr im Dienst. Es wurden keine bußgeldbewährten Verstöße gegen die Bestimmungen der Corona-Schutzverordnung festgestellt.

 

Freitag, 22. Januar

Sieben-Tage-Inzidenz sinkt in Krefeld auf 108

Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt in Krefeld am Freitag, 22. Januar, (Stand: 0 Uhr) aufgrund gesunkener Fallzahlen deutlich. Das Robert-Koch-Institut (RKI) gibt die Sieben-Tage-Inzidenz, die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen, für Krefeld mit 108 an, nachdem dieser Wert am Vortag noch bei 148 gelegen hat. 32 neue Corona-Infektionen sind am Freitag neu gemeldet worden. Die Gesamtzahl aller bisher registrierten Corona-Infektionen liegt somit in Krefeld bei 6.373 Fällen.

Drei neue Todesfälle muss die Stadtverwaltung im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie vermelden. Zwei der Verstorbenen waren 90 Jahre alt, eine Person verstarb im Alter von rund 80 Jahren, alle in einer Krefelder Klinik. Vor den Krankenhausaufenthalten hatten die drei Personen jeweils im häuslichen Umfeld gewohnt. Insgesamt 99 Personen sind bisher in Krefeld seit dem Ausbruch der Pandemie im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben.

5.540 Personen sind nach einer Corona-Infektion genesen

Aus dem Report des städtischen Fachbereichs Gesundheit für Freitag geht weiter hervor, dass bisher 5.540 Personen nach einer Corona-Infektion genesen sind, 73 mehr als am Vortag. Somit sinkt die Zahl der aktuell Infizierten auf 743, nachdem sie am Vortag noch bei 778 gelegen hatte.

In einem Krefelder Krankenhaus liegen aktuell nach einer Coronainfektion 43 Patienten, neun von ihnen liegen auf der Intensivstation, acht von ihnen werden beamtet. 21.562 Personen haben sich bisher in eine Quarantäne begeben, freiwillig oder behördlich angeordnet. Bisher wurden 41.032 Erstabstriche vorgenommen, 421 davon sind offen.

Auch aus den Schulen und Kindertageeinrichtungen (Kitas) im Notbetrieb gibt es eine neue Meldung: An der Kita Prinzenbergstraße ist ein COVID-19-Fall aufgetreten.

Erneuter KOD-Einsatz im Hotel

Der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) hat wegen Verstößen gegen die Coronaschutzverordnung am Donnerstag insgesamt neun Bußgeldverfahren eingeleitet. Bei einer Nachkontrolle in einem Hotel in der Innenstadt, das der KOD gemeinsam mit der Polizei bereits am Mittwoch wegen des Verdachts auf Betrieb einer Prostitutionsstelle aufgesucht hatte, traf der KOD am Donnerstag erneut auf mehrere Personen. Den insgesamt sechs Frauen und einem Mann, die sich in Hotelzimmern aufhielten, war zuvor bereits der Auszug aus dem Hotel angeordnet worden. Es wurde erneut angeordnet, dass alle Personen das Hotel verlassen müssen. Aufgrund des wiederholten Verstoßes wurde am Hotel das Schloss der Eingangstür ausgetauscht.

Es wird teuer...

Gegen die sieben Personen, die sich in den Hotelzimmern aufhielten, wurden erneut Bußgeldverfahren eingeleitet - wegen der Wahrnehmung von Übernachtungsangeboten zu privaten Zwecken. Weil es sich um einen Folgeverstoß handelt, sind nunmehr als verdoppeltes Bußgeld 500 Euro fällig, zusätzlich zu den 250 Euro für den Erstverstoß. Den Betreiber des Hotels erwartet erneut ein Verfahren wegen des Anbietens von Übernachtungsangeboten zu privaten Zwecken. Wegen des Folgeverstoßes wird auch hier das Bußgeld verdoppelt: 10.000 Euro sind für die Folgeverstoß zu zahlen, hinzu kommen die 5.000 Euro, die als Bußgeld beim ersten Einsatz verhängt worden waren. Ferner drohen auch weitere ordnungs- und strafrechtliche Verfahren. KOD und Polizei prüfen in diesem Fall weiter.

Bei Kontrollen der Maskenpflicht wurde an der Haltestelle Rheinstraße eine Person ohne Mund-Nase-Bedeckung angetroffen. Das Bußgeld beträgt 150 Euro.

