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Karte 6 Heimatgeschichte

In dieser Karte sind Besonderheiten aus der Heimatgeschichte dargestellt.

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In dieser Karte sind Besonderheiten aus der Heimatgeschichte dargestellt.

Rosskastanienallee 19.Jahrhundert.: Am Ortseingang von Hüls steht diese als Naturdenkmal eingetragene Allee von weißblühenden Rosskastanien.

Eiche Kreuzungsmarkierung: „Die Eiche: bewacht die Grenze und prägt den Cent": Zur Markierung der Grundstücksgrenzen pflanzte man früher Bäume. Der Grenzbaum markiert eine Flurgrenze. Auf der Rückseite der 1 Cent-Münze ist eine Eiche dargestellt.

Krefelder Sprudel: Bei einer Erkundungsbohrung auf der Suche nach Steinkohle erbohrte man Ende des 19ten Jahrhunderts eine Mineralquelle. Das Wasser wurde in Flaschen abgefüllt und verkauft. Der Traum von einem „Bad Krefeld" endete jedoch schon recht bald mit dem Versiegen der Quelle.

Pottbäcker Kuhlen: „Hier gruben die Pottbäcker einst den guten Ton aus": Beim Aufschieben des Hülser Berges während der letzten Eiszeit wurden auch Tonschichten hochgeschoben. Durch den Abbau dieser Schichten legten die Hülser Pottbäcker (Töpfer und Dachziegelhersteller) die Pottbäckerkuhlen an.

Fluchtburg: Die in der Eisenzeit ca. 800 vor Christus angelegte Wallanlage am südlichen Ende des Hülser Berges diente den Bewohnern der Umgebung als Fluchtburg.

Eremitenquelle: „und voller Hoffnung grub der Ritter": Zahlreiche Legenden und Geschichten ranken sich um den Hülser Berg. Die Eremitenquelle, benannt nach dem hier im 19. Jahrhundert lebenden Einsiedler, schüttet ihr Wasser aufgrund stauender Tonschichten am Berghang.

Richtstätte: Am Nordhang des Hülser Berges befand sich bis zum Ende des 18ten Jahrhunderts eine Richtstätte. Hier wurden im Grenzbereich zur Grafschaft Moers und dem Herzogtum Kleve Missetäter hingerichtet.

Grenzsteine: Historische Grenzsteine aus dem 18. Jahrhundert sind an den markierten Stellen zu finden.

Schießanlage: Die Schießanlage nördlich des Flünnertzdyks wurde ca. 1906 für die Krefelder Husaren angelegt. Sie ist seit langem außer Betrieb.

Reichsarbeitsdienst: Der Flöthbach „verdankt" seinen heutigen gradlinien Verlauf der Tätigkeit des Reichsarbeitsdienstes, der hier nasse Wiesen und Äcker trockener und damit produktiver gestalten wollte.

Schutt aus dem 2. Weltkrieg: Südlich des Flünnertzdyks befand sich eine Trümmerschuttaufbereitungsanlage. Hier wurden aus Bauschutt neue Baustoffe gewonnen.

Heinrich Mertens Gedenkstein: Nahe der Eremitenquelle befindet sich der Gedenkstein für Herrn Heinrich Mertens, einem Hülser Volksschullehrer, der sich für das Hülser Bruch verdient gemacht hat.

Johannes Junkers Gedenkstein: An der Bergschänke befindet sich der Gedenkstein für Johannes Junkers, dem Gründer und langjährigen Baas des Krefelder Wanderbundes. Herr Junkers hat sich sehr um die Aufforstung des Hülser Berges und den Ausbau dieses Erholungsraums für die Krefelder Bürgerschaft verdient gemacht.

Herbert Casimir Gedenkstein: Herr Herbert Casimer war ein Krefelder Spinnenforscher. In einem Bombentrichter fand er in den 50er Jahren die Zwergkreuzspinne.

Platane (Grenzmarkierung): Die mächtige Platane markiert die Grenze zwischen den Gemarkungen Traar und Hüls.

Bombentrichter: Dieser Bereich des Hülser Berges ist übersät mit Kratern. Hier warfen die vom Angriff auf Krefeld zurückkehrenden Bombenflugzeuge der Alliierten ihre verbliebene tödliche Fracht ab.