Inhalt

Handlungskonzept Süd - Schulhofumgestaltung

Die drei Grundschulen in Krefeld-Süd und die Kurt-Tucholsky-Gesamtschule wurden in das Sanierungsprogramm aufgenommen und deren Schulhöfe zeitgemäß umgestaltet.
Ungegliederte, versiegelte Flächen wurden durch entsiegelte, räumlich gegliederte Flächen ersetzt. Die Schulhöfe sollten den Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen in Hinsicht auf unterschiedliche Bewegungs-, Spiel- und Sportmöglichkeiten einerseits und auf Ruhe, Erholung, Kommunikation und Rückzugsmöglichkeiten andererseits gerecht werden.
Raumgliedernde Elemente, wie zum Beispiel Hügel, bespielbare Grünbereiche und Gebüsche sollen Nischen und Räume bilden. Elementare Materialien wie Holz, Steine, Boden sollen Spiele und Erfahrungen mit Natur ermöglichen.
Durch die Erweiterung des Spielangebotes, der organischen Formgebung und die Begrünung in den Randbereichen gewinnen die Außenanlagen an Vielschichtigkeit und Ausdruckskraft, so dass der Mangel an Freifläche durch die Verbesserung der Attraktivität zumindest teilweise kompensiert werden konnte.
Im Planungsverfahren wurden alle späteren Nutzer von den Hausmeistern über Schülergruppen bis hin zur Schulleitung eingebunden. Die Schüler entwickelten zusammen mit ihren Lehrern die Ideen für Ihren Schulhof.

Bild des Kleinspielfeldes bei der Regenbogenschule
Regenbogenschule 2001

Der obere Schulhofbereich erfährt eine Unterteilung in drei Bereiche: Ein Spielgebüsch für das Versteckspielen, ein Kunststofffeld für das Ballspiel und einen Schulgarten für die intensive Auseinandersetzung mit der Natur. Hierbei steht das Kunststofffeld im direkten Kontrast zu dem ansonsten naturnah gestalteten Schulhof. Mit natürlichen Materialien wie Weidenstecklingen und Rindenmulch sowie einem Grasspielhügel und einer Rahmenbepflanzung wurde der untere Schulhof vielschichtig gestaltet.