 

Donnerstag, 21. Januar

Coronavirus in Krefeld: Sieben-Tage-Inzidenz steigt wieder an

Die Corona-Fallzahlen steigen in Krefeld wieder deutlicher: Bisher sind in Krefeld 6.341 Corona-Infektionen bekannt geworden (Stand: Donnerstag, 21. Januar, 0 Uhr). Das sind 63 Fälle mehr als am Vortag. Rechnerisch genesen sind nunmehr in Krefeld 5.467 Personen nach einer Corona-Infektion, 45 mehr als am Vortag. Als aktuell infiziert gelten somit 778 Personen, 16 mehr als am Vortag. Die Sieben-Tage-Inzidenz, die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen, steigt für Krefeld wieder: Sie wird vom Robert-Koch-Institut aktuell mit 148 angegeben, am Mittwoch lag sie bei 136.

Erneut sind auch zwei Personen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie in Krefeld verstorben: Es handelt sich um eine Person im Alter von rund 90 Jahren, die in einem Altenheim starb. Eine weitere Person war Mitte 90 und ist in einem Krankenhaus gestorben. Die Gesamtzahl aller Todesfälle im Zusammenhang mit der Pandemie steigt somit auf 96. In einer Krefelder Klinik liegen 43 Personen nach einer Corona-Infektion. Neun dieser Patienten liegen der Intensivstation, drei von ihnen werden beatmet.

Deutlich abgebaut wurde die Zahl der noch offenen Tests: Sie liegt aktuell bei 323. Insgesamt 40.875 Erstabstriche sind bisher in Krefeld vorgenommen worden. In Quarantäne haben sich bisher 21.117 Personen begeben - freiwillig oder behördlich angeordnet.

Aus dem Bereich Schulen und Kindertageseinrichtungen (Kitas), die aktuell eine Notbetreuung anbieten, gibt es eine neue Meldung: In der Kita Geldernsche Straße ist ein neuer COVID-19-Fall aufgetreten.

KOD findet Prostituierte und Freier im Hotel

Der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) hat am Mittwoch in einer gemeinsamen Aktion mit der Polizei ein Hotel in der Innenstadt kontrolliert. Es bestand der Verdacht, dass dort Prostituierte ihre Dienste anbieten. Ein Verantwortlicher konnte vor Ort nicht angetroffen werden. Mehrere Türen zu Hotelzimmern wurden zwangsweise geöffnet. In den Zimmern trafen die Einsatzkräfte von KOD und Polizei dann auf Damen mit mutmaßlichen Freiern. Mehrere infektionsschutzrelevante Verfahren werden nun eingeleitet. Die Damen erwartet jeweils ein Verfahren wegen der Erbringung von sexuellen Dienstleistungen mit einem Bußgeld von je 1.000 Euro und wegen der Wahrnehmung von Übernachtungsangeboten zu privaten Zwecken von je 250 Euro. Gegen die angetroffenen Freier werden Bußgeldverfahren wegen fehlender und unrichtiger Kontaktdaten in Höhe von je 250 Euro eingeleitet. Der Betreiber wurde vor Ort nicht angetroffen. Ihn erwartet ein Verfahren wegen des Betriebs einer Prostitutionsstätte oder Ähnlichem. Das Bußgeld liegt bei 5.000 Euro, ein weiteres Bußgeld wird wegen des Anbietens von Übernachtungsangeboten zu privaten Zwecken fällig. Auch hier liegt die Summe bei 5.000 Euro. Ferner drohen auch weitere ordnungs- und strafrechtliche Verfahren. KOD und Polizei prüfen in diesem Fall weiter. Allen, die sich in diesem Hotel aufgehalten haben, wurde der sofortige Auszug angeordnet.

Bei der Prüfung der Maskenpflicht an Bushaltestellen gab es nur eine Auffälligkeit am Mittwoch: An der Haltestelle Rheinstraße wurde eine Person ohne Mund-Nase-Bedeckung angetroffen. Sie muss nun 150 Euro Bußgeld zahlen.

