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Corona - Blog

Veröffentlicht am: 27.02.2020

Seit dem 22. November 2021 ist das Impfzentrum der Stadt Krefeld im Seidenweberhaus, Theaterplatz 1, angesiedelt. Infos hier: https://www.krefeld.de/de/inhalt/termine-fuer-impfzentrum-seidenweberhaus-online-buchbar/

 

Freitag, 26. November

Neuer Höchstwert gemeldeter Corona-Neuinfektionen in Krefeld

Die Stadtverwaltung registriert einen neuen Höchststand gemeldeter Neuinfektionen in Krefeld: Die Gesamtzahl bestätigter Corona-Infektionen ist am Freitag, 26. November (Stand: 0 Uhr), um insgesamt 158 gestiegen. So viele Neuinfektionen wie bisher noch nie in der Corona-Pandemie mussten somit in Krefeld gemeldet werden. Insgesamt hat der städtische Fachbereich Gesundheit nun 16.219 Corona-Infektionen gemeldet. Genesen sind inzwischen 14.963 Personen, 18 neu seit dem Vortag. Als aktuell infiziert gelten 1.059 Personen, 140 weniger als am Vortag. 197 Todesfälle hat es bisher in Krefeld im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie gegeben. Die Sieben-Tage-Inzidenz, die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen, liegt für Krefeld bei 313,0. Gegenüber dem Vortag (317,4) sinkt sie somit leicht. Im Krankenhaus liegen aktuell 25 Personen nach einer Corona-Infektion, zwölf von ihnen auf der Intensivstation. Sechs dieser Patienten müssen beatmet werden.

Neue Fälle in Kitas und Schulen

Neue Fälle gibt es auch wieder in Kitas und Schulen. Jeweils eine neue Corona-Infektion melden die Grotenburgschule, die Franz-Stollwerck-Schule, die Johansenschule und die Bismarckschule. Drei neue Fälle sind in der Pestalozzi-Schule aufgetreten. Bei diesen Schulen gab es zusätzlich zum Corona-Indexfall auch enge Kontaktpersonen, für die eine häusliche Absonderung angeordnet wurden. Weitere Fälle - ohne die Notwendigkeit häuslicher Absonderung von engen Kontaktpersonen - gab es bei der Kita St. Josef (ein Fall), der Erich-Kästner-Schule (zwei Fälle) und dem Berufskolleg Vera Beckers (ein Fall).

Der Weg aus der Corona-Pandemie ist das Impfen

Der Weg aus der Corona-Pandemie ist das Impfen. Die Stadtverwaltung macht deshalb auf das „Adventsimpfen" am Samstag, 27. November, von 12 bis 18 Uhr auf dem Von-der-Leyen-Platz vor dem Krefelder Rathaus aufmerksam. Die SWK mobil wird für dieses Angebot der Stadtverwaltung einen Bus bereitstellen. Das „Adventsimpfen" kann ohne Termin genutzt werden. Sowohl Erst- und Zweitimpfungen als auch Booster-Impfungen - im Rahmen der derzeit geltenden Fristen - werden dort vorgenommen. Weitere Termine des „Adventsimpfens" gibt es in den Folgewochen. Am Samstag, 4. Dezember, steht der Bus auf dem Willy-Göldenbachs-Platz, weil parallel auf dem Von-der-Leyen-Platz der Besondere Weihnachtsmarkt stattfindet. Am Sonntag, 12. Dezember, und Samstag, 18. Dezember, steht der Impfbus dann wieder vor dem Rathaus auf dem Von-der-Leyen-Platz. Auch bei den weiteren Terminen wird das Angebot zwischen 12 und 18 Uhr vorgehalten.

