Inhalt

Weitere Friedhöfe

Stadtgarten
Im Zuge von städtebaulichen Maßnahmen löste 1814 ein neuer Friedhof an der Sankt Töniser Straße den 150 Jahre lang benutzten Kriegerfriedhof ab. Der neue Friedhof wurde jedoch nur bis 1867 als Begräbnisstätte genutzt und knapp 20 Jahre später zum heutigen Stadtgarten umgewandelt. Anstelle der ursprünglich vorhandenen Leichenhalle stehen heute ein Springbrunnen und der Musiktempel im Mittelpunkt des Parks. Zeugen der Geschichte sind vereinzelte Grabdenkmale, die locker verstreut in der Anlage stehen und den aufmerksamen Besucher an die frühere Bestimmung als Friedhof erinnern.

Fichtenhain
In der Nähe der Bundesautobahn 44 liegt der Stadtteil Fichtenhain. Hier unterhielt bis vor wenigen Jahren der Landschaftsverband Rheinland ein Jugendheim, zu dem auch ein Friedhof gehört. Das Grundstück befindet sich heute im Besitz der "Grundstücksgesellschaft Krefeld". Der Friedhof wurde durch Ratsbeschluss vom 24.06.2010 zum 09.08.2010 geschlossen.

Hohenbudberg
Der Friedhof Hohenbudberg liegt direkt am Bayer-Werk in Uerdingen. Vom Rhein ist er nur durch einen Deich getrennt. Auf dem kircheigenen Friedhof finden jährlich zwischen acht und zwölf Beerdigungen auch in neuen Grabstätten statt. In der Auswahl stehen Wahlgrabstätten als Kinder-, Einzel- und Doppelgrabstätten für Sarg- sowie für Urnenbestattungen. Darüber hinaus werden auch Reihengrabstätten auf jeweiligen Rasenfeldern für Sarg- und Urnenbestattungen angeboten. Friedhofsträger ist die katholische Kirchengemeinde St. Nikolaus in Krefeld-Uerdingen. Die dortige Verwaltung ist auch Ansprechstelle für die Unterhaltung des Friedhofs und die Organisation der Bestattungen.

Am Dreifaltigkeitskloster, Kapuzinerkloster
Die beiden an Klöster angeschlossenen Friedhöfe befinden sich im Besitz der Kirche. Bestattungen sind nur Mitgliedern des Ordens vorbehalten.

Jüdische Friedhöfe
In Krefeld gibt es 4 jüdische Friedhöfe, von denen aber nur noch einer für Beerdigungen genutzt wird. Dieser liegt neben dem Neuen Teil des Hauptfriedhofes und ist über einen Eingang an der Alten Gladbacher Straße zu erreichen. Die ältesten israelitischen Grabmale auf diesem Friedhof stammen aus dem 18. Jahrhundert. Alle vorherigen jüdischen Bestattungen fanden auf den heute geschlossenen Friedhöfen an der Heideckstraße, in Hüls Am Strathhof oder in Linn Kreuzweg statt. Der jüdische Friedhof wird von der jüdischen Gemeinde in Krefeld unterhalten, die auch die Bestattungen organisiert.