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Spezielles für den Hund, ein schönes Hobby


Die Krefelder Bürger halten über 10.000 Hunde, die im gesamten Stadtbild in Erscheinung treten. Damit das Nebeneinander in der Stadt funktioniert, sind alle darauf angewiesen, entsprechend Rücksicht zu nehmen.
Bild der Hundwiese im Stadtpark Fischeln
Hundewiese im Stadtpark Fischeln

Deshalb wurden in einigen Parks und Grünanlagen Hundewiesen festgelegt. Dort können sich die Hunde unter Aufsicht Ihrer Besitzer frei bewegen und austoben.

Folgende Flächen sind ausgewiesen und durch Schilder markiert:

  • Bessemer Straße/ Hafelsstraße, Grünfläche entlang der K- Bahn
  • Dahlerdyk, Grünfläche von Dahlerdyk bis Nassauerring
  • Elfrather See im südwestlichen Abschnitt
  • Feldstraße / Ecke Fütingsweg
  • Emil-Schäfer-Straße, südliche Grünverbindung entlang der A57 Richtung Uerdingen
  • Fabritiusstraße auf der Grünfläche Victor-Jakubowicz-Straße
  • Fischelner Wiese / Heyes-Kirchweg
  • Fütingsweg entlang der K-Bahn
  • Rundweg
  • Stadtwald nordwestlich vom Kinderspielplatz
  • Stadtpark Fischeln Grünfläche zwischen Kölner Straße und Alt - Mühlenfeld
  • Stadtpark Süd (nördliche Teilfläche)
  • Zur Eibe / Haus Rath, nördlich vom Europaring

Außerhalb der ausgewiesenen Hundewiesen dürfen Hunde in der "freien Landschaft" grundsätzlich frei laufen, jedoch gelten auch hier folgende Einschränkungen:

  • Im Erholungspark Elfrather See, mit Ausnahme der Hundewiese, besteht aufgrund eigener Satzung eine generelle Anleinpflicht.
  • In den Naturschutzgebieten und Geschützten Landschaftsbestandteilen, Waldwinkelkuhle, Egelsberg, Latumer Bruch, Die Spey, Hülser Bruch sowie 24 Gruppen von Geschützten Landschaftsbestandteilen, wie zum Beispiel diverse Obstwiesen und Wiesen im Hülser Bruch dürfen zum Schutz der dort lebenden Tiere und Pflanzen Hunde nicht frei laufen. Diese Gebiete sind entsprechend mit "Naturschutzgebiet" oder "Geschützter Landschaftsbestandteil" ausgeschildert.
  • In Wäldern außerhalb der o.a. Gebiete dürfen Hunde auf den Wegen unangeleint laufen, soweit sie sich im Einwirkungsbereich des Hundeführers aufhalten. Außerhalb der Wege sind die Hunde im Wald anzuleinen.
  • In der übrigen freien Landschaft müssen sich die Hunde aus jagdrechtlichen Gründen innerhalb der Sicht- und Rufweite des Hundeführers, also in dessen tatsächlichem Einwirkungsbereich aufhalten; das heißt, soweit ein Hund wirklich gut erzogen ist und der Hundeführer die Kontrolle über den Hund hat, darf ein Hund in der freien Landschaft außerhalb der oben aufgeführten Bereiche frei laufen.

Generelles Hundeverbot:

  • Ein Mitnahmeverbot für Hunde besteht darüber hinaus generell auf Kinderspielplätzen, Schulgrundstücken, Bolzplätzen, Spiel- und Liegeplätzen sowie in Sportanlagen bzw. Badeanlagen.

Abschließende Hinweise zum Thema Hundekot:

  • Hundekot ist Abfall im Sinne des Abfallrechtes, Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz und ist deshalb immer und überall unverzüglich zu entfernen.
  • Zusätzlich sind nach der OBV Krefeld Ordnungsbehördlicher Verordnung über die öffentliche Sicherheit und Ordnung auf den Verkehrsflächen und Anlagen in der Stadt Krefeld vom 26.05.2000 Tierhalter oder Tieraufseher verpflichtet, durch ihre Tiere verursachten Verunreinigungen in bzw. auf öffentlichen Anlagen und Grünflächen, Verkehrsflächen, wie zum Beispiel Straßen, Wege, Plätze, Gehwege sowie Fußgängerzonen, unverzüglich zu beseitigen.

Genaueres dazu können Sie in dem Faltblatt " „Information für den Hundehalter" nachlesen.