Stadt beantwortet Bürgerfragen zur Impfung per E-Mail

Ab dem 8. Februar sollen die Corona-Schutzimpfungen auf dem Sprödentalplatz im Krefelder Impfzentrum beginnen. Zunächst sind die Bürger im Alter ab 80 an der Reihe, in der Folge später dann auch Jüngere. Um im Vorfeld so gut wie möglich zu informieren, bietet die Stadtverwaltung einen weiteren besonderen Service an. Sie beantwortet auch per E-Mail alle Bürgerfragen zum Impf-Prozedere. Eine ständig aktualisierte Fragen-und-Antworten-Liste (FAQ) informiert über die Coronaschutzimpfung in Krefeld: Wie ist der geplante Ablauf im Impfzentrum? Wie erreiche ich den Sprödentalplatz? Wer wird wann geimpft? Diese und andere Fragen beantwortet die FAQ-Liste auf https://www.krefeld.de/coronaimpfung. Dort finden sich auch Links zu weiteren Informationsportalen mit solchen Listen, etwa der Seite des Robert-Koch-Instituts und des Bundesgesundheitsministeriums.

Unter der Mailadresse fragen-zur-impfung@krefeld.de können Krefelder Bürger sich außerdem mit weiteren Fragen an die Stadt wenden. Die Fragen der Bürger wird die Stadtverwaltung aufnehmen, von Experten beantworten lassen und bei Bedarf auch externe Stellen um Hinweise bitten. Die Antworten werden dann anonymisiert in die FAQ-Liste aufgenommen. Die Bürger erhalten außerdem eine Antwort auf ihre jeweilige Anfrage.

 

Mittwochnachmittag, 20. Januar

Starttermin des Impfzentrums verschiebt sich

Der Starttermin des Impfzentrums auf dem Sprödentalplatz in Krefeld muss verschoben werden, weil das Land Nordrhein-Westfalen zur geplanten landesweiten Inbetriebnahme der Impfzentren am 1. Februar 2021 nicht den zugesagten Impfstoff liefern kann. Die Krefelder Stadtverwaltung hat von dieser neuen Entwicklung aktuell durch das NRW-Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) in einer Telefonkonferenz gemeinsam mit den anderen NRW-Kommunen erfahren. Neuer Starttermin für das Krefelder Impfzentrum, das im Auftrag der Stadtverwaltung vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) betrieben wird, soll nun der 8. Februar 2021 sein. Das NRW-Ministerium hat erklärt, eine zugesagte Lieferung durch das Unternehmen Biontech/Pfizer könne nicht termingerecht erfolgen.

Auch in Krefeld sind die Impfungen gegen Corona angelaufen. Foto: Angelo Esslinger / Pixabay

Auch in Krefeld sind die Impfungen gegen Corona angelaufen. Foto: Angelo Esslinger / Pixabay

Krefelds Gesundheitsdezernentin Sabine Lauxen hat am Mittwoch zeitnah alle mit den Impfungen betrauten Akteure der Stadt in einer Telefonkonferenz über die neue Entwicklung informiert: „Die Stadt Krefeld muss sich bei der Planung des Impfzentrums auf Zusagen von Bund und Land verlassen. Insofern bedauere ich sehr, dass unser Krefelder Impfzentrum auf dem Sprödentalplatz nun doch erst später an den Start gehen kann. Wir als Stadtverwaltung haben bei der Errichtung des Impfzentrums alles in unserer Macht Stehende getan, um mit den Impfungen schnell so viele Bürgerinnen und Bürger wie möglich zu schützen. Meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben dabei großen Einsatz geleistet. Trotz der jetzt bekannt gewordenen Terminverschiebung sollten wir alle uns die Hoffnung nicht nehmen lassen", sagt Sabine Lauxen.

Impfungen als Schlüssel im Kampf gegen das Coronavirus

Konkret bedeutet die Verschiebung, dass die nächste Impfzielgruppe der Krefelderinnen und Krefelder im Alter ab 80 zwar ab dem 25. Januar Termine für die Impfung verabreden kann, diese Termine aber nach aktuellem Stand erst für den Zeitraum ab 8. Februar vergeben werden können. Eine weitere Auswirkung der fehlenden Impfstoffmengen ist, dass alle weiteren geplanten Erstimpfungen in den Alten- und Pflegeheimen vorerst nicht erfolgen können. Auch die Krankenhäuser erhalten keinen weiteren Impfstoff. Die Stadtverwaltung hat noch keine weiteren verlässlichen Aussagen zur Impfstoffmenge, die ab 8. Februar zur Verfügung stehen wird. Die notwendigen Zweitimpfungen in den Heimen allerdings, für die noch ausreichend Impfstoff zur Verfügung steht, werden weiterlaufen. Mit dieser zweiten Impfung genießen viele Bewohner der Krefelder Alten- und Pflegeheime bereits einen ausreichenden Schutz vor dem Coronavirus. Sabine Lauxen sagt: „Die Impfungen sind der Schlüssel im Kampf gegen das Coronavirus. Ich freue mich, dass die Bereitschaft in der Bevölkerung, sich mit einer Impfung gegen das Virus zu schützen, derzeit steigt, auch bei den Mitarbeitenden in den Pflegeheimen. Ich bin weiter zuversichtlich. Wir halten uns weiter bereit, Krefeld ist startklar für die Impfungen."

