Inhalt

„Black Box" lässt Gesamtschülern ein Licht aufgehen

Wie wichtig „sehen und gesehen werden" in der dunklen Jahreszeit sein kann, führt die „Black Box" seit einigen Jahren Krefelder Schülern eindrucksvoll vor. Rund 500 Schüler der Gesamtschule Kaiserplatz haben nun an zwei Tagen an dieser Fahrradbeleuchtungsaktion teilgenommen. Die Initiative „Krefelder Fairkehr" will damit den hohen Zahlen von mangelhaft oder gar nicht beleuchteten Fahrrädern auf dem Schulweg und auf Krefelder Straßen entgegenwirken. An der Gesamtschule Kaiserplatz wurde mit der sogenannten „Black Box" und weiteren Modulen das Thema „Fahrradbeleuchtung" demonstriert.

Polizeioberkommissarin Nadine Habeck mit Kindern der Gesamtschule Kaiserplatz. Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, L. Strücken
Polizeioberkommissarin Nadine Habeck mit Kindern der Gesamtschule Kaiserplatz.
Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, L. Strücken

Ein multimedial ausgerüstetes Fahrrad machte den Schülern schnell klar, wie wichtig Beleuchtung in der dunklen Jahreszeit ist. Die „Black Box" simuliert über einen Monitor eine Verkehrssituation, in der im Dämmerlicht Fahrradfahrer unterwegs sind. So wird erlebbar, dass Fahrradlampen nicht nur das Umfeld beleuchten, sondern gleichzeitig auch „Positionslampen" sind, die die Aufmerksamkeit anderer Verkehrsteilnehmer wecken. Nicht jeder Schüler war in der Lage zu erkennen, wie viele Fahrradfahrer in dieser Simulation mit und ohne Licht wirklich unterwegs waren.

An einem anderen Stand wurde die Bedeutung von Reflektoren am Rad und an der Kleidung eindrucksvoll demonstriert. Ebenso wurde gezeigt, welche Varianten es mittlerweile für die Fahrradbeleuchtung gibt, darunter auch modernes blaues LED-Licht. Auf Fehlersuche gingen die Schüler bei einem Fahrrad, dessen Verkehrstüchtigkeit nur scheinbar gegeben war. Obwohl sie es auf Herz und Nieren prüften, fanden sie längst nicht alle Fehler. Zum Schluss konnten sich aber immer einige Gewinner pro Klasse über ein paar nützliche Preise freuen.

Die Initiative „Krefelder Fairkehr", getragen von Polizei, Verkehrswacht und Stadt Krefeld, wurde bei dieser Aktion unterstützt von der „Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Kreise und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen", die die Themenmodule zur Verfügung stellt.