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Badezentrum: Eingeschränkter Schwimmbetrieb nach den Herbstferien

Zuletzt geändert: 24.09.2018 10:31:23 CEDT

Gute Nachricht für die Schwimmer im Badezentrum Bockum: Das Hallenbad kann voraussichtlich nach den Herbstferien wieder eingeschränkt den Betrieb aufnehmen. Der Fachbereich Zentrales Gebäudemanagement wird Spezialgerüste aufstellen lassen, um die Standfestigkeit der Wände abzusichern. Die Gerüste ermöglichen darüber hinaus die weiteren baulichen Maßnahmen am Mauerwerk. „Es ist eine hervorragende Nachricht für Krefelds Schulen, Vereine und für alle Schwimmsportler, dass unser Badezentrum in Kürze wieder zur Verfügung steht. Die Verwaltung hat hier sehr schnell eine praktikable Lösung gefunden, die kurzfristig allen Betroffenen hilft", erklärt Oberbürgermeister Frank Meyer.

Die Vorstatzwand am Schwimmerbecken. Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation
Die Vorstatzwand am Schwimmerbecken.
Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation

Bei Arbeiten zu einer geplanten Bestandserfassung war Ende August aufgefallen, dass zwei bis zu 14 Meter hohe Mauern im Innenbereich des Hallenbades nicht mehr standsicher waren. Der Badebetrieb wurde daraufhin umgehend bis auf weiteres eingestellt. Gutachter sahen keine Möglichkeit zu einer unkomplizierten Sicherung dieser sogenannten „Vorsatzschalen". Sie empfahlen den Rückbau der besagten Mauerbereiche. Das hätte ohne die nun zum Einsatz kommenden Spezialgerüste eine längere Schließung des Badezentrums zur Folge gehabt, die auf diese Weise vermieden wird.

Das Badezentrum mit seiner tollen Fassade. Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation
Das Badezentrum mit seiner tollen Fassade.
Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation

Im Rahmen des Aufbaus der Spezialgerüste werden Metallbauarbeiten zur Rückverankerung an der tragenden Betonaußenwand des Gebäudes notwendig. Wie und in welchem Umfang geschwommen werden kann, werden die Detailplanungen in den nächsten zwei Wochen ergeben. Die Koordination und Zuweisung der verfügbaren Wasser-/Belegungs- und Nutzungszeiten wird weiterhin von der Arbeitsgruppe „Belegung" wahrgenommen, die eigens aufgrund der außerplanmäßigen Schließung des Bockumer Hallenbades eingerichtet wurde. Durch die nach den Herbstferien vorgesehene Aufnahme eines eingeschränkten Schwimmbetriebes im Bockumer Hallenbad erübrigt sich die Alternative eines Zelt-oder Traglufthallenaufbaus im Freibad Bockum.

Anvisiert werden Kosten in Höhe von knapp 500.000 Euro brutto. Vier Gründe sprechen für ein unverzügliches Handeln: die Gefahrenabwendung, die gesetzliche Verpflichtung zur Daseinsvorsorge als öffentliches Schwimmbad im Lehrbetrieb für Schulen, die kurzfristige Wiederaufnahme des Badebetriebs und die Abwendung weiterer Kosten durch Notmaßnahmen zur Aufrechterhaltung des Badebetriebs.