In einem Brief an die Bürgerinnen und Bürger in Krefeld im Alter ab 80 Jahren informiert Oberbürgermeister Frank Meyer über den weiteren Ablauf der Impfungen in Krefeld. In dem Schreiben wirbt Frank Meyer dafür, sich mit einer Impfung zu schützen. „Ich bitte Sie: Nutzen Sie die Chance, sich impfen zu lassen. Auf diese Weise schützen Sie nicht nur sich selbst, sondern auch alle Menschen, mit denen Sie Kontakt haben. So tragen Sie maßgeblich dazu bei, dass wir die Pandemie gemeinsam besiegen", heißt es im Schreiben. Ab dem 25. Januar können auch Bürgerinnen und Bürger Impftermine verabreden, die das 80. Lebensjahr überschritten haben, aber nicht in einem Heim leben. Die Telefonnummer und eine Mailadresse für die Anmeldung werden im Brief mitgeteilt. Der im Brief genannte Starttermin des Impfzentrums hat sich durch eine verzögerte Bereitstellung des Impfstoffs durch das Land NRW, wie berichtet, nun noch einmal verändert.

Wer einen Termin erhält, muss zum Impfzentrum lediglich einen Ausweis mit Geburtsdatum, die Terminbestätigung und, wenn möglich, den Impfpass mitbringen. Der Oberbürgermeister macht in den Schreiben auch darauf aufmerksam, dass eingeschränkt mobilen Senioren ein Hol- und Bringdienst durch das Deutsche Rote Kreuz angeboten wird. Die Stadtverwaltung hat gemeinsam mit dem DRK nach einer Lösung für jene Senioren gesucht, die keine Möglichkeit haben, eigenständig zum Impfzentrum zu gelangen. Diese Bürgerinnen und Bürger können unter der Rufnummer 0175 1230496 anrufen oder eine E-Mail an corona-zusatzangebot@krefeld.de schreiben.

 

Mittwoch, 20. Januar

Kontrollen des KODs in der Innenstadt

Erneut sind in Krefeld drei Menschen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie verstorben. Zwei Personen verstarben im Alter von rund 70 Jahren beziehungsweise Mitte 90 in Krefelder Kliniken. Beide waren zuvor keine Heimbewohner. Im Alter von rund 90 Jahren wiederum verstarb eine Person in einem Krefelder Seniorenheim. Zu Vorerkrankungen liegen in allen drei Fällen keine weiteren Informationen vor. Insgesamt 94 Menschen sind bisher im Zusammenhang mit der Pandemie in Krefeld gestorben.

Die Gesamtzahl aller bestätigten Corona-Infektionen liegt in Krefeld am Mittwoch 20. Januar, (Stand: 0 Uhr) bei 6.278, das sind 55 Fälle mehr als am Vortag. Die Gesamtzahl der Genesenen liegt bei 5.422. Dies bedeutet eine Steigerung von rechnerisch 33 Genesenen mehr als am Vortag. Als aktuell infiziert gelten somit 762 Personen, am Vortag waren es 743 Personen. Mit der neuen Entwicklung steigt die vom Robert-Koch-Institut (RKI) für Krefeld angegebene Sieben-Tage-Inzidenz wieder an. Sie lag am Dienstag bei 128, am Mittwoch stieg die Zahl der Corona-Neuinfektionen in sieben Tagen pro 100.000 Einwohner auf 136.

Krefelder Kliniken

In den Krefelder Kliniken liegen nach einer Corona-Infektion aktuell 44 Patienten aus Krefeld, neun von ihnen befinden sich auf der Intensivstation, drei davon werden beatmet. In freiwillige oder behördlich angeordnete Quarantäne haben sich bisher 21.032 Personen begeben. In Krefeld wurden seit Beginn der Pandemie 40.819 Erstabstriche vorgenommen, 607 davon sind offen. Auch im Notbetrieb von Kindertageseinrichtungen (Kitas) und Schulen gibt es aktuell neue Meldungen. Dem Fachbereich Gesundheit der Stadt Krefeld wurden jeweils ein neuer Infektionsfall aus der Kita Kempschen Weg und der KitaSteckendorfer Straße übermittelt.