Einsatzzahlen des KOD

Der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) hat am Freitag im Krisenstab die neuen Einsatzzahlen vorgelegt. Bedingt durch die neue Coronaschutz-Verordnung hat sich das Aufgabenfeld des KOD im Zusammenhang mit der Pandemie stark erweitert. Neben den bestehenden Regelungen wie Maskenpflicht in der Gastronomie, im ÖPNV und Einzelhandel sind insbesondere folgende Aufgabenfelder hinzugekommen: Kontrolle von Veranstaltungen, Versammlungen und Freizeitaktivitäten bei der Einhaltung der 2G/3G/Plus-Regeln, Kontrolle von Gastronomie bei der Einhaltung der 2G/Plus-Regeln sowie Kontrolle der 3G-Regel im ÖPNV. Anrufe am Service- und Beschwerdetelefon nehmen wieder zu, da sich viele Bürgerinnen und Bürger, Veranstaltende, Vereine oder Gewerbetreibende über die Neuregelungen informieren wollen. Gemeinsame Kontrollen von KOD und SWK-Fahrkartenkontrolleuren im ÖPNV finden vor dem Hintergrund der Neuregelungen jetzt wieder regelmäßig statt. In der Zeit vom 23. bis 25. November wurden vier Personen auf die Einhaltung ihrer Quarantänepflicht kontrolliert. Alle Personen konnten zuhause angetroffen werden. Ferner wurden 15 Gastronomie-Betriebe auf die Einhaltung der Coronaschutz-Bestimmungen, insbesondere die 2G-Regel und Maskenpflicht, kontrolliert. Verstöße, die mit Bußgeld belegt werden, wurden hierbei nicht festgestellt. Auf den beiden innerstädtischen Weihnachtsmärkten „Made in Krefeld" und „Hüttenzauber" werden Zugangskontrollen durch einen privaten Sicherheitsdienst wahrgenommen. Die Märkte sind umzäunt. Der KOD hat zu den Betriebszeiten der beiden Weihnachtsmärkte stichprobenartige Kontrollen durchgeführt. Verstöße gegen die 2G-Regel wurden in keinem Fall festgestellt.

Maskenpflicht in Hochfrequenzbereichen

Schnell steigende Corona-Fallzahlen stellen das Gesundheitssystem auch in Krefeld vor starke Herausforderungen. In den Krefelder Kliniken gibt es kaum noch freie Intensivbetten. Die Stadt Krefeld hat deshalb an das Land NRW den Status „Rot" für die Krankenhäuser gemeldet. Der Corona-Krisenstab unter Leitung von Oberbürgermeister Frank Meyer hat am Freitag die Lage besprochen und im Nachgang in einer Pressekonferenz über neue Entscheidungen informiert. Neben Oberbürgermeister Frank Meyer nahmen auch Gesundheitsdezernentin Sabine Lauxen und Personaldezernentin Cigdem Bern an der digitalen Pressekonferenz teil. Die deutliche Botschaft: Die Stadtverwaltung wird über die in NRW geltende Coronaschutzverordnung hinaus eigene Regeln erlassen, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern.

Grafik: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation
In hochfrequentierten Bereichen der Innenstadt gilt wieder die Maskenpflicht ab Montag. Grafik: Stadt Krefeld

Oberbürgermeister Frank Meyer berichtete, dass auf dem Wege einer sogenannten Allgemeinverfügung die Maskenpflicht in der Innenstadt und in den entsprechenden hochfrequentierten Bereichen in den Stadtteilen in Krefeld wiedereingeführt wird. Dies wird entsprechend beschildert. Diese Pflicht zum Tragen einer Maske gilt ab Montag, 29. November, auch auf dem Weihnachtsmarkt - lediglich für das Essen und Trinken kann die Maske abgesetzt werden. „An den ersten beiden Tagen werden wir in diesen Bereichen die Bürger, die keine Maske tragen, mit einer Ansprache erinnern", sagte Oberbürgermeister Frank Meyer. Ab Mittwoch sind dann auch wieder 50 Euro Bußgeld zu zahlen. „Wir waren uns im Krisenstab einig, dass es in der gegenwärtigen Lage eine sinnvolle Maßnahme ist." Der Oberbürgermeister wies auch auf die gemeinsam mit den Karnevalisten getroffene Entscheidung hin, den Tulpensonntagszug in Uerdingen und den Rosenmontagszug in Krefeld abzusagen. Die Karnevalisten hätten jetzt mit den Vorbereitungen beginnen müssen. Angesichts der weiterhin pandemischen Lage sei jedoch nicht absehbar, welche Rechtslage Ende Februar 2022 gilt. „Das Risiko läge bei den Veranstaltern und bei den Vereinen. Eine Absage jetzt spart für die Organisatoren eine Menge Kosten", erläuterte Frank Meyer. Er wies auch darauf hin, dass die Kontrollmöglichkeiten hinsichtlich der Regeln für 2G bei einer Veranstaltung im öffentlichen Raum sehr schwierig seien. „Es ist gut, dass diese Entscheidung gemeinsam getroffen wurde." Mit den anderen Vereinen werde darüber jetzt gesprochen.

