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Trinkwasser - klar und rein?

Frisch, klar und sauber und im Handumdrehen zu jeder Tages- und Nachtzeit verfügbar - so kennen wir es, unser Trinkwasser. Doch wie gut ist unser Krefelder Trinkwasser wirklich?

 Trinkwasser muss so beschaffen sein, dass ein Mensch es ohne Gefährdung seiner Gesundheit ein Leben lang trinken kann. Um dies sicherzustellen muss das Wasser frei von Krankheitserregern sein und darf keine gesundheitsschädigenden Eigenschaften besitzen.
Während die Trinkwasserqualität der öffentlichen Trinkwasserversorgung durch ständige umfassende Kontrollen des Betreibers als des Fachbereichs Gesundheit sichergestellt wird, erfolgt ist die Qualitätssicherung bei den sogenannten Eigenversorgungsanlagen nur stichprobenartig.

Durch den Fachbereich Gesundheit werden derzeit etwa 550, auf das gesamte Stadtgebiet verteilte,Trinkwasserbrunnen überwacht. Zentrale Bestandteile dieser Überwachung sind die Qualitätssicherung durch Überprüfungen der Wasserversorgungsanlage vor Ort sowie die regelmäßigen Untersuchungen des geförderten Trinkwassers.

Die Qualität des Grundwassers - auch in Krefeld - wird durch viele Einflussfaktoren bestimmt. So wird das Niederschlagswasser durch den intensiven Kontakt mit der Luft mit zahlreichen Stoffen angereichert, die natürlicher aber auch künstlicher Bestandteil der Luft sind. Regenwasser weist in der Regel einen niedrigen pH-Wert auf und wirkt aggressiv. Der Mineralstoffgehalt des Wassers wird hingegen durch die Bodenpassage beeinflusst.
Die hierbei am häufigsten festgestellten Probleme sind: Überschreitungen der Grenzwerte für Nitrat, Eisen und Mangan, seltener des pH-Wertes und der seuchenhygienisch relevanten mikrobiologischen Parameter wie beispielsweise E. coli.

Durch die Beseitigung von Mängeln direkt am Brunnen oder in dessen engerem Einzugsgebiet lassen sich bereits viele Qualitätsprobleme beseitigen. Bei Stoffen, deren Werte geologisch bedingt oder als Folge von großräumigen Belastungen erhöht sind, ist meist eine Aufbereitung des Wassers nicht zu vermeiden.