Kommunale Ordnungsdienst

Der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) hat bei seinen Kontrollen in Krefeld auch am Dienstag überprüft, ob die Bestimmungen der Coronaschutzverordnung eingehalten werden. 13 Bußgeldverfahren und ein Strafverfahren wurden dabei eingeleitet. In einem Fall fiel zwei KOD-Dienstkräften bei einem Streifengang in der südlichen Innenstadt am Dienstagnachmittag auf, dass in einem Kosmetiksalon eine Kundin behandelt wurde. Der Betreiber gab an, dass er in seinem Salon medizinisch notwendige Behandlungen anbiete, welche nach der Coronaschutzverordnung zulässig seien. Eine medizinische Notwendigkeit im konkreten Fall konnte allerdings dem KOD nicht glaubhaft dargelegt werden. Auch ein ärztliches Attest konnte die Kundin nicht vorlegen. Gegen den Betreiber wird ein Bußgeldverfahren eingeleitet, weil er eine Dienstleistung angeboten hat, bei der ein Mindestabstand von 1,5 Metern zum Kunden nicht eingehalten werden konnte. Die in der Coronaschutzverordnung dafür vorgesehene Summe beträgt 1.000 Euro.

Bei Kontrollen an Haltestellen wurden insgesamt acht Personen ohne Mund-Nase-Bedeckung angetroffen: fünf Personen an der Haltestelle Hansa-Zentrum, zwei Personen an der Rheinstraße und eine am Ostwall. Jeweils 150 Euro Bußgeld sind zu zahlen. Außerdem gab es am späten Abend einen Einsatz des Kommunalen Ordnungsdienstes auf dem Theaterplatz. Dort traf das KOD-Team eine Gruppe von vier Personen an, die gegen die Kontaktregeln verstießen. Während die KOD-Mitarbeiter die Personalien feststellten, um ein Bußgeldverfahren einleiten zu können, versuchte ein 39-jähriger Mann zu flüchten. Eine Dienstkraft des KOD konnte ihn stellen. Der Mann wehrte sich heftig und wollte einen KOD-Mitarbeiter angreifen. Der 39-Jährige konnte dann aber fixiert werden. Die Polizei wurde hinzugerufen und nahm den Mann in Gewahrsam. Gegen alle vier Personen wird ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Den 39-Jährigen erwartet außerdem eine Strafanzeige wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte.

 

Dienstag, 19. Januar

Fünf neue Todesfälle nach Corona-Infektion in Krefeld

In Krefeld sind im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie weitere fünf Menschen verstorben. Dies hat der städtische Fachbereich Gesundheit am Dienstag, 19. Januar, gemeldet. Vier der Personen sind in Seniorenheimen verstorben: Eine der verstorbenen Personen war rund 90 Jahre alt, die zweite Mitte 90, die dritte Anfang 70, die vierte rund 80 Jahre alt. Der fünfte Todesfall wurde aus einem Krefelder Krankenhaus gemeldet: Die Person war rund 60 Jahre alt, lebte zuvor nicht in einem Heim. Insgesamt 91 Personen sind im Zusammenhang mit der Pandemie in Krefeld nach einer Corona-Infektion verstorben.

Nach IT-Problemen in den vergangenen Tagen bei den Corona-Infiziertenmeldungen an das Robert-Koch-Institut (RKI) ist die Störung inzwischen behoben. Der Fachbereich Gesundheit hat jetzt auch alle Nachmeldungen an das RKI übermittelt. Die Gesamtzahl aller bisherigen Corona-Infektionen in Krefeld liegt nun bei 6.223, das sind 83 Infektionen mehr als am Vortag. Genesen sind inzwischen 5.389 Personen. Als aktuell infiziert gelten somit 743 Personen, 83 mehr als am Vortag.

Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 128

Mit der neuen Entwicklung durch die Nachmeldungen steigt die Sieben-Tage-Inzidenz, die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen, für Krefeld erwartungsgemäß an. Sie liegt inzwischen bei 128, nachdem sie vom RKI am Montag wegen der ausgebliebenen Meldungen mit 96 angegeben worden war.