Viele neue Erstimpflinge in Krefeld - Gesundheitsdezernentin erfreut

Sabine Lauxen berichtete vom Stand der Impfungen im neuen Impfzentrum Seidenweberhaus, das erfolgreich gestartet sei. An den ersten vier Betriebstagen gab es dort insgesamt 1.459 Impfungen, davon 906 Booster-Impfungen, 408 Erstimpfungen und 145 Zweitimpfungen. „Besonders über die hohe Anzahl an Erstimpfungen freue ich mich", sagte Sabine Lauxen. In Krefeld würden die Impfkapazitäten immer weiter ausgebaut, betonte die Dezernentin. Dies sei auch dringend nötig. „In den Krankenhäusern liegen vor allem ältere Menschen ohne einen Booster-Schutz, aber auch Personen mittleren Alters ohne Impfung." Sabine Lauxen verwies auf das neue Angebot des Helios-Klinikums. Dort wird ab 1. Dezember das zweite Krefelder Impfzentrum eingerichtet. „Das Helios wird unser Angebot im Seidenweberhaus auch insofern gut ergänzen, als dass dort in den Tagesrandzeiten geimpft werden kann", sagte Sabine Lauxen. Sie verwies auch auf das „Adventsimpfen" an den Wochenenden in der Innenstadt auf dem Von-der-Leyen-Platz vor dem Rathaus. Außerdem bereitet die Stadtverwaltung derzeit den Einsatz eines mobilen Impfbus-Teams vor, das unter anderem Grundschulen und weiterführende Schulen anfährt. Dort kann das Personal je nach Bedarf mit einer Booster-Impfung geschützt werden, auch Erstimpfungen sind möglich. Jeden Tag wird eine Tour geplant; alle Stadtteile Krefelds sollen damit sukzessive abgedeckt werden.

In Vorbereitung befindet sich die Stadtverwaltung für die Kinderimpfungen. Nach derzeitiger Planung wird es immer sonntags im Seidenweberhaus einen Kinderimpftag geben. Die Stadtverwaltung befindet sich dazu aktuell im Austausch mit 22 Kinder- und Jugendärzten. Die Räumlichkeiten werden dazu kindgerecht gestaltet. Warten muss die Stadtverwaltung allerdings noch auf den eintreffenden Kinder-Impfstoff und eine entsprechende Empfehlung der Stiko. Der Impfstoff soll am 20. Dezember in der EU eintreffen. „Wir wären auch schon früher bereit", betonte Sabine Lauxen. Als weiterer Baustein der Impfkampagne steht weiterhin das Zelt am Stadthaus beispielsweise für Gruppenimpfungen zur Verfügung.

