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2017-01-10: Ausstellungen in den Museen an der Wilhelmshofallee enden am 22.1.

Die Kunstmuseen Krefeld widmen dem Künstler Ludger Gerdes (1954 bis 2008) noch bis zum 22. Januar eine erste große Retrospektive in Deutschland mit der Ausstellung „Von Angst bis Wollen" im Museum Haus Lange. Um Ludger Gerdes wurde es Ende der 1990er-Jahre still. In der Folgezeit sind seine Arbeiten immer seltener ausgestellt worden. Im Museum an der Wilhelmhofallee sind Skulpturen, Installationen, Gemälde, Papierarbeiten wie auch Fotoarbeiten und eine Diaprojektion ausgestellt. Rund 60 Arbeiten geben einen lebendigen Einblick über das Gesamtwerk, das sich zwischen 1976 und 2008 spannt. Die Ausstellung wird anschließend wird in der Kunsthalle zu Kiel zu sehen sein.

Ludger Gerdes im Garten von Museum Haus Esters, Krefeld, 1989 Foto: Axel Gayk
Ludger Gerdes
im Garten von Museum Haus Esters, Krefeld, 1989
Foto: Axel Gayk

Im Museum Haus Esters in Krefeld endet am 22. Januar die Ausstellung „Eva Kot'átková und Ketty La Rocca. Entwohnte Körper". Dort werden zwei Künstlerinnen vorgestellt, deren Werk über Generationen hinweg in einen vielschichtigen Dialog treten. Im Zentrum steht der Körper als Träger physischer und mentaler Prägung und Erziehung, als Ausdruck von Entfremdung und Sprachlosigkeit wie auch als Medium für mögliche neue Kommunikationsformen. Für Eva Kot'átková, Jahrgang 1982, und Ketty La Rocca (1938 bis 1976) ist es der erste große museale Auftritt im Rheinland. Weitere Informationen stehen unter .