In einem Krefelder Krankenhaus liegen aktuell 42 Personen nach einer Corona-Infektion, sieben weniger als am Vortag. Sieben dieser Patienten liegen auf der Intensivstation, fünf von ihnen werden beatmet. Hier hat sich gegenüber dem Vortag keine Veränderung in den Zahlen ergeben. In Quarantäne haben sich in Krefeld - freiwillig oder behördlich angeordnet - seit Ausbruch der Pandemie 20.713 Personen begeben. In Krefeld wurden bisher 40.677 Erstabstriche durchgeführt, 535 davon sind noch offen.

Aus den Schulen und Kindertageseinrichtungen (Kitas) gibt es am Dienstag eine neue Corona-Meldung. So ist in der Kita St. Franziskus ein COVID-19-Fall aufgetreten.

KOD versiegelt zwei Geschäfte

Der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) hat bei seinen Einsätzen am Montag insgesamt vier Bußgeldverfahren eingeleitet. Zwei Personen hielten die Pflicht zur Mund-Nase-Bedeckung an der Haltestelle Rheinstraße nicht ein. Sie erwartet ein Bußgeld in Höhe von jeweils 150 Euro. Weiterhin fiel den KOD-Mitarbeitern am Abend auf, dass in einem Handyladen in der Innenstadt ein Kleidungsstück verkauft wurde. In einem weiteren Handyladen konnten die KOD-Mitarbeiter beobachten, wie ein Kunde ein Produkt aus dem Regal nahm und an der Theke bezahlte. In beiden Fällen müssen die Betreiber ein Bußgeld in Höhe von 2.500 Euro bezahlen. In beiden Fällen wurde außerdem das Ladenlokal versiegelt.

Zu einer Demonstration der sogenannten „Querdenker" versammelten sich am Montagabend ab 19 Uhr rund 50 Personen auf dem Vorplatz des Hauptbahnhofes. Die Teilnehmenden zogen danach durch die Innenstadt. Der KOD musste während des Umzugs 25 Ansprachen halten, da der vorgegebene Abstand nicht immer eingehalten wurde. Da einige Person die Versammlung störten, wurden durch die Polizei insgesamt sechs Platzverweise ausgesprochen.

 

Montag, 18. Januar

IT-Probleme: Keine neuen Zahlen von Corona-Infizierten

Der städtische Fachbereich Gesundheit hat am Montag, 18. Januar, aufgrund von IT-Problemen keine neuen Zahlen von Corona-Infizierten an das Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin melden können. Die Gesamtzahl aller bisher in Krefeld mit dem Coronavirus infizierten Personen wird in der Statistik somit weiter mit 6.140 angegeben. Als genesen gelten seit Ausbruch der Pandemie inzwischen 5.394 Personen - 52 neu seit Sonntag. Als aktuell infiziert gelten demensprechend 660 Personen, also 52 weniger als am Sonntag. Verstorben sind im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie in Krefeld 86 Personen. Die Stadtverwaltung rechnet damit, dem RKI zum Dienstag regulär Zahlen - sowohl die aktuellen als auch die zuletzt nicht erfolgten Meldezahlen - übermitteln zu können.

Durch die zuletzt ausgebliebene Meldung sinkt die vom RKI angegebene Sieben-Tage-Inzidenz: Sie liegt aktuell bei 96, am Vortag lag sie bei 125. Mit Meldung der regulären Zahlen wird die Inzidenz, die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen, für Krefeld nach Einschätzung der Verwaltung deutlich steigen.

49 Krefelder in den Krankenhäusern

In den Krefelder Krankenhäusern liegen aktuell nach einer Corona-Infektion 49 Patienten aus Krefeld. Sieben dieser Patienten liegen auf der Intensivstation, fünf von ihnen werden beatmet. In Quarantäne haben sich bisher, freiwillig oder behördlich angeordnet, 20.530 Personen begeben. Bislang wurden 40.561 Erstabstriche vorgenommen, 578 davon sind offen.

Dem Fachbereich Gesundheit liegen auch neue Meldungen aus Schulen und Kindertageseinrichtungen (Kitas) vor: Jeweils eine neue Corona-Infektion wird aus der Kita St. Gertrudis, der Grundschule Königshof und dem Berufskolleg Vera Beckers gemeldet. Der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) war am Sonntag im Einsatz, hat dabei keine bußgeldbewährten Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung festgestellt.

Downloads