 

Donnerstag, 25. November

Neues Impfangebot am Klinikum und vor dem Krefelder Rathaus

In Krefeld startet am kommenden Samstag, 27. November, von 12 bis 18 Uhr das Krefelder „Adventsimpfen" auf dem Von-der-Leyen-Platz vor dem Krefelder Rathaus. Die SWK mobil wird für dieses Angebot der Stadtverwaltung einen Bus bereitstellen. Das „Adventsimpfen" kann ohne Termin genutzt werden. Sowohl Erst- und Zweitimpfungen als auch Booster-Impfungen - im Rahmen der derzeit geltenden Fristen - werden dort vorgenommen. Es wird vorrangig der Impfstoff von Moderna verimpft, aber auch Biontech steht für die vorgeschriebenen Personengruppen zur Verfügung. Das Team des Impfzentrums betont, dass die Impfstoffe von Moderna und Biontech als gleichwertig zu betrachten sind, was die Impfwirkung angeht. Weitere Termine des „Adventsimpfens" gibt es in den Folgewochen. Am Samstag, 4. Dezember, steht der Bus auf dem Willy-Göldenbachs-Platz, weil parallel auf dem Von-der-Leyen-Platz der Besondere Weihnachtsmarkt stattfindet. Am Sonntag, 12. Dezember, und Samstag, 18. Dezember, steht der Impfbus dann wieder vor dem Rathaus auf dem Von-der-Leyen-Platz. Auch bei den weiteren Terminen wird das Angebot zwischen 12 und 18 Uhr vorgehalten.

Auf dem Portal www.krefeld.de/impftermin sind derzeit alle Termine ausgebucht. Die Stadtverwaltung empfiehlt allerdings allen auf der Suche nach einem Termin, diese Seite auch in den kommenden Tagen immer wieder aufzurufen, da immer wieder Termine frei werden.

Helios und SWK mobil unterstützen das Impfangebot der Stadt

Um die Impfquote in Krefeld nach Kräften gemeinsam weiter zu erhöhen, unterstützt außerdem das Helios Klinikum Krefeld das Impfangebot der Stadt mit einem zusätzlichen Impfzentrum. Es wird am kommenden Mittwoch, 1. Dezember, in der ehemaligen Kapelle auf dem Krankenhausgelände am Lutherplatz eröffnet und entsprechend ausgeschildert. Als Erst-, Zweit- oder Auffrischungsimpfung stehen die mRNA-Impfstoffe Biontech und Moderna zur Verfügung. Aus organisatorischen Gründen ist eine vorherige Anmeldung erforderlich: Termine können ab dem Wochenende online gebucht werden. Alle erforderlichen Informationen werden dazu auf der Homepage des Klinikum www.helios-gesundheit.de/krefeld hinterlegt.

Sabine Lauxen, Gesundheitsdezernentin der Stadt Krefeld, freut sich über das neue Impfangebot des Helios-Klinikums: „Das ist ein weiterer wichtiger Schritt im Kampf gegen das Coronavirus. Wir wollen so viele Krefelder wie möglich schnell vor der Corona-Gefahr schützen. Ich bin den Verantwortlichen am Klinikum deshalb sehr dankbar für dieses Impfangebot, das in enger Absprache mit der Stadtverwaltung geplant worden ist. Neben unserem Standort im Impfzentrum Seidenweberhaus, unserem mobilen Impfbus im Advent und dem Impfangebot bei den Hausärzten ist dies eine weitere, sehr wichtige Ergänzung."

„Die ersten drei Wellen haben bereits viel Kraft gekostet, die vierte wird ganz sicher nicht einfacher. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kämpfen bei oftmals unklaren Erfolgsaufsichten täglich mit vollem Einsatz und maximaler Intensivtherapie um das Leben betroffener Covid-Patienten. Auch deshalb ist uns das Impfen ein echtes Anliegen. Daher wollen wir aktiv das Einzige vorantreiben, mit dem wir alle jetzt noch einen Unterschied machen können: So schnell wie möglich so viele Menschen wie möglich zu impfen beziehungsweise zu boostern", bringt Klinikgeschäftsführer Alexander Holubars die Initiative auf den Punkt.

