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Handlungskonzept Süd - Kinderspielplatzneugestaltung

Der Stadtteil zeichnete sich durch eine geringe Anzahl an öffentlichen Spielplätzen sowie zu wenig öffentliches Grün aus. Die einzelnen Spielplätze sind durch die den Stadtteil durchziehenden Hauptverkehrsachsen für Kinder nur gefahrvoll zu erreichen. Durch die Herstellung des neuen „Stadtpark Süd", der Wiederbelebung des Kinderspielplatzes Fütingsweg und der Schaffung des Bolzplatzes Reinersweg wurde dieses Defizit reduziert.
Die Spielplätze wurden nach ökologisch-pädagogischen Gesichtspunkten umgestaltet. Ziel war es, den gesamten Spielplatz bespielbar zu machen und so das Bewegungsspiel zu fördern. Die Vegetationsflächen sind in das Gestaltungskonzept einbezogen. Die Anlage von Hügeln führt zu einer räumlichen Strukturierung des Geländes. Neben Spielhügel und Sandflächen öffnet sich durch das Versetzen der Zäune an die Außenkanten der Spielplätze den Kindern ein ganzer „Dschungel".
In Bürgerwerkstätten vor Ort konnten Kinder, Spielplatzpaten und Nachbarn ihre Wünsche und Anregungen nennen. Diese sind in die Entwürfe mit eingeflossen.

Bild des Kinderspielplatzes Spinnereistraße
Kinderspielplatz Spinnereistraße (2004)

Die ursprüngliche Flächenaufteilung und die vorhandene Rahmenbepflanzung blieben erhalten. Die alte Fabrikmauer wurde abgerissen. Ein Waldsitzplatz aus natürlichen Materialien wurde in die vorhandene Vegetation integriert. Neue Attraktionen des Spielplatzes sind das große Kletterspielgerät und die von den Kindern der Regenbogenschule gestaltete Keramikschlange.