Inhalt

2020-02-18: Aktive Nachbarschaften in Krefeld tauschen Ideen aus

Zuletzt geändert: 27.02.2020 16:38:26 CET

Krefeld ist eine Stadt der aktiven Nachbarschaften. Erstmalig trafen sich nun 26 Initiativen aus verschiedenen Quartieren zu einer „Impuls-AG" im Krefelder Rathaus. Sandy Schilling, Sozialer Quartiersmanager der Stadt, begrüßte rund 40 hauptamtliche wie auch ehrenamtliche Akteure. Es sind Anwohner, soziale Einrichtungen oder Quartiersentwickler in Projekten der Stadt oder der freien Wohlfahrt, die in einzelnen Stadtgebieten zusätzliche Aufgaben des Gemeinwesens wahrnehmen. Sie alle setzen sich für den Erhalt öffentlicher Einrichtungen ein, helfen in schwierigen Lebenssituationen oder wollen ihre Viertel aufwerten. „Wir wollen diesen Kreis dauerhaft implementieren, um das geballte Wissen über sozialräumliche Arbeit zusammen zu bringen und die Quartiersarbeit in Krefeld zu stärken", sagte Schilling. Aus dem Zusammentreffen erhofft er sich Impulse für die Zusammenarbeit der Akteure.

Nachbarschaftsaktive Bürger und Akteure kennzeichnen ihre Standorte auf der Stadtkarte Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation
Nachbarschaftsaktive Bürger und Akteure kennzeichnen ihre Standorte auf der Stadtkarte
Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation

Auf einem Tisch in der Mitte des Raumes konnten sich die Teilnehmenden zunächst auf einer großen Stadtkarte mit eingezeichneten Quartieren mit Klebepunkten verorten. So wurde deutlich sichtbar, dass es über die Stadt verteilt für alle Krefelder unterschiedliche Anlässe gibt, als Nachbarschaft zusammenzukommen. Wer sich beteiligt ist nicht nur in Gemeinschaft, sondern erlebt auch das gute Gefühl, mit dem eigenen Engagement etwas bewirken zu können. Damit entstehen neue Freiräume und eine Identifikation mit der Stadt. Im öffentlichen Raum in Krefeld werden die einzelnen Initiativen zunehmend sichtbar. Dazu werden Einrichtungen in den Quartieren geöffnet, leerstehende Ladenlokale zwischengemietet oder ein ganzer Gebäudekomplex genutzt - alles im Zeichen einer chancengerechten Stadtentwicklung.

Eine nächste Zusammenkunft der Quartiersakteure ist bereits für den 17. März geplant. Bei einem „Markt der Möglichkeiten" im alten Stadtbad sollen dann alle zurzeit laufenden Aktionen im Bereich der Quartiersarbeit in den Blick genommen und weitere Planungen festgelegt werden.