Start am 1. Dezember

Das Impfzentrum des Helios-Klinikums startet am Mittwoch, 1. Dezember, mit Terminen von montags bis freitags von 16 bis 22 Uhr und samstags von 10 bis 18 Uhr. Es ist geplant, die Kapazitäten sukzessive auf bis zu 1.000 Impfungen täglich zu erweitern. „Dazu haben sich aus unserem Kollegium sehr kurzfristig viele Freiwillige gemeldet, zu denen auch ehemalige Ärztinnen und Ärzte des Klinikums gehören. Großartige Unterstützung erhalten wir auch von der Hochschule Niederrhein, um dieses Angebot in gemeinsamer Anstrengung und Kooperation zu realisieren", erläutert Lisa Schramm, Koordinatorin am Helios Klinikum Krefeld.

Einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie verzeichnet der städtische Fachbereich Gesundheit. Die Person starb im Alter von rund 90 Jahren in einem Heim, war schwer vorerkrankt, hatte noch keinen zusätzlichen Schutz durch eine Booster-Impfung. 197 Todesfälle hat es bisher in Krefeld im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie gegeben. Die Gesamtzahl bestätigter Corona-Infektionen in Krefeld ist am Donnerstag, 25. November (Stand: 0 Uhr), um 124 gestiegen. Der städtische Fachbereich Gesundheit hat bisher insgesamt 16.061 Corona-Infektionen gemeldet. Genesen sind inzwischen 14.945 Personen, 102 neu seit dem Vortag. Als aktuell infiziert gelten 919 Personen, 21 mehr als am Vortag. Die Sieben-Tage-Inzidenz, die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen, liegt für Krefeld bei 317,4. Gegenüber dem Vortag (305,1) steigt sie somit weiter. In Krefelder Krankenhäusern liegen aktuell 23 Personen nach einer Corona-Infektion, neun von ihnen auf der Intensivstation. Sechs dieser Patienten müssen auch beatmet werden.

Neue Fälle melden auch wieder die Kindertageseinrichtungen und Schulen. Am Berufskolleg Vera Beckers ist ein weiterer Covid-19-Fall aufgetreten. Eine häusliche Absonderung für enge Kontaktpersonen wurde hier angeordnet. Weitere neue Fälle - ohne Notwendigkeit häuslicher Absonderung von Kontakten - gibt es in den folgenden Einrichtungen: Montessori-Kinderhaus Oppum (ein Fall), Gesamtschule Uerdingen (ein Fall), Gesamtschule Oppum (ein Fall), Gymnasium Fabritianum (ein Fall) und MSM-Gymnasium (ein Fall).

 

Mittwoch, 24. November

Die Gesamtzahl bestätigter Corona-Infektionen in Krefeld ist am Mittwoch, 24. November (Stand: 0 Uhr), um 125 gestiegen. Der städtische Fachbereich Gesundheit hat bisher insgesamt 15.937 Corona-Infektionen gemeldet. Genesen sind inzwischen 14.843 Personen. Als aktuell infiziert gelten 898 Personen, 125 mehr als am Vortag. 196 Todesfälle hat es bisher in Krefeld im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie gegeben. Die Sieben-Tage-Inzidenz, die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen, liegt für Krefeld bei 305,1. Gegenüber dem Vortag (287,4) steigt sie erneut deutlich. In Krefelder Krankenhäusern liegen aktuell 22 Personen nach einer Corona-Infektion, neun von ihnen auf der Intensivstation. Fünf dieser Patienten müssen auch beatmet werden.

