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Berufskolleg Uerdingen unter den fünf Besten

Zuletzt geändert: 12.07.2019 13:28:05 CEDT

Beim 14. NRW-Schülerwettbewerb Fuelcellbox 2019 von Energie-Agentur-NRW und GP JOULE zur Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnik ist die Praxisphase abgeschlossen. Zu den fünf besten Teams von 131 angemeldeten Gruppen gehört die Gesamtschule Uerdingen. Im Rahmen einer Abschlussveranstaltung wurden die Krefelder Schüler gemeinsam mit Teams von Gymnasien aus Dortmund, Essen, Gladbeck und Köln geehrt. Das Berufskolleg Uerdingen belegte mit Maximilian Wichmann, David Steinwegs und Lehrer Matthias Groß den fünften Platz.

Bildunterschrift: Das Team vom Berufskolleg uerdingen bei der Siegerehrung in Köln Foto: Energie-Agentur.NRW
Bildunterschrift: Das Team vom Berufskolleg uerdingen bei der Siegerehrung in Köln
Foto: Energie-Agentur.NRW

Der Wettbewerb befasste sich mit dem Einsatz von emissionsfreien Brennstoffzellen-Seilbahnen. Die Großstädte in NRW kämpfen alle mit Verkehrsproblemen wie Dauerstau, NOx-Emissionen und Feinstaub. Um das Verkehrsaufkommen und die Emissionen zu mindern, wird kontinuierlich an neuen Verkehrskonzepten gearbeitet. Die Elektrifizierung des Straßenverkehrs reduziert zwar schädliche Abgase, das Verkehrsaufkommen wird dadurch jedoch nicht minimiert. Ein junges (fiktives) Team von Stadtentwicklern hat nun ein neues multimodales Konzept vorgelegt, das den Einsatz einer urbanen Seilbahn mit einem wasserstoffbasierten Brennstoffzellenantrieb kombinieren und in das bestehende Verkehrskonzept integrieren soll.

Mit Hilfe eines Baukastens, der Fuelcellbox, und einer Modellseilbahn mussten die Teams in der Praxisphase ein Modell einer Brennstoffzellenseilbahn entwickeln. Der Wettbewerb wird seit 2004 von der Energie-Agentur-NRW und GP JOULE veranstaltet und soll Schülern der Jahrgangsstufen 9 bis 11 die Zukunftstechnologien Wasserstoff und Brennstoffzelle näherbringen. Er soll eine wichtige Investition für die Zukunft des Klimaschutz- und Wirtschaftsstandortes NRW sein. Das bekräftigte Dr. Michaela Krupp vom NRW-Wirtschaftsministerium: „Der Schülerwettbewerb rund um die Brennstoffzellen- und Wasserstofftechnologie sollte zeigen, dass Physik, Chemie und Mathematik nicht nur trockene Schulfächer sind, sondern für praktische Anwendungen für eine lebenswerte Zukunft sinnvoll gebraucht werden. Wir erleben Zeiten, in denen sich junge Menschen so intensiv wie noch nie mit dem Klimaschutz und den Zukunftschancen für eine nachhaltige Welt beschäftigen.