Weitere Fälle an Schulen und Kindertagesstätten

Erneut melden zahlreiche Schulen und Kindertageseinrichtungen (Kitas) neue Corona-Fälle, darunter viele, bei denen ein Corona-Fall auch die häusliche Absonderung von engen Kontaktpersonen erforderte. Jeweils zwei neue Covid-19-Fälle melden die Albert-Schweitzer-Realschule und das Berufskolleg Vera Beckers. An der Regenbogenschule, der Kurt-Tucholsky-Gesamtschule und der Erich-Kästner-Schule ist jeweils ein Covid-19-Fall aufgetreten. Die Erziehungsberechtigen der engen Kontaktpersonen sind über die Bedingungen und Möglichkeit der Freitestung informiert worden. Weitere Kitas und Schulen, bei denen Covid-19-Fälle aufgetreten sind, aber keine häusliche Absonderung von engen Kontaktpersonen erforderlich ist: In der Kita Taka Tuka, der Abendrealschule, dem Berufskolleg Kaufmannsschule und dem Gymnasium Fabritianum gibt es jeweils einen neuen Fall. Jeweils zwei neue Fälle sind aufgetreten in der Grundschule Königshof, der Freien Waldorfschule, der Realschule Horkesgath und der Erich-Kästner-Schule. Drei weitere Fälle gibt es in der Gesamtschule Oppum.

Neue Impftermine ab ca. 15 Uhr

Am Mittwoch, 24. November, gegen 15 Uhr, werden im Internetportal unter www.krefeld.de/impftermin neue Termine sowohl für Erstimpfungen, Zweitimpfungen als auch Booster-Impfungen im neuen Impfzentrum Seidenweberhaus, Theaterplatz 1, freigegeben. Termine können für die restlichen Novembertage und den Dezember gebucht werden. Die Stadtverwaltung empfiehlt, auch in den kommenden Tagen auf dieses Portal zu schauen, da immer wieder auch Termine durch Absagen frei werden. Zu berücksichtigen ist bei den Terminbuchungen die generelle Regel, dass die Zweitimpfung mindestens sechs Monate zurückliegen muss. Daran ist die Stadt aktuell noch gebunden: Derzeit gilt in NRW eine entsprechende Erlasslage für Booster-Impfungen, an die sich die Stadtverwaltung hält.

Das Impfzentrum im Seidenweberhaus. Foto: Stadt Krefeld, Presse und KommunikationDas Impfzentrum im Seidenweberhaus.
Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation

Die Ständige Impfkommission hat inzwischen zwar neue Vorschläge für eine frühere Booster-Impfung gemacht. Diese Vorschläge sind allerdings in NRW noch nicht in eine entsprechende Erlasslage übergegangen. Mit Priorität sollen derzeit die vulnerablen Gruppen mit einer Auffrischungsimpfung geschützt werden. Personen ab einem Alter von 70 Jahren waren durch Oberbürgermeister Frank Meyer - mit einem Begleitbrief des Landes - angeschrieben worden. Die Stadt trägt mit ihrem Vorgehen Sorge dafür, dass die Gruppen mit einem höheren Risiko für einen schweren Verlauf schnell geschützt werden. Ein Merkblatt zu den Booster-Impfungen hält das Land NRW hier bereit: https://www.mags.nrw/sites/default/files/asset/document/1_langfassung_400x570_bmg_corona_impfschutzbooster_advertorial_barr-1.pdf

Neue Coronaschutzverordnung NRW

Seit Mittwoch, 24. November, gilt die neue Coronaschutzverordnung NRW. Darin festgesetzt ist die Einführung von 2G-Regeln im Kultur- und Freizeitbereich, 2G-plus in Einrichtungen mit hohem Infektionsgeschehen und ergänzenden 3G-Regelungen. Informationen zur Coronaschutzverordnung NRW erhält man unter der Adresse https://www.land.nrw/corona. Auch in Krefeld findet die Regelung Anwendung. Im Krefelder Zoo etwa müssen alle Personen ab 16 Jahren nun einen 2G-Nachweis vor Eintritt vorlegen. Kinder bis 15 Jahre sind durch die regelmäßigen Schultests von dieser Regel ausgenommen. Gleiche Regelungen gelten etwa am Theater und an der Volkshochschule.

2G und 2G-plus

Für die 2G-Regel - hier müssen die Personen geimpft oder genesen sein - sieht das Land NRW folgendes vor: „Der Besuch von Veranstaltungen und Einrichtungen im Kultur-, Sport- und Freizeitbereich ist nur noch immunisierten Personen gestattet, die vollständig geimpft oder genesen sind. Darunter fallen Besuche von Museen, Ausstellungen, Konzerten, Theatern, Kinos, Tierparks, zoologischen Gärten, Freizeitparks, Schwimmbädern und Wellnesseinrichtungen. Der Besuch von Sportveranstaltungen, Weihnachtsmärkten und Volksfesten fällt ebenso unter diese Regelung wie touristische Übernachtungen oder die Inanspruchnahme körpernaher Dienstleistungen (mit Ausnahme medizinischer oder pflegerischer Dienstleistungen oder Friseurbesuche).

Die 2G-plus-Regel sieht das Land für Einrichtungen mit hohem Infektionsgeschehen vor. Hier lautet die Regel des Landes NRW wie folgt: „Der Besuch von Clubs, Diskotheken, Tanzveranstaltungen, Karnevalsfeiern und vergleichbaren Brauchtumsveranstaltungen ist nur noch immunisierten Personen gestattet, die zusätzlich einen negativen Testnachweis vorweisen können. Dieser kann in Form eines Schnelltestes (nicht älter als 24 Stunden) oder eines PCR-Testes (nicht älter als 48 Stunden) erfolgen. Gleiche Regelung gilt für die Inanspruchnahme sexueller Dienstleistungen."

Ergänzend gilt 3G - getestet, geimpft oder genesen - wie folgt

„Im Bereich von nicht freizeitbezogenen Einrichtungen und Veranstaltungen bleiben bestehende 3G-Regelungen erhalten und werden auf weitere, bisher nicht zugangsbeschränkte Angebote ausgedehnt. Demnach ist der Zutritt zu Versammlungen in Innenräumen, Veranstaltungen der schulischen, hochschulischen, beruflichen oder berufsbezogenen Bildung, Messen, Kongressen und Sitzungen kommunaler Gremien nur noch geimpften, genesenen oder negativ getesteten Personen gestattet. Auch für Beerdigungen, standesamtliche Trauungen, Friseurbesuche und nicht-touristische Übernachtungen gilt die Nachweispflicht über eine Impfung, Genesung oder Testung." Bundesweit festgelegt sind 3G-Regeln für Arbeitsplatz und ÖPNV.

Eine besondere Regel ist in der Coronaschutzverordnung auch für große Veranstaltungen vorgesehen: „Bei Veranstaltungen mit mehr als 5.000 Zuschauern gilt weiterhin eine Kapazitätsbegrenzung: Hier darf bei Veranstaltungen mit Steh- oder Sitzplätzen die über 5.000 Zuschauende hinausgehende Kapazität nur zu 50 Prozent ausgelastet werden; bei Veranstaltungen im Freien gilt dies nur für die Stehplätze. Die Einhaltung und Kontrolle von Maskenpflichten ist sicherzustellen."

Das gilt ergänzend für Kinder und Jugendliche

„Schülerinnen und Schüler gelten weiterhin aufgrund ihrer Teilnahme an den verbindlichen Schultestungen als getestete Personen. Kinder bis zum Schuleintritt sind getesteten Personen gleichgestellt. Kinder und Jugendliche bis einschließlich 15 Jahre sind von Beschränkungen auf 2G und 2G-plus ausgenommen."

Weitergehende Maßnahmen bei hoher Hospitalisierungsinzidenz

Das Land hat auch festgelegt, dass Kommunen abhängig von hoher Hospitalisierungsinzidenz weitergehende Maßnahmen festlegen können: „Besonderem regionalen Infektionsgeschehen oder einer hohen Belastung der regionalen Krankenhäuser können die zuständigen Behörden mit zusätzlichen Maßnahmen entgegenwirken. Außerdem wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass gemäß dem Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz beim Überschreiten einer Hospitalisierungsinzidenz (Anzahl der in Bezug auf Covid-19 in ein Krankenhaus aufgenommene Personen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen) von sechs weitergehende Schutzmaßnahmen nötig werden. Sinkt die Hospitalisierungsinzidenz wieder unter drei, werden Schutzmaßnahmen dagegen wieder